Ich bin so ehrlich, meinen Lesern gegenüber zuzugeben, daß ich mich damals – im September 1959 – in eine Idee verrannte, die sich hinterher als falsch herausstellte: ich brachte die rätselhaften Stimmen auf den Tonbändern in Zusammenhang mit den sogenannten unbekannten fliegenden Objekten (UFOs, fliegende Untertassen). Bereits zu jener Zeit hatte die Zahl der Sichtungen dieser rätselhaften Flugzeuge die 100.000 weit überstiegen, und es gab praktisch kein Land der Erde, über dem diese geheimnisvollen Flugkörper nicht beobachtet worden wären. Der Gedanke, daß zwischen den Männern- und Frauenstimmen auf meinen Tonbändern und den Besatzungen dieser UFOs ein Zusammenhang bestehen könne, war gar nicht einmal so abwegig.
Dazu kamen verschiedene Beobachtungen und Erlebnisse von mir und meiner Familie, die uns in der Annahme bestärken mußten, daß wir es mit Planetariern zu tun haben könnten. Ich will mir die Wiedergabe der Einzelheiten hier ersparen, möchte nur den Leser bitten, nun nicht voreilig den Schluß zu ziehen, als neige ich zu phantastischen, märchenhaften Hoffnungen und Kombinationen. Ich habe mich immer bemüht, nüchtern und sachlich zu bleiben, und wenn ich damals aus den an sich richtigen Beobachtungen und Feststellungen falsche Schlüsse zog, so ist das etwas, was den meisten anderen Forschern und Entdeckern im Laufe ihres Lebens auch passiert ist. Man muß nur den Mut haben, seinen Irrtum zuzugeben. Irrtümer und falsche Schlüsse sind es, mit denen der Weg zu neuen Erkenntnissen und Entdeckungen gepflastert ist. Das wird so sein, solange es denkende und fehlende Menschen auf dieser Erde gibt.[...]
Ich erinnere mich noch, daß ich in dem Moment, als ich die Nase restlos voll hatte und den Finger auf die Ausschaltetaste des Tonbandgerätes legte, im Kopfhörer die deutlichen Worte: “Bitte warten – warten – hör uns an…” vernahm, gesprochen von einer Männerstimme. Aber ich wartete nicht und hörte auch nichts mehr an, sondern setzte den Deckel auf den Apparat, raffte alle Tonbänder zusammen und war fest entschlossen, mit diesem ganzen “Unsinn” radikal Schluß zu machen. In mir war eine Bitterkeit ohnegleichen, und ich gab die ganze Schuld an diesem vermeintlichen Fiasko jenen “Geistern”, die uns alle regelrecht “auf den Arm genommen” hatten.
Laut den Aussagen vieler Pioniere der Ufobewegung – der sogenannten “Kontaktleute” – verkörpern diese Planetarier einen höheren und besseren Menschentyp, der geeignet ist, den in Angst und Verwirrung lebenden Erdenmenschen als Idealtyp zu erscheinen. Ein Teil der UFO-Gläubigen steht im Begriff, die ganze Sache zu einer modernen Ersatzreligion zu machen bzw. zu einer okkult-interplanetarischen Ideologie.
Seit Jahrtausenden hat es – besonders in Krisen- und Gefahrenzeiten – auf unserer Erde alle möglichen Sekten, okkulten Schulen und Welterrettungs-Bewegungen gegeben, teils auf religiösem, teils auf politisch-weltanschaulichem Boden wachsend. Von dieser “lieblichen Ideologie” einer Belehrung und Errettung durch außer- und überirdische Wesenheiten waren auch wir angesteckt worden. Nichtsdestoweniger war ich sicher, daß es auch auf diesem umstrittenen Gebiet der Ufo- und Ifologie keinen Rauch ohne Feuer gibt, nur war die Frage die: was waren Tatsachen, was war Trug und Einbildung, und wie konnte man den Funken der Wahrheit aus diesem Gewirr von Widersprüchen herausfinden? Je ruhiger ich über die Sache nachdachte, um so klarer begann ich die Verzerrung zu erkennen, die übrigens nicht nur auf diesem Gebiete das menschliche Denken entstellt. Im Grunde genommen war ich der Lösung schon recht nahegekommen, hatte dann aber dank meiner eigenen Unzulänglichkeit einen empfindlichen Rückschlag erlitten.
Für mich bestand kein Zweifel mehr, daß es sich bei den Tonband-Phänomenen um paraphysische und parapsychische Vorgänge handelte, die sich nur auf sachliche Weise und mit völlig unvoreingenommener Geisteshaltung ergründen lassen.
Friedrich Jürgenson, aus “Funkkontakt mit Verstorbenen – Praktische Kontaktherstellung mit dem Jenseits“, Goldmann 1981, vergriffen.
Eine Online-Version dieses Buchs gibt es auf www.rodiehr.de








wäre es zu gewagt, wenn ich behaupten würde, dass diese Stimmen eher etwas mit Mind Control statt mit Verstorbenen zu tun haben?
siehe dazu:
Different Types of Perp Audio Phenomena
http://www.raven1.net/audiotypes.htm
Recording Voices
http://www.raven1.net/byrdexp.htm
INVOLUNTARY “VOICE” FORCED ON VICTIMS
OFTEN TO INTERRUPT SLEEP
http://www.raven1.net/voicinvo.htm
Beispiele für Schallinduktion
http://mindcontrol.twoday.net/topics/Beitraege+von+anonymous/
Stimmensamples (im Download-Archiv)
http://www.stop-mindcontrol.de.vu
MfG
Nein, im Gegenteil! Damit rennst du bei mir offene Türen ein!
… denn wenn die entsprechenden Akteure “Aliens” in das Gehirn der jeweiligen Opfer projizieren konnten (siehe meine Artikel “Sündenböcke” und “Mind Control und UFO-Entführungen” hier), dann sicher auch “Geisterstimmen”. Zeitlich würde es auch passen, die große EVP-Zeit (1950/60er-Jahre) war ja genau die Zeit vieler MKULTRA-Experimente.
Sehr interessanter Gedanke, das muß ich mal genauer untersuchen….
Liebe Grüsse,
Dein Docteur