Hintergrundmusik: Rauschhafte Räume von den Klangzauberern Basic Channel: “Mutism”
Gestern Nacht habe ich geträumt, ich hätte via Skype und Webcam mit meinem vor einiger Zeit verstorbenen Vater kommuniziert. Möglicherweise ein Hinweis darauf, wie ich mit ihm Kontakt aufnehmen könnte- vielleicht über meinen PC.

Jenseitsbotschaften via Computer: Sowohl die Tonbandstimmenforscher als auch die “andere Seite” haben nach der Etablierung von “Personal Computern” in den Wohnzimmern der 1980er-Jahre natürlich auch dieses Medium zu nützen begonnen. Als einer der ersten dürfte der deutsche Statiker und Computerfachmann Manfred Boden auf diesen neuen Übertragungsweg aufmerksam geworden sein: als er 1980 einem Freund ein auf dem Commodore 64 erstelltes Biorhythmusprogramm übergab, stellte dieser fest, daß der Programmcode seltsame Buchstaben und Worte enthielt, die zusammengesetzt eine Botschaft ergaben. Boden erhielt jede Menge ähnlicher Mitteilungen, später auch per Telefon und Radio.

Ausdruck eines geisterhaft veränderten Programmcodes von Manfred Boden (Anklicken für größeres Bild)
Boden war übrigens ein klassisches Opfer von mißgünstigen Low-Level-Entities: Ihm wurden immer wieder bedrohliche Botschaften übermittelt, die seinen Unfalltod für den 16.08.1982 voraussagten – er ignorierte diese Aussagen und starb im Jahr 1990 an den Komplikationen eines (langjährigen) Herzleidens.

Stars der ITK - Szene: Maggy und Jules Harsch-Fischbach
Das in Luxemburg beheimatete Ehepaar Maggy und Jules Harsch-Fischbach, in den 1980er-Jahren sowas wie die “Stars” der Tonbandstimmen- Bewegung, hatte ab 1987/88 ebenfalls Jenseitskontakte via Computer. Auf dem Bildschirm des Geräts, welches sich oft von selbst einschaltete, befanden sich Botschaften der Jenseitsgruppe “Zeitstrom“, angeleitet von einer verstorbenen Wissenschaftlerin namens Dr. Swejen Salter.

Dr. Salter im Jenseits-Labor
Die “Zeitstrom” – Computerbotschaften waren meist als ergänzende Erklärungen zu gesendeten “Jenseitsbildern” (siehe entsprechenden Artikel in diesem Blog) und Aussagen von “Direktkontakten” gedacht – die Harsch-Fischbachs hatten nämlich, angeleitet durch eine jenseitige Wesenheit namens “Techniker“, in den Jahren zuvor eine zweiteilige Apparatur namens “Eurosignalbrücke ESB” und “Gegensprechanlage GA1 ” (später die sogenannte “Burton-Brücke“) gebaut und damit eine Möglichkeit geschaffen, über ein altes Radio einen direkten Kommunikationsweg zum Jenseits herzustellen – ganz in der Tradition des Spiricom.
Die Tonbandstimmenforscher Jochem Fornoff und Hildegard Schäfer besuchten die Harsch-Fischbachs 1989 in Luxemburg und konnten die Entstehung einer Geister-Botschaft am Computer miterleben; der Text war dann auch gleich persönlich an beide gerichtet:
Der Text bezog sich auf vier Jenseitsbilder, die von den Harsch-Fischbachs zuvor mittels SW-Fernseher empfangen worden waren. Die Eigentümlichkeit der Aneinanderreihung sämtlicher Schriftzeichen zeigte sich übrigens auch bei den Computer-Jenseitskontakten der Experimentatoren Adolf Homes und Fritz Malkhoff. Der heute längst vergessene Homes tat sich in den Jahren vor seinem Tod 1997 als besonders fleissiger Empfänger von Jenseitsbotschaften über Radio, Telefon, Faxgerät, Fernseher und Computer (ebenfalls ein C64) hervor- und zählt damit neben den Harsch-Fischbachs zu den wichtigsten multimedialen Spezialisten auf dem Gebiet der Transkommunikation.

Fritz Malkhoff und Adolf Homes
Ein Artikel von Ernst Senkowski in der 1999 erschienenen Ausgabe eines Fachblattes mit dem mörderisch komplizierten Titel “Transkommunikation – Zeitschrift für Psychobiophysik und interdimensionale Kommunikations-Systeme” listet über 30 verschiedene Wesenheiten und Gruppierungen auf, mit denen Homes kommunizierte- von seiner früh verstorbenen Mutter (in ihrer Eigenschaft als Leiterin der Jenseits-Gruppe “Centrale“), den ein paar Jahre zuvor “vorausgegangenen” Kollegen Manfred Boden (s.o.) und Konstatin Raudive über historische Persönlichkeiten wie Wilhelm Busch, Wernher von Braun und Albert Einstein; von der “FDL – Föderation des Lichts“, der “Transgruppe 2109” bis zu eher exotischen Wesenheiten mit Namen wie “ABX – Juno“, “Jahwe“, “Majo der Schamane” und “ES“.

Perry Rhodan (Zeichnung: Renato Casaro)
Letzterer Name ist mir zwar eher aus dem “Perry Rhodan” – Romanuniversum geläufig (dort ist “ES” ist eine Superintelligenz, die auf der Scheibenwelt “Wanderer” existiert und die Perry Rhodan und seinen Freunden die Unsterblichkeit durch Zellaktivatoren verleiht); allerdings könnten sich ja durchaus auch Romanfiguren- durch die Gedankenkraft ihrer Leser erschaffen- in einer parallelen Dimension manifestieren und vor dort aus Kontakt zu uns aufnehmen, oder? Eigentlich bin ich davon fest überzeugt.

"Gespräche mit Seth": Auch für andere Menschen so eine Bibel wie für mich.. (Foto von http://www.dynastia.de.ki)
Zurück zu meinem Traum, ich hätte mit meinem verstorbenen Vater via Skype Kontakt gehabt: Ich glaube nicht, das dies ein Hinweis war, ich solle mich nun mit Headset und Webcam auf die Suche nach einem Jenseitskontakt mit ihm machen- vermutlich war es gar kein Traum (oder eine entsprechende Symbolik), sondern ein erfolgreicher Kontakt. Meine Lieblings- Channelingentität Seth hat zu dem Themen “Schlaf” und “Traum” interessante Aussagen gemacht:
“[...] In den ganz tiefen Schichten der Schlaferfahrung – die übrigens von euren Wissenschaftlern in ihren sogenannten Traumlabors nicht berührt werden – steht ihr in Verbindung mit anderen Teilen eurer Identität und mit den Realitäten, die sie bewohnen. In diesem Zustand geht ihr auch Arbeiten und Geschäften nach, die mit euren euch bekannten Interessen zu tun haben könnten oder auch nicht. Ihr lernt, studiert, spielt; ihr tut alles andere als schlafen, wie ihr diesen Ausdruck versteht. Ihr seid hochaktiv.[...]
Auf ganz einfacher Ebene, zum Beispiel, verläßt euer Bewußtsein den Körper häufig im Schlafzustand. Auf anderen Realitätsebenen tretet ihr in Verbindung zu Menschen, die ihr gekannt habt; darüber jedoch weit hinausgehend erhaltet ihr euer körperliches Erscheinungsbild schöpferisch aufrecht und erfüllt es mit neuem Leben.[...]
Einige Tote und Verwandte besuchen euch übrigens, indem sie sich von ihrer Realitätsebene in die eure hineinprojizieren. Ihr könnt sie in der Regel jedoch gestalthaft nicht wahrnehmen. Trotzdem sind sie nicht geisterhafter oder “toter” als ihr, wenn ihr euch in ihre Realität hineinprojiziert – wie dies im Schlaf geschieht.”
(zitiert aus Jane Roberts, Gespräche mit Seth, Goldmann 2001)







Hallo,
ein wirklich guter Beitrag. Gespräche mit Seth ist in jedem Fall eine kleine Bibel – auch für mich. Ein hervoragendes Buch! Das Foto nach dem Tod Deines Vaters ist wirklich gut geworden. Man sieht, wie ein Mann von links nach rechts geht. War das mit einer Digitalen oder noch einer Analogen?
Ich träumte mal, mit einem Verstorbenen über ICQ gechattet zu haben. Das hat mich sehr daran erinnert.
Liebe Grüße, Jonathan
Zu dem Foto, hatte ich auch etwas vernommem in einem Podcast bei CROPfm, weiß nicht mehr welchem … da ist mir eingefallen, habe auch noch so ein Foto, das mich selbst neben einer merkwürdigen Licht-Raucherscheinung zeigt. Das Foto ist im Jahre 2004 mit einer Analog-Spiegelreflex-Kamera aufgenommen und kann hier besichtigt werden:
http://artifexity.de/galerie/albums/userpics/10022/arkis-geist-foto.jpg
Eine Erkärung hab allerdings nicht.
Liebe Grüße
@arkis:
das foto find ich extrem super! smoke ring from another galaxy
@ jonathan – das wurde mit einer digitalen kamera aufgenommen…
vom icq chatten zu träumen finde ich im sinne des obigen artikels auch extrem spannend….
weißt du noch mit wem?
liebe grüsse
doc