Hintergrundmusik: Das Spiricom, unser heutiges Thema, hat die Fantasie von zahlreichen Musikern angeregt; so auch die des amerikanischen Gitarristen Tim Hecker – hier zu hören mit “Radio Spiricom“.
Seit Tagen schon zum Beispiel beschäftigt mich das sogenannte “Spiricom” ganz ausserordentlich- ihr seht also, die Electronic Voice Phenomena lassen mich zur Zeit einfach nicht zur Ruhe kommen
.
Dieses “Spiricom” soll in den 1970er-Jahren ja wahre Wunderdinge vollbracht haben: mit ihm soll es gelungen sein, eine Zwei- Wege- Kommunikation mit dem Totenreich zustandezubringen- davon zeugen Tonbandaufnahmen entsprechender Sitzungen mit über 20 Stunden Länge. Die Fähigkeiten dieser Apparatur erinnern mich an einen der besten Romane des Science Fiction- Visionärs Philip K. Dick, “Ubik“, in dem er von einer Zukunft erzählt, in der es möglich ist, das Bewußtsein von Menschen nach ihrem Tod noch eine gewisse Zeitspanne aufrecht zu erhalten- in geeigneten Heimen können ihre Hinterbliebenen sie besuchen und sich mit ihnen unterhalten.

George Meek
Zurück zum “Spiricom“: Erfunden wurde es von einem ehemaligen Industriekapitän namens George Meek, der seinen Ruhestand dazu benutzte, um mit seiner Frau Jeanette in der Welt herumzugondeln und PSI- Phänomene zu studieren. In Franklin, North Carolina baute sich der rüstige Pensionist im Jahr 1971 ein Heim mit angeschlossenem Laboratorium und gründete die “Metascience Foundation“, um zusammen mit einem Team von Ingenieuren, Technikern und spirituell begabten Menschen die “Geheimnisse des menschlichen Geistes” zu erforschen.

Meek fotografiert sich selbst während einer Astralreise...
Auf seiner neuen Spielwiese beschäftigte Meek sich mit der Aura von Pflanzen, verfertigte Photos, auf denen sein Astralleib während ausserkörperlicher Erfahrungen abgebildet war und kam schließlich auf die Idee, ein Gerät zu konstruieren, welches eine bessere Kommunikation mit den Geistern verstorbener Menschen ermöglichen sollte, als das zur damaligen Zeit mittels der “Tonbandstimmentechnik” in Europa möglich war. Dafür brauchte Meek einen begabten Techniker: Er fand ihn über die Zeitschrift “The Psychic Observer” in dem arbeitslosen Elektronikingeneur Bill O`Neil, der sich als wahrer Glücksfall erwies- nicht nur war er in der Lage, eine entsprechende Apparatur zu bauen, er entpuppte sich ausserdem als Medium, welches in einer Seance einen gewissen “Doc Nick” materialisierte, der es als seine Aufgabe ansah, das “Spiricom” (wie das Gerät fortan genannt wurde) gemeinsam mit O`Neill zu verbessern.

O`Neil arbeitet am Spiricom - er durfte während der Experimente immer nur von hinten fotografiert werden...
Durch die Anweisungen dieses “Doc Nick” wurde das Spiricom so modifiziert, daß es eine Zwei- Wege- Kommunikation ermöglichte; so simpel wie ein Telefongespräch, nur eben mit dem Totenreich. Bereits kurz nach Beginn der entsprechenden Versuche meldete sich ein Gesprächspartner von der “anderen Seite“- er stellte sich vor als Dr. George Jeffries Mueller, ehemaliger Universitätsprofessor und NASA- Wissenschaftler, verstorben an einem Herzinfarkt im Jahr 1967.

Dr. Mueller - als Jenseitsmaterialisation auf einem Fernsehbildschirm...
Ab 1977 wurde Dr. Mueller zum wichtigsten und (wie sich später erweisen sollte), auch zum (mehr oder weniger) einzigen Spiricom-Kontakt. In ausführlichen Gesprächen gab er O`Neil Details zu seinem vergangenem Leben, machte Scherze und versuchte, das Spiricom weiter zu verbessern. Nachfolgend ein Ausschnitt aus einer dieser Sessions- Dr. Mueller erteilt hier technische Anweisungen, die O`Neil nicht zu verstehen scheint:
Mueller: I think the problem is an impedance mismatch into that third transistor.
O’Neil: Third transistor…
Mueller: Yes, the transistor that follows the, uh, the input.
O’Neil: I don’t understand.
Mueller: The pre-amp. The pre-amp.
O’Neil: Oh, the pre-amp.
Mueller: Yes. I, uh, think we can correct that by introducing a, uh, 150-ohm, 100-watt resistor in parallel with a point-double-oh-four-seven microfarad ceramic capacitor. I think we can overcome that impedance mismatch.
O’Neil: Oh, boy, I’ll have to get the schematic. I…
(Auschnitt aus “SPIRICOM- Its Development & Potential“, Audiokassette, Erscheinungsjahr unbekannt)

Das Ende der Spiricom-Versuche kam im Jahr 1982: George Meek hatte als Repräsentant der Metascience Foundation beschlossen, eine große Pressekonferenz in Washington zu geben, in der er alle Geheimnisse rund um das Spiricom offenlegen wollte. Er erhoffte sich, daß die Wissenschaft sich des Geräts annehmen und weitere Versuche damit anstellen würde. Womit er keinesfalls gerechnet hatte: außer ein paar Spottartikeln in der Boulevardpresse wurde das Spiricom einfach ignoriert. Nach diesem Rückschlag wurde es ruhig um die Metascience Foundation; über die Jahre nach 1982 ist kaum etwas bekannt.

Sarah Estep (1925 - 2008)
Licht ins Dunkel bringt ein Brief, den die EVP-Forscherin und “AA-EVP” (“American Association of Electronic Voice Phenomena“) – Gründerin Sarah Estep im Jahr 2000 an die Mailingliste ihrer Homepage verschickte. In diesem Brief schreibt sie, daß George Meek händeringend auf der Suche nach einem neuen “Medium” für das Spiricom war: “…George and I remained close friends–again, I won’t go into it, because it would take pages and pages….We stayed in touch, shared many things, and I always received his newsletter. He and Jeanette came and spent the night with us a few years later, as they were headed south. [...] When he left that morning, he confided to me, that O’Neil had decided he hated him for some reason or another, and the several times George went to his home, trying to iron things out, O’Neil wouldn’t let him in the door. Now, O’Neil had been put in a mental hospital, (where I think he stayed until his death). I promised not to mention it to anyone as long as they both lived. Eventually he tried to turn the Spiricom system over to others. The first couple he approached accepted it, and tried to make probably a million dollars or so from it. George took it back. Then, he gave it to another man. I met this man, and also George at a conference in Basel, Switzerland in which the two of us took part. He seemed like a nice man but I had the feeling he’d not be at all the business-like person George also was. George had paid all of his expenses. Sure enough, in less than a month after the conference, he turned it back to George. Then George sold the system (for probably pennies) to a multi-millionaire who lived in Philadelphia. The man put everything in his garage, and never did a thing with it.“

Fidelio Köberle, früherer Vorsitzender des VTF
George Meek verstarb 1999 – ungefähr ein Jahr später zahlten die deutschen Tonbandstimmen- Forscher (deren Neid auf seine Erfindung grenzenlos gewesen sein muß) es ihm ordentlich heim. Der damals scheidende Vorsitzende des Vereins für Transkommunikationsforschung VTF, Fidelio Köberle, sagte auf der Jubiläumstagung “25 Jahre VTF” im Juni 2000: “Was wir nicht brauchen können, ist Sensationshascherei, sie ist ausgesprochen schädlich für uns. Angefangen hat alles mit jener Wundermaschine namens Spiricom. Schon die damit gewonnenen angeblichen Jenseitstimmen waren nichts anderes als Betrug.[...] Zu dieser Zeit oder etwas später kam ein verhängnisvoller Begriff auf, der sich leider durchgesetzt hat, nämlich Transkommunikation. Dies soll ein Oberbegriff für alle möglichen Jenseitskontakte sein, unter anderem auch mit technischen Möglichkeiten. Da waren einmal die Tonbandstimmen, damit hat es angefangen und dann kamen die tollen Sachen wie Jenseitsbilder im Fernsehen, Jenseitskontakte per Computer (die werden auf geisterhafte Weise ausgedruckt) oder auch Telefonanrufe aus dem Jenseits… Dies alles soll die Evolution der Transkommunikation sein – alles Schwindel. [...] Was wir für die Zukunft brauchen, ist eine Vertiefung der Tonbandstimmen, denn es gibt sonst nichts auf dem PSI-Feld, keine Fernsehbilder, keine mysteriösen Computerausdrucke und keine Jenseitstelefonate, nur die Tonbandstimmen gibt es, darüber müssen wir uns im klaren sein.“
Soweit Fidelio Köberle. Zweifel am Spiricom und an seinen Fähigkeiten sind tatsächlich angebracht: Als das Team der Radiosendung “Contact Beyond” vor einiger Zeit anlässlich einer Folge zum Thema “Spiricom” Untersuchungen zum Leben jenes “Jenseitskontakts” George J. Mueller (der laut eigenen Angaben via Spiricom bei der NASA gearbeitet hatte und 1967 verstorben war) durchführte, fand es.. nichts. Dieser Mann scheint niemals existiert zu haben. Allerdings stieß man auf einen George E. Mueller, ebenfalls NASA- Ingenieur, der an vielen Raketenstarts maßgeblich beteiligt war, und erst im Jahr 2001 verstorben sein soll (auch dieses Datum lässt sich übrigens nicht verifizieren).

Das Mueller-Mysterium: Links George J. Mueller, rechts George E. Mueller
Abseits dieser seltsamen Koinzidenz der zwei NASA-Muellers würden die “Spiricom-Kontakte” keiner wissenschaftlichen Überprüfung standhalten- wenn man sich das Diagramm des Spiricoms betrachtet (ich habe das auch meinem Bruder Gert vorgelegt, der als Mitglied der Elektronik-Pioniere Farmers Manual genügend Kompetenz in solchen technischen Dingen hat) erkennt man die Simplizität der angeblichen “Wundermaschine“- offen für unzählige Möglichkeiten der Manipulation und mit großer Anfälligkeit für Einstreuungen von anderen Radiosendern: Es handelt sich im Endeffekt um einen simplen Tongenerator (z.b. Vocoder) der an einen Radiosender angeschlossen wird. Mittels zweier Antennen(!) wandert das Signal in einen gewöhnlichen Radioempfänger, von dem ein Mikrofon die “Stimmen” abnimmt, die dann mit einem Kassettenrekorder aufgezeichnet werden. Im technischen Spiricom-Manual (siehe unten) war ein sog. “Faraday`scher Käfig” zur Abschirmung vorgeschrieben, der wurde jedoch (laut Infos des Buches “The Ghost of 29 Megacycles” von John G. Fuller) bei den damaligen Experimenten nicht benutzt.

Eines der wenigen existierenden Fotos von Bill O`Neil
Am merkwürdigsten aber ist die Tatsache, daß ausser dem Medium Bill O`Neil bis heute niemand in der Lage war, via Spiricom einen Kontakt mit dem Reich der Toten auf gleiche oder zumindest ähnliche Weise herzustellen. Im amerikanischen Spiricom-Forum sind zwar unzählige Versuche begeisterter Amateure dokumentiert, deren Ergebnisse (unverständliche Wortfetzen und Geräusche) hätten allerdings nicht mal den seligen Friedrich Jürgenson interessiert. Ein sehr aktiver User in diesem Forum ist übrigens der ITC-Forscher Brian Jones, der laut eigenen Aussagen neue (und sehr merkwürdige) Erkenntnisse zum Thema Spiricom gewonnen hat – mehr dazu in einem kommenden Artikel.

Carl Michael von Hausswolff
Das Spiricom als “Zwei-Wege-Verbindung mit dem Totenreich” ist also möglicherweise eine urbane Legende. Es erweist sich trotzdem als wertvoll: man kann es nämlich ganz wunderbar als elektronisches Musikinstrument bzw. Noise-Generator gebrauchen. Der schwedische Komponist Carl Michael von Hausswolff (der auch schon eine Friedrich Jürgenson – Ausstellung kuratierte) hat im Jahr 2000 eine EP namens “Operations of Spirit Communications” aufgenommen, bei der er (unter anderem) ein nachgebautes Spiricom als Grundlage benutzt hat. Hier ein kleiner Auschnitt:
Sehr kreativ auch Andrew von noisefloor.org: Er hat sich ebenfalls ein Spiricom gebaut, und nachdem keine Geisterstimmen zu hören waren (“So, here I am listening to this stuff come across my shortwave, waiting for someone on the “other side” to say hello. Maybe I should make another pot of coffee.“), hat er einfach einen Track aus den aufgenommenen Sounds gebastelt:
Soweit also das Ergebnis meiner Recherchen zum Spiricom. Über weitere (genauso obskure) Entwicklungen des Geräts wie die “Eurosignalbrücke” und deren “Gegensprechanlage” von Maggy und Jules Harsch-Fischbach oder über die Forschungen von Hans Otto König werde ich ein anderes mal berichten.
Materialien:
Auf der Homepage der Metascience Foundation befindet sich inzwischen das Angebot eines Online-Brokers- ich vermute mal, daß es diese Organisation nicht mehr gibt. Infos zu George Meek und dem Spiricom gibt es auf www.worlditc.org (Caution: da sind Hardcore-Spiritisten am Werk).
Das technische Manual des Spiricom gibt es hier.
George Meek`s Buch “The Magic Of Living Forever” könnt ihr hier lesen.
Die Audiokassette “SPIRICOM- Its Development & Potential” gibt es hier als MP3 zum Download. Ist übrigens sehr zu empfehlen: Meek erzählt die Geschichte der EVP und es gibt jede Menge Beispiele aus den Spiricom-Sessions zu hören…
Hier findet ihr das Spiricom – Forum.
Und abschliessend noch eine schöne Homepage zum Thema Spiricom – Eigenbau.









Hi folks…. there is a lot I could say about my energetic results of my own ITC work. My friend and collaborator Dr. S. Rorke is the person responsible for the contents of the http://www.spiricomstudy.com website. This is very likely, the most in depth and comprehensive investigation into the truth and expanded reality regarding the strange story of Spiricom, and the people involved.
I also have my own work available at http://www.audiomedium.com.
I have documented interactive EVP here, and a few other amazing aspects of experimental audio documentation.
Hallo, ich hab mir hier und da einige Sachen durchgelesen und muss immer erstaunt feststellen das ihr grundsätzlich die ganze sache aus Christlicher sicht angeht, es werden wörter benutzt wie Totenreich, die toten, die verstorbenen.
aber wenn man es aus der richtigen sicht sieht der islamischen sicht, dann können tote nicht sprechen und nicht hören. es gibt keine möglichkeit der komunikation.
aber es gibt eine “andere” seite und das sind die Dschinn oder Djinn sprich: Geisterwesen, sie können uns sehen und hören aber wir sie nicht. diese Djinn sind nicht tot. Und man sagt sie können namen haben wie wir, aber das interesanteste ist es gibt unter den Djinn auch eine art gläubige und ungläubige, zudem ist es möglich das schlechte Djinn, den Menschen in die Irre führen will, sprich er erzählt ihm Mist, und vielleicht sachen die zum teil stimmen, oder auch sachen die aus unserer sicht der Djinn niemals wissen konnte und für uns daher übernatürlich erscheint, aber das ist alles nur ein trick. Es sei daher mal ratsam diesen aspekt zu betrachten. Wer darüber mehr wissen möchte kann mir email hinterlassen oder skype oder msn… wie er mag.
hi, karim! erstmals danke für deine sehr interessanten wortspenden! zu deiner kritik: natürlich sehe ich die dinge aus christlicher sicht, ich bin ja in diesem kulturkreis aufgewachsen und natürlich davon geprägt, obwohl ich aktiv keiner kirche angehöre.
die islamische sicht über das sterben, leben nach dem tod etc, finde ich spannend, weil sie mir (logischerweise) total unbekannt ist.
wogegen ich mich allerdings verwehren möchte: irgendeine glaubensrichtung, etc als die “richtige” (einzig wahre?) bezeichnet zu haben, denn meine philosophie hier in obskuristan ist, daß es keine “einzige” wahrheit gibt- eher ganz viele verschiedene facetten davon, die alle gleich-wertig oder – gültig sind.
in diesem sinne,
le docteur
Mich würde interessieren ob es noch mehr aufnahmen gibt in dieser qualität, ich hab ja schon viele gehört aber die vom spiricom sind ja echt unglaublich gut im vergleich zu anderen, der ton lässt einen aber an einen stimmverstärker errinnern, den menschen benutzen die kein oder nur noch ein teil des kehlkopfes haben. kann mir jemand erklären wie es zu diesem stimmton kommt? das gespräch das doc. mueller mit einer anderern entität führt ist für mich nicht zu verstehen. gibt es noch mehr aufzeichnungen? andere gesprächspartner? sind diese frei erhältlich?
nur wenn man nur “christliche facetten” kennt weil man nunmal in diesem kulturkreis aufgewachsen ist, schränkt man sich womöglich nur unötig selbst ein in der fragenstellung bei evp, schließlich geht es ja jedem um weitaus wichtigere fragen.. Da wir nicht 100%ig wissen haben darüber wer die andere person ist, kann die uns viel erzählen selbst wenn sie dinge aus unserem umfeld weiss oder gerade jemand gestorben ist und sich selsbt mit gleicher stimme für diese person ausgibt, so ist es nicht zwingend klar verständlich das es sich auch um diese person handelt. Und genau das ist der punkt den für mich sind es nicht die toten, oder verstorbenen, und sie selbst sehen sich ja auch nicht als tote. und das spiegelt meiner meinung nach doch eher die rolle eines Djinn da, ein geistwesen. Und bei einem Djinn darf man nicht an einen flaschengeist denken wie bei aladin und die wunderlampe. dafür ist das thema viel zu ernst. wie gesagt sehr faszinierend das alles, hatte mich auch bereits in den 80er jahren dafür interessiert, ich selbst hatte mit evp keinen erfolg und bin gewissermassen darüber nicht entäuscht, vielleicht auch ganz gut so, den man hört ja so allerlei kram was schon passiert ist, was davon dann wirklich wahr ist oder nicht, weiss niemand, finde es schade das in diesem sektor viel zu wenig gemacht wird.
@Nachtstrom, entschuldige ich wollte damit keinem den glauben schmälern. Es ist nur so das ich mich seit vielen jahren mit jeder religionskultur und herkunft der religion beschäftigt habe und für mich ist die antwort der religion einfach klipp und klar, deswegen sage ich bewusst wahre religion. Sicherlich kann das jeder behaupten, doch hält sie auch kritischen fragen stand? eher nicht. Aber das ist hier auch nicht mein anliegen
viele grüße karim
hi karim! ich gebe dir vollkommen recht – das aufwachsen in meinem kulturkreis hat meine vorstellungen das “jenseits” betreffend sicherlich eingeschränkt – ich bin aber wie gesagt gerne bereit, über den tellerrand zu gucken…
das spiricom ist ein schlechtes beispiel für evp – es ist relativ wahrscheinlich, das hier “nachgeholfen” wurde, und doc mueller klingt seehr nach vocoder (dieses gerät gab es damals schon)- sehr detaillierte und kritische studien zum thema spiricom gibt es auf der homepage von dr. stephen rorke, http://www.spiricomstudy.com.
ich habe ein grundsätzliches (und wie ich glaube “gesundes”) mißtrauen gegenüber EVP- messages, die möglichkeit, daß sog. “low level entities” einfluß nehmen, ist nicht von der hand zu weisen… das müssen auch gar keine “verstorbenen” sein, sondern könnten auch durchaus mißgünstige wesen aus irgendwelchen finsteren dimensionen sein (vielleicht das, was du als “djinns” bezeichnest).
liebe grüße!
le docteur
Hi nachtstrom, ja wie ich bereits sagte, ist mir gleich als erstes aufgefallen das die stimme doch zu sehr nach nem “roboter” klingt, wobei es sich hierbei um das gerät handelt das für die stimmverstärkung benutzt wird, ich sag immer zu den leuten die das benutzen spasses halber “roboter”
, selsbtverständlich um die Stimmung dann in der jeweiligen situation etwas aufzuhellen, wohlwissend allerdings das den leuten meist nach kehlkopfkrebs oder einem unfall alles andere als zu lachen zu mute ist mit so einem gerät.
Danke für den Link, werde es mir durchlesen.
Finde das Spiricom und die geschichte drum herum, recht faszinierend, glaube ich erwänte bereits das ich auch schon in der 80zigern.. mit diesen dingen beschäftige aber mehr praktisch..ohne erfolg, heute eher theorethisch da ich schwerhörig bin und beidseitiger tinitus, mir sowieso einen streich spielen, habe ich schwierigkeiten bestimmte tonlagen und stimmen zu unterscheiden und wenn nebengeräusche hinzukommen wird es schwer etwas rauszuhören, wenn ich so mal breitgefächert durgehe was ich schon an evp´s gehört habe sind nicht viele dabei wo ich sagen würde das es wirklich funktioniert, auf der anderen seite gibt es auch noch das unterbewusstsein, das eventuell auch noch eine rolle spielt und sicher mitbeeinflussend ist. daher sehe ich die sache natürlich eher skeptisch, nicht von der hand zuweisen ist definitiv das es einige unklare sachen gibt, für die es keine erklärung im logischen sinne gibt, weil es eben über unsere vorstellungskraft geht.
Durch meine schwerhörigkeit wärs natürlich gut wenn ich aufnahmen inklusive texte zu den jeweiligen gesprächen hätte, wenn jemand eine website oder so kennt oder selbst hat, würde ich mich freuen diese zu hören. Und ja, diese low level entities wie du sie bezeichnest, trifft es genau was ich meinte, diese “Wesen” wissen sehr viel, mehr als wir, sprechen recht häufig wirres zeug und bzw 2deutig. und lügen auch, daher ist meiner meinung nach grundsätzlich mit vorsicht zu genießen, genauso einspielungen per radio, bei dem die töne dann urplötzlich nicht mehr aus dem radio oder dem aufgenommenen cassette kommen sondern aus einer anderen umgebung wie … z.b. fernseher obwohl er aus ist, dann öffnet man damit vielleicht etwas das besser geschloßen sein sollte. ich hab schon von fällen gehört das diese Djinn sich auch verlieben können und jedem schaden der mit dieser person zu tun hat, ich bin nicht abergläubisch, aber ich glaube zumindest das es halt extrem gefährlich ist zudem können sie uns selbst sowohl körperlich als vor allem auch Geistig schädigen.
Gruss Karim