Hintergrundmusik: Ein Auschnitt aus “Dusted with Powder” vom “Honigpumpe“-Album des Minimal/Ambient/Dub-Meisters Thomas Fehlmann.
Nach “Gespräche mit Seth“, einem der wohl wichtigsten (und aufwühlendsten) Bücher, das ich je gelesen habe, und einer kleinen Pause, um mich wieder ein wenig zu beruhigen, habe ich kürzlich mit dem nächsten Werk von Seth/Jane Roberts begonnen; “Die Natur der persönlichen Realität“, über 500 Seiten schwer, fordert wieder meinen Freigeist und meine Bereitschaft, mich selbst als alleine verantwortlichen Erzeuger meiner sämtlichen Lebensumstände zu akzeptieren. Mehr dazu vielleicht mal später. Mir ist allerdings auch aufgefallen, daß man ein Seth-Buch kaum jemals als “fertig gelesen” deklarieren kann- es stehen so viele ungemein wichtige Dinge drinnen, daß man immer wieder zurückkehrt. Deswegen möchte ich in ein paar kleinen Streiflichtern hier nun auch wieder einmal auf einige hochinteressante Aspekte aus “Gespräche mit Seth” zurückkommen.

1. Wir sind Traumreisende.
Vor einigen Tagen hat mich mein vor einem Jahr verstorbener Vater wieder im Traum besucht. Obskuristan-Leser erinnern sich, bei seinem letzten Besuch hatten wir miteinander über Skype Kontakt; diesmal war es ein klares, eindeutiges Face-to-Face-Gespräch- er hat mir einiges zum Thema “Tod” erklärt: unter anderem, daß ich mir “keine Sorgen zu machen bräuchte“, es gäbe nach dem Tod “so viele neue Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung“.
An mehr als an diesen ungefähren Wortlaut kann sich mein Tagesbewußtsein nicht mehr erinnern; das macht aber nichts, da ich nach dem Erwachen starke Reminiszenzen an seine liebevollen Präsenz hatte- ein überaus tröstliches Gefühl, das noch einige Tage nachwirkte. Daß dieses Erlebnis kein “Traum” im Sinne einer psychologischen Aufarbeitung seines Todes war, war mir als gestandenem Seth-Leser eigentlich gleich vollkommen klar.
Während des Schlafs verlässt unser Seelen-Bewußtsein unseren Körper und wandert fröhlich auf vielen anderen Realitätsebenen herum; neben den Erkenntnissen, die uns dabei zugänglich gemacht werden, haben wir auch die Möglichkeit, uns mit unseren verstorbenen Angehörigen zu treffen und uns mit ihnen auszutauschen. Wem übrigens das, was sein “Traum-Selbst” während der Nacht da alles so zu treiben scheint, etwas suspekt erscheint, der sei getröstet: Laut Seth ist dem “Traum-Selbst” unser “Tagesbewußtsein” mit seiner freiwilligen Selbstbeschränkung auf eine hauptsächlich materielle Sichtweise ebenso unerklärlich.

2. Wir sind menschliche Computer.
Und überhaupt dieses Tagesbewußtsein: das scheint uns auch ständig zu verlassen, ohne das wir uns dessen gewahr werden. Seth spricht in diesem Zusammenhang von einem “Pulsationsrhythmus“: “In einem Augenblick ist euer Bewußtsein ‘lebendig’ auf die physische Realität eingestellt. Im nächsten Augenblick befindet es sich ganz woanders und ist in einem anderen Realitätssystem orientiert. Es ist leblos oder ‘tot’ für eure Begriffe. Gleich darauf ist es wieder ‘lebendig’ und auf eure Realität eingestellt. Doch der dazwischenliegende Augenblick der Leblosigkeit entzieht sich eurer Wahrnehmung. Euer Kontinuitätserlebnis ist also ausschließlich auf jeder zweiten Pulsation des Bewußtseins begründet.” (zitiert aus “Jane Roberts, “Gespräche mit Seth“, Goldmann-Verlag, 2001)
Der “Pulsationsrhythmus” als Analogie zur Speichereinheit (dem Bewußtsein) eines Computers , dem “Bit“, das sich ja auch nur zwischen zwei Zuständen, “Eins” und “Null” hin-und-herbewegt; das gefällt mir. Wir als Seelen haben unser Bewußtsein als unser Werkzeug also wie einen Computer konstruiert (oder andersrum: der Computer wurde nach dem Vorbild unseres menschlichen Bewußtseins gebaut).
Vielleicht wird uns (wenn es dann mal soweit ist) unser “Todeszeitpunkt” auch gar nicht so bewußt, da wir ja laut dem “Pulsationsrhythmus” immer wieder “tot” sind. Kann man also überhaupt im traditionellen Sinn “sterben“? Da die Moleküle, die unseren Körper bilden, ständig absterben und neugebildet werden, sind wir ja eigentlich sowieso längst nicht mehr der gleiche Mensch, der wir bei unserer Geburt waren- eine Transformation, die ebenfalls vollkommen unbemerkt abläuft und ein wirklich überzeugender Beweis, daß wir wohl “mehr” sein müssen, als diese Körper-Geist- Einheit, die wir gemeinhin als “Ich” bezeichnen.

3. Wir sind Geister.
Abschließend noch ein paar kurze Gedankensprünge zum Thema “Geister“. Keine Frage, es existieren nicht mehr verkörperte (oder niemals verkörperte) Wesenheiten, die in unserer Umgebung “herumgeistern” und die von uns bemerkt werden, wenn wir zufällig oder absichtlich auf deren “Frequenzebene” schwingen; ein Umstand, der einem schon mal einen ordentlichen Schrecken einjagen oder zumindest eine Gänsehaut erzeugen kann. Äußerst interessant finde ich dabei allerdings den umgekehrten Aspekt (perfekt demonstriert übrigens in dem Film “The Others“)- wir Menschen als “Geister“, die Bewohnern anderer Dimensionen einen ebensolchen Schrecken einjagen können.
Wie funktioniert das? Durch die Kombination von “intensiven Gedanken, Gefühl und Verlangen” manifestieren wir unbewußt “Pseudoformen“, die in anderen Realitäten “erscheinen” können (Zitat Seth). Da diese Realitätsebenen weitaus fortschrittlicher sind als die unsrige, werden wir dort wegen unserer “Desorientiertheit” bemerkt; also besitzen wir für “die” genau die gleichen Attribute, welche “deren” Pseudoformen in unserer Welt zu “Gespenstern“ machen. Seth sagt dazu: “Eure Zimmer sind jetzt mit Gedankenformen erfüllt, die ihr nicht wahrnehmt; und ihr selber seid jetzt eine ebenso geisterhafte Erscheinung wie nach dem Tode. Ihr seid euch dessen nur nicht bewußt.”
Soweit ein paar Notizen zu “Gespräche mit Seth“, einem Buch, das ich hiermit (wieder einmal) allerwärmstens empfehlen möchte. In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf das Seth-Forum des Autors Jonathan Dilas hinweisen; auf dieser Homepage finden sich neben jeder Menge tiefergehender Infos und einem coolen Seth-Test auch Protokolle bisher unveröffentlichter Sitzungen, in denen Seth über Sumerer, Pyramiden und außerirdische Technologie spricht. Unbedingt besuchen!




Realität als das, was ein Ich auf Grund seiner Konditionierung, Programmierung interpretiert oder projiziert. Will dies Ich also Realität verstehen oder erkennen, zuordnen, muss es zuerst seine Konditionierung, Programmierung erkennen, um entsprechend die Projektionen und somit die vermeintlichen Realitäten zu erkennen. Das Problem könnte sein, bezüglich oder relativ welcher übergeordneten Realität soll die eigene Programmierung definiert werden.
Diese übergeordnete Realität könnte sich permanent ändern. Eine Relativierung wäre also die, bezüglich sich ständig ändernder Bezugspunkte. Es könnten hier jeden Tag eine komplett neue Realität und entsprechend ständig wechselnde Bezugspunkte entstehen, eine statische Ichfixierung könnte sich hier in einem dynamischen Fliessen auflösen, bzw. sich durch sich selbst transzendieren.
Die Realität der Wesenheiten wird gesperrt durch Wächterfrequenzen.
Diese Transrealität ist genau so real, wie die formale Realität als real erscheinen mag.
Das Ich ist an bestimmte Frequenzen gebunden.
Es laufen komplett andere Realität quasi parallel oder über der formal wahrnehmbaren 3 – D Realität. Es sind virtuelle Realitäten, in der diese virtuellen Wesenheiten in ihrer Welt kommunizieren, interagieren, existieren, etc.
Durch die Frequenzsperre und Wächterfrequenzen ist diese transzendente Realität nicht oder nur selten oder diffus wahrnehmbar.
Die Wächterfrequenz bindet in die Ichwahrnehmung, so in die Wahrnehmung einer getrennten formalen 3 – D Welt, so wie sie aktuell aus der momentanen Raumzeit – Perspektive erfasst und interpretiert wird.
Wie im Artikel oben beschrieben sind es Welten, in denen nicht verkörperte Wesenheiten existent sind. Diese Welten schwingen, wie oben beschrieben, auf anderen Frequenzebenen.
Diese Frequenzebenen sind durch die Frequenzsperren vom aktuellen Wachbewusstsein nicht oder nur vereinzelt und rudimentär wahrnehmbar.
Das formale Bewusstsein ist quasi systemimmanent auf ein bestimmtes Frequenzspektrum geeicht. Das ist so auch gewollt und notwendig, um die formalen Entwicklungen zu stabilisieren. Diese formalen Entwicklungen sind systemimmanent notwendig innerhalb des Raumzeitgefüges. Aus diesen formalen Entwicklungen und den korrelierenden Bewusstseinswelten evolvieren bzw. involvieren genau die notwendigen Entwicklungsstufen, die zur Generierung der Welten notwendig sind. Da diese Welten ja aber schon immer bestehen und es quasi eine permanente in sich, durch sich oder aus sich heraus Entwicklung ist, löst sich genau hier der raumzeitliche Bezugsrahmen und somít die formale 3 – D Welt auf. Sie befindet sich hier in der Transzendenz, in der permanenten Transzendenz. Sie findet quasi zurück in die eigentlichen Ereigniswelten. Diese Welten werden aus sich selbst heraus projiziert, so werden all diese abgeleiteten Transzendenzstufen kreiert, generiert.
Und erkennen sich immer wieder als diese permanente unendliche Fluktuation oder Pulsation.
Die Wächter- oder Sperrfrequenzen sind Transzendenzpunkte, magische Tore, die sich im rein virtuellen Bereich etablieren. Notwendig zum Einen um die Welten getrennt zu halten, um die entsprechenden Entwicklungen zu gewährleisten, zum Anderen als diese virtuellen Tore um über diese entsprechenden Adaptionen und Transzendenzmöglichkeiten die Verknüpfung dieser Welten herzustellen, die systemimmanent so programmiert ist. Es sollen tatsächlich diese magischen Tore erkannt, erfasst und virtuell in Bewusstseinsformen integriert werden, sie sind quasi die notwendigen Brücken zwischen den Welten, Bindeglieder die die Welten synchronisieren. Ganz einfach aus dem Grund, dass diese anscheinend unterschiedlichen Welten nicht wirklich getrennt und unterschiedlich sind. Sie sind temporärer Ausdruck der einen unredlichen Welt, die sich aus sich selbst heraus in all diese Ableitungen bringt. Aufgesplittet in multiple Frequenzbänder, die in sich die entsprechenden Welten erzeugen, jedoch immer als mögliches Abbild dieser einen originären Welt.
Und genau hier kann durch den Wechsel der Frequenzbänder der Zugang in transzendente Welten eröffnet werden, in diesen virtuellen Räumen. Und plötzlich wird im einen Frequenzspektrum ein völlig anderes wahrnehmbar. Eine Paralleldimension ist transzendent geworden. Egal in welche Richtung die Transzendenzen erfolgen, wie im Artikel oben die formale Welt plötzlich in einer transzendenten Geisterwelt auftaucht und dort eventuell als befremdlich empfunden wird oder einer transzendente Geisterwelt oder eine solche von nicht verkörperten Wesenheiten plötzlich in dem Erlebnisraum der formalen Bewusstseinswelten auftaucht. Die Welten scheinen sich gegenseitig als Steuerdimensionen zu bedingen, es kann so auch keine Welt ohne die entsprechend komplementären existieren. Die Grenzwächter, also diese Wächterfrequenzen sind konkrete Wesenheiten, die über ihre Fähigkeit bestimmte Frequenzen zu erzeugen, den Zugang in die Transbereiche versperren so lange diese nicht adaptiert sind. Und hier liegt ein Schlüssel. Über das Erfassen und Erkennen dieser Frequenzen, die so nur im rein virtuellen Raum erspürt werden können, werden die entsprechenden magischen Tore geöffnet und diese transzendenten Welten gelangen in einen wahrnehmbaren Bereich bezüglich des formalen Bewusstseinsraumes. Es sind dies so quasi spezielle Schlüsselfrequenzen, die bewusst adaptiert werden können, bzw. virtuell über diese Adaption generiert werden können. In dieser Fähigkeit diese Frequenzen zu generieren werden die Brücken zwischen den Welten geschlagen, man switcht hierdurch quasi auf dieses andere Frequenzband, auf welchem dann plötzlich diese Welten, die auf diesem anderen Band schwingen wahrnehmbar werden.
Diese multiplen Frequenzbänder und Welten können alles transzendieren was jemals aus den formalen Frequenzen in Bewusstseinsräume generiert wurde. Wir sind alle in dieser permanenten Transzendenz. Unsere Blockaden liegen im linearen, getrennten, ichbezogenen Denken und in unserer einprogrammierten formalen Bewusstseinsstruktur von Zeit und Raum. Wird der Zeitbegriff sukzessive aufgelöst schwinden auch mehr und mehr die Begrenzungen von Raum, somit können die Welten bipolar bzw. multipolar transzendiert werden.
Es ist hier der aktuelle Punkt am „Ende der Zeit“. Es ist dies kein Weltuntergang, wie missverständlich aus dem linearen Denken heraus immer wieder prognostiziert wird, sondern ganz einfach das was es ausdrückt, das Ende der Zeit. Das Zeitempfinden, somit das lineare Denken, die linearen, trennenden Bewusstseinsstrukturen werden aufgelöst, dadurch werden die magischen Tore eröffnet, die multidimensionalen Brücken werden mehr und mehr installiert und wieder 2012 hier als Kulminationspunkt, als Anfang, aus formaler Bewusstseinsperspektive, vom Ende der Zeit, um sich in weitere und auch neue Zeitschleifen, was hier kein Widerspruch mehr ist, zu ergeben.
was mich bei diesem artikel besonders stutzig und nachdenklich gemacht hat, war die aussage über die sterbenden und sich erneuernden zellen des körpers. ist es denn nicht so, dass die nervenzellen im gehirn nicht absterben, sondern nur neue nervenbahnen hinzukommen und diese aussage somit falsch ist? ich hab im web auf die schnelle nichits zu dem thema gefunden :/. sollte es jedoch anders sein ist das natürliche ein interessanter gedanke. (wie alles andere auch nur greifbarer)
Falls du Seth magst, könnte dir auch P´taah von Jane King gefallen!
Freut mich, dass du zur Zeit so überirdisch unterwegs bist!
lg Markus
freut mich selber auch
obwohl gerade seth’s lehren, wie ich wieder mal gemerkt habe, zu eher geteilten meinungen unter meiner leserschaft führen. macht aber nix!
danke für den tipp, da werd ich gleich mal googlen gehn…
liebe grüsse!
le docteur
Hallo! Paar Gedanken, meinerseits, dazu @ Faktor Zeit.
http://artifexity.de/forum/viewtopic.php?t=1030&start=0&postdays=0&postorder=asc&highlight=
Liebe Grüße
Ein weiteres Zitat aus “Gespräche mit Seth”, bei dem man interpretieren kann , dass es diese parallelen Welten gibt, in denen andere, nicht materialisierte Intelligenzformen ihre virtuellen Welten generieren. Diese Welten laufen tatsächlich parallel zu der formalen menschlichen Bewusstseinsebene, werden parallel durch Gehirnleistung etc. generiert. Diese Welten werden manchen Individuen teilweise mehr oder weniger bewusst. Es wird also wie in dem Zitat unten, quasi auf einer anderen Frequenz parallel zum Individuum mindestens eine ander Realität generiert, die quasi autonom mitläuft. Das heisst über die Menschen werden nicht nur diese für uns als Realität erfasste formale Welt generiert sondern tatsächlich andere Welten. Und genau hier ist es möglich, bewusst in diese anderen Welten, auf diese anderen Frequenzbänder zu wechseln und mit diesen Wesenheiten auf den anderen Frequenzen zu kommunizieren. Im Individuum läuft also quasi unter anderem eine völlig andere “Persönlichkeit” mit, von der das Individuum erst mal nichts weiss, solange es sich noch im aktuellen konservativen Paradigma und Denkmuster befindet. Frequenzkontrolliert auf der aktuellen Realitästfrequenz gebunden. Durch Öffnung für diese andern Welten können diese sehr wohl erlebt und kommuniziert werden.
Ganz unten noch ein interessanter Link auf Wikipedia zu einer Definition von Persönlichkeitsstörung, multiple Persönlichkeiten, wo genau dieses Phänomen beschrieben wird, aus dem konservativen Kontext heraus jedoch als krankhaft eingeordnet wird.
So “verrückt” sich das anhören mag, es sind da wohl tatsächlich noch “Andere in meinem Kopf” oder Goethes zwei Seelen ach in seiner Brust, die vielleicht unter den aktuellen Kontexterweiterungen eine völlig neue Bedeutung und Definition bekommen.
In diesem modifizierten erweitereten Zusammenhang, wie z.B. auch bei Seth beschreibt der Artikel auf Wikipedia im Prinzip diese parallelen Welten.
Das mag wohl ein Teil dieses Bewusstseinswandels, 2012, etc. sein, es werden hier quasi die psychologischen Strukturen, die so ja eine Ableitung aus elektromagnetisch-gravitativen Mustern und Strukturen, die so wiederum aus informatorischen Feldern abgeleitet sind, entmagnetisiert. Über diese Entmagnetisierung ( das Magnetfeld der Erde wird aktuell messbar schwächer, etc, etc. ) der psychischen Strukturen erweitern sich die Vernetzungen in den Bewusstseinsräumen und das Bewusstsein des multidimensionalen Wesens triit in Erscheinung……..
In diesem modifizierten erweitereten Zusammenhang, wie z.B. auch bei Seth beschreibt der Artikel auf Wikipedia im Prinzip diese parallelen Welten.
Hier das Zitat aus Seth:
“Ich habe wiederholt gesagt, dass die Zeit, wie ihr sie euch vorstellt, nicht existiert. Und doch könntet ihr das Wesen der Zeit in dem Augenblick verstehen, da euch die grundlegende Natur des Atoms enthüllt werden würde. In mancher Hinsicht lässt sich das Atom mit einer Mikrosekunde vergleichen. Obgleich es den Anschein hat, als „existiere“ das Atom eine gewisse Zeit lang beständig, hat es in Wirklichkeit Anwesenheits- und Abwesenheitsphasen. Es fluktuiert in einem völlig berechenbaren Muster und Rhythmus. In eurem System ist es nur in bestimmten Augenblicken seiner Fluktuationen überhaupt wahrnehmbar. Deshalb halten eure Wissenschaftler das Atom für dauernd gegenwärtig. Der Anwesenheitslücken im Leben des Atoms sind sie sich nicht bewusst. In jenen Perioden nichtphysischer Projektionen, der Abwesenheitsphase der Fluktuationen, treten die Atome in einem anderen Realitätssystem in „Erscheinung“. In jenem System werden dieselben während der Anwesenheitsphase ihrer Fluktuationen wahrgenommen, und auch dort scheinen sie beständig zu sein. Es gibt viele solcher Fluktuationspunkte, aber euer System weiß nichts davon. Es weiß auch nichts von den letzthinnigen Taten, Universen und Systemen, die diese beinhalten.
Ähnliche Vorgänge spielen sich auch auf einer tiefen, geheimen und unerforschten psychologischen Ebene ab. Das physisch orientierte Bewusstsein, auf die Aktivitätsphase des Atoms reagierend, erwacht jeweils zum Leben, aber zwischendurch gibt es Fluktuationen, wo das Bewusstsein auf völlig andere Realitätssysteme eingestellt ist. Jedes von diesen lebt auf und reagiert, ohne ein Gefühl für seine Abwesenheit zu besitzen, während sein Gedächtnis sich auf jene speziellen Fluktuationen beschränkt, auf die es reagiert. Diese Fluktuationen vollziehen sich eigentlich gleichzeitig. Euch würde es jedoch so vorkommen, als gebe es Lücken zwischen den Fluktuationen, und die Erklärung, die ich gegeben habe, genügt für diesen Zweck. Im Grunde genommen existieren die wahrscheinlichen Systeme jedoch alle gleichzeitig, und das Atom ist in allen diesen anderen Systemen zugleich. Bisher war von unglaublich schnellen Fluktuationsschwingungen die Rede, die so übergangslos und „kurz“ sind, dass ihr sie nicht wahrnehmt. Es gibt aber auch „langsamere“, „ausgedehntere“, „längere“ Fluktuationen an eurem Ende der Skala. Dieselben wirken auf existenzielle Systeme ein, die sich von den enger mit euch verbundenen vollkommen unterscheiden. Die Erlebnisweise dieser Bewusstseinsformen wäre auch völlig fremd. Eine Fluktuation dieser Art könnte, zum Beispiel Jahrtausende dauern. Diese Jahrtausende würden wie, sagen wir, eine Sekunde eurer Zeitrechnung erlebt werden, und das Geschehen darin würde einfach als „Gegenwart“ erfahren. Nun umfasst das Bewusstsein solcher Wesen auch das Bewusstsein einer großen Anzahl wahrscheinlichen Selbst und Systeme, die äußerst lebhaft und deutlich als eine Vielfalt der Gegenwarten erfahren wird. Diese Vielfalt der Gegenwarten lässt sich an jedem beliebigen Punkt einer unendlichen Anzahl von Punkten verändern. Dabei erscheint die Unendlichkeit nicht etwa in Gestalt einer unendlichen Linie, sondern in Form von ungezählten Wahrscheinlichkeiten und möglichen Kombinationen, die aus jedem Akt des Bewusstseins hervorwachsen. Solche Wesen mit ihrer Vielfalt der Gegenwarten können sich eueres speziellen Systems bewusst sein oder auch nicht. Ihre mannigfaltige Gegenwart kann dieses mit einbegreifen oder auch nicht. Ihr könnt ein Teil ihrer mannigfaltigen Gegenwart sein, ohne auch nur die leiseste Ahnung davon zu haben. In viel kleineren Rahmen stellen eure wahrscheinlichen Realitäten mannigfaltige Gegenwarten dar. Die Metapher eines Auges in einem Auge in einem Auge in endloser Wiederholung dürfte eine brauchbare Analogie dazu bilden.”
Link zu Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dissoziative_Identit%C3%A4tsst%C3%B6rung
Link zu Artikeln über Holografisches Universum und Quantencomputer:
http://matrix2012.wordpress.com/
Fantastische Gedanken! Wie immer empfinde ich deinen Kommentar als wunderbare Bereicherung meiner Artikel!
Wann kommt denn jetzt endlich dein Buch raus? Kanns kaum erwarten…
Let me know, liebe grüsse!
Dein Docteur