Mit dem heutigen Artikel zum Tod von Doors-Frontmann Jim Morrison und den zahllosen Mysterien rund um sein verfrühtes Ableben (nicht zu vergessen die faszinierende Möglichkeit, daß er noch leben könnte!) nähern wir uns sozusagen der Königsklasse der Verschwörungstheorien; sowas muß man ja geniessen, zelebrieren wie einen Schluck zart-rauchigen, alten Whisky.
James Douglas Morrison aka The Lizard King aka Mr. Mojo Risin’ soll ja bekanntlich am 3. Juli 1971 im Alter von nur 27 Jahren in Paris an Herzversagen gestorben sein; er hatte sich eine Auszeit von seiner Rolle als Popstar genommen und befand sich mit seiner Freundin Pamela Courson seit März des Jahres in der französischen Hauptstadt. Die “offizielle” Version, nach der Morrison in der Nacht seines Todes Heroin genommen haben soll, sich ein Bad einliess und irgendwann in den Morgenstunden unbemerkt von der schlafenden Courson in der Badewanne mehr oder weniger friedlich aus dem Leben schied, ist ein Märchen, welches seit den 1970er-Jahren von den meisten Journalisten, Autoren und Fans in aller Welt vertrauensselig nacherzählt wird. Gleichzeitig erweitern die zahllosen Ungereimtheiten der Story diese zu einem Feld voll interessanter Theorien, über die nachzudenken/nachzuforschen wirklich allergrösste Muße bereitet.

Jim Morrison und Pamela Courson
Spekulieren kann man zum Beispiel schon mal bestens über den wahren Grund von Morrisons Abreise nach Paris- während die meisten Biographen uns weismachen wollen, daß der Doors-Sänger ausgebrannt war und in Frankreich wieder zu sich selbst kommen wollte, mag das (betrachtet man den furchterregenden Alkohol- und Drogenkonsum Morrisons zu dieser Zeit) zwar stimmen, der wahre Grund für seinen hastigen Aufbruch könnte aber auch ein anderer gewesen sein.
In einem 2004 erschienen Artikel im renommierten Rockmagazin “Rolling Stone” wird ein anonym bleiben wollender Zeuge zitiert, dem der Doors-Anwalt Max Fink (der Morrison 1969 vor Gericht wegen des Vorwurfs obszöner Gesten während eines Konzerts in Miami verteidigte) beim Golfspiel anvertraute, er habe via Beverly Hills- Staranwalt Mickey Rudin eine Warnung für den Doors-Sänger erhalten. Sollte Morrison ins Gefängnis müssen, würde er “neutralisiert” werden – Originalzitat: “Fink was quietly told that his famous client would be neutralized in prison – murdered or incapacitated – and should get out of the country before his legal appeals were exhausted and his passport confiscated.” (Quelle)

Verhaftung wegen obszöner Gesten während eines Konzerts
Wer diese Warnung aussprach, bleibt unbekannt. Da Rudin (zu dessen Klienten u.a. Frank Sinatra zählte) Verbindungen zur damaligen Nixon-Administration hatte, scheint der Verdacht nahezuliegen, dass das politische Establishment Morrison als eine als “gefährlich” eingeschätzte Identifikationsfigur der Gegenkultur unbedingt aus dem Weg haben wollte- das FBI führte schon seit längerer Zeit eine umfangreiche Akte über seine Aktivitäten. (Über die Theorie Alex Constantine’s zum erfolgreich umgesetzten Plan miteinander verschworener US-Mächte, alle Leitfiguren der US-Jugenkultur zu beseitigen, habe ich hier schon ausführlich berichtet, siehe Rubrik “Tote Rockstars“.)
Frankreich als Land, das damals kein Auslieferungsabkommen mit Amerika hatte, schien als “Exil” perfekt für Morrison- es wäre allerdings möglich, daß er dort das Opfer von ihm nachgereisten Killern wurde. Diese Theorie ist übrigens so gut wie jede andere, denn Morrison-Freundin Pamela Courson hatte kurz nach seinem Tod – je nach Zuhörer- verschiedenste Versionen seiner Todesumstände parat. Danny Sugerman (einer der zwei Doors-Manager) erzählte sie wahlweise die offizielle Version, aber auch, daß sie Morrison umgebracht hätte. Pariser Reportern gegenüber wiederum erklärte sie, “Morrison sei nicht tot, nur sehr müde und erhole sich in einem Spital“.

Jim & Pam: Letzte Tage in Paris
Obwohl die Verwirrung Coursons mit einem Schock unmittelbar nach dem Tod ihres Geliebten erklärbar wäre, bleiben ihre späteren Aussagen rätselhaft. Courson wurde in den Jahren nach Morrisons Ableben zunehmend geistig verwirrt und verstarb 1974 an einer Heroin-Überdosis. Ihre geistige Instabilität könnte auch mit dem zu tun haben, was sie in jener Nacht des 3. Juli wirklich sah oder miterleben musste, dazu später mehr.

Arme Pamela: Dem Wahnsinn verfallen, starb sie 1974 an einer Überdosis
Obwohl also die einzige Zeugin von Morrison’s Tod in den Tagen darauf immer wieder erklärte, “ihr Freund sei noch am Leben“, hatte ein Pariser Arzt längst einen Totenschein für “James Douglas Morrison, Poet” ausgestellt. Irgendwer schien es eilig zu haben, denn der Sarg wurde versiegelt, bevor die amerikanische Botschaft oder Morrison’s Familie benachrichtigt wurde. Sechs Tage später wurde der Doors-Sänger bereits in aller Stille am berühmten Pariser Friedhof Pere-Lachaise beerdigt; in einer kurz darauf einberufenen Pressekonferenz erklärte der zweite Doors-Manager Bill Siddons, Morrison sei an einem “Blutgerinnsel” und/oder an einer “möglichen Lungen-Infektion” gestorben.

Totenschein für "James Douglas Morrison, Poet"
Auch Siddons hatte den Leichnam nicht gesehen, obwohl er nach einem Anruf von Courson so schnell wie möglich nach Paris geflogen war. Woher er also seine medizinischen Informationen bezog, ist ungeklärt. Ebenso rätselhaft bleibt auch, wie es überhaupt möglich war, Morrison in Pere-Lachaise zu beerdigen, dem berühmten Pariser Friedhof, auf dem Balzac, Chopin und Moliere begraben sind – dass ein amerkanischer Rocksänger hier seine letzte Ruhe fand, erscheint auch heute noch höchst ungewöhnlich. Einen Grabstein bekam er erst Monate später, einstweilen blieb das Grab unmarkiert. Als Doors-Drummer John Densmore dieses später besuchte, soll er übrigens spontan ausgerufen haben: “The grave is too short!“.

Soweit die verwirrenden Geschehnisse rund um den Tod des legendären Jim Morrison. Klar, daß dies einen mehr als idealen Nährboden für Verschwörungstheorien aller Art bildete, denen man allerdings (wohl mit Rücksicht auf die verbliebene Familie) auch immer wieder versuchte, entgegenzusteuern.
Vor einiger Zeit lief auf dem deutschen TV-Sender Phoenix eine Dokumentation, die versprach, die mysteriösen Umstände rund um den Tod des Doors-Sängers endgültig aufzuklären. Auf einem Zeitungs-Interview basierend, welches der Journalist und ehemalige Nachtclubbesitzer Sam Bernett im Juli 2007 gegeben hatte, wurde hier eine andere uralte Morrison-Todeslegende neu aufgewärmt.
Laut Bernett, einem selbsternannten “besten Freund” Morrisons jener Tage, soll dieser in der Nacht vom 2. auf den 3. Juli in dem berühmten Pariser Nachtclub “Rock’n Roll Circus” (dessen Geschäftsführer Bernett damals war) Heroin für seine Freundin gekauft haben; als er am WC des Clubs eine Kostprobe des fast reinen Stoffes zu sich nahm, soll er zusammengebrochen sein. Die Dealer, die ihm den Stoff verkauft hatten, sollen den besinnungslosen (oder inzwischen bereits toten) Rockstar unbemerkt von der Öffentlichkeit quer durch Paris in seine Wohnung transportiert und ihn dort in die Badewanne gelegt haben. Den Beteiligten wurde Stillschweigen auferlegt und sie hätten angeblich kurz darauf sogar das Land verlassen, um einen Skandal zu vermeiden.

Fragwürdige Aussagen: Sam Bernett
Für diese mehr als unglaubwürdige Geschichte gibt es übrigens keinen einzigen Beweis oder Zeugen, ausser jener ominösen Aussage von Sam Bernett- auch daß dieser überhaupt zum engeren Bekanntenkreis Morrisons gehörte, ist durch nichts als seine eigenen Worte belegt. Ein anderer berühmter Junkie von damals, Marianne Faithful, soll angeblich Kenntnis von den Vorfällen im Pariser Nachtclub haben, sie hat allerdings niemals einen Kommentar dazu abgegeben.
Die angesprochene TV-Dokumentation stilisiert Morrison in seinen letzten Tagen in Paris ausserdem zu einem nachdenklichen, stillen Poeten, der mit Wehmut letzte Gedichte schrieb und in eleganten Strassencafes herumflanierte. Die Wirklichkeit sah vermutlich anders aus- wie in Oliver Stone’s Filmbiographie “The Doors” anklingt (und dieser Film stützt sich auf glaubhafte Quellen) dürfte der Doors-Sänger seine Zeit in der französischen Hauptstadt eher im exzessiven Vollrausch verbracht haben.
Es existiert noch ein letztes Audiodokument aus jener Zeit: Morrison hatte sich einer spontanen Eingebung folgend zwei eher bescheiden talentierte Strassenmusiker geschnappt und versuchte mit ihnen in einem kurzfristig gemieteten Studio ein paar Songs aufnehmen – herausgekommen ist dabei nur ein bißchen besoffenes Gegröhle, welches aber trotzdem die unnachahmliche Majestät dieser einstmals gigantischen Bluesstimme anklingen lässt:
(Auschnitt aus dem Bootleg “The Lost Paris Tapes“)
Warum also war Morrison wirklich in Paris? Vielleicht bereitete er seinen Ausstieg aus einem Leben vor, daß ihm längst mehr als lästig geworden war. Über solch einen Ausstieg hatte er vorher unzählige Male gesprochen- und dass er danach unerkannt in Afrika leben wolle. Als Deckname wollte er “Mr. Mojo Risin” benutzen, dieses legendär gewordene Anagramm seines Namens in dem Song “L.A. Woman” aus der gleichnamigen, wohl besten aller Doors-LP’s. Wie viele andere Rockstars unter dem Druck ihrer Popularität war auch Morrison fasziniert von “Ausstiegs-Szenarien“- er beschäftigte sich zum Beispiel oft mit der Möglichkeit, daß die Jünger des noch lebendigen Jesus diesen nach seiner Kreuzigung aus seiner Gruft “entwendet” hätten.
Es gibt einige interessante Berichte von “Sichtungen” Morrisons nach seinem offiziellen Tod – Ein Bankangestellter in San Francisco schwor Stein und Bein, der quicklebendige Doors-Sänger hätte an seinem Schalter Geld behoben; mehrmals wurde Morrison auch – ganz in schwarzes Leder gekleidet – beim Besuch von diversen Nachtclubs in Los Angeles gesehen. Und dann gibt es da zwei äusserst verwirrende Dokumente: zum Beispiel eine Langspielplatte von einer sehr seltsamen Band namens “Phantom’s Divine Comedy“. 1974 bei Columbia Records erschienen, bestand diese laut offiziellem Presseinfo aus einem Schlagzeuger X, einem Bassisten Y, einem Orgelspieler Z- und einem Sänger namens “The Phantom“, der verteufelt nach Jim Morrison klang. Bis heute rätselt man, wer das sein könnte; die wiedervereinigten Doors? Zahlreiche Versuche, andere Sänger (z.b. Iggy Pop) als “The Phantom” zu entlarven, sind bis heute fruchtlos geblieben. Hier ein Auschnitt aus einem Lied der Platte, ein Song mit dem Titel “Black Magic, White Magic“:
1975 erschien dann ein Buch namens “The Bank Of America Of Lousiana“, verfasst von einem “Jim Morrison“; am Ende dieses überaus seltsamen Werkes ein äusserst kryptischer Satz: “B of A & Company, USA… where monkey business is big business.” Das Buch wurde herausgegeben von einer “Zeppelin Publishing Company“, welche wiederum im Besitz von “B of A Communications” ist- und deren Eigentümer ist ein gewisser Douglas James Morrison. Der ehemalige Doors-Frontman nun mit vertauschten Vornamen als Banker und Geschäftsmann? Kaum zu glauben, doch Morrison träumte früher von genau so einer Karriere. Danny Sugerman gegenüber äußerte er sich mehrmals in dieser Richtung- Zitat von Thomas Lyttle: “Morrison also told Danny Sugarman and Jerry Hopkins on more than one occasion that he could see himself “radically changing careers, reappearing as a suited and neck-tied businessman.“

Ein wirklich seltsames Buch...
Besagter Thomas Lyttle hat sich für einen Beitrag in dem von Jim Keith herausgegebenen Buch “Secret and Suppressed” auf die Spur dieses “Douglas James Morrison, Eigentümer von B of A Communications” gesetzt und herausgefunden, daß dieser jede Menge Verbindungen zu Geheimdiensten in aller Welt hatte – auch das passt wiederum gut zu dem “originalen” Morrison, dessen Vater Steven als hochrangiger Admiral der U. S. Navy wichtige Kontakte zur CIA hatte; wer weiß schon, in welche und wieviele Geheimnisse sein Sohn eingeweiht wurde.
Hat sich Jim Morrison als “Geheimagent” wiedererschaffen? Schwer vorstellbar, denn dieser andere “Douglas James Morrison” muß ja schon zur Zeit des Rock-Sängers Morrison existiert haben. Es gibt eine Theorie, die versucht, das ganze Schlamassel rund um Tod und “Nachleben” von Jim Morrison zumindest ansatzweise zu erklären; auch diese stammt von Thomas Lyttle und istzwar oftmals belächelt und vorallem entrüstet abgelehnt worden, fand aber nichtsdestotrotz Eingang in den grossen Kanon berühmter “Urban Legends“.

Ein Morrison-Forscher, der für Kontroversen sorgte: Thomas Lyttle (1955 - 2008)
Lyttle entwickelte eine “okkulte” Theorie, nach der Morrison schon zu Lebzeiten fähig war, gleichzeitig als mehrere “Personen” zu existieren- als er von seiner Existenz als “Rockstar” genug hatte, könnte er diesen Teil am 3. Juli 1971 in Paris vernichtet haben. Auch wenn sich das jetzt für manche von euch eher Gaga anhört- man sollte keinesfalls vergessen, wie bewandert Jim Morrison in magischen Künsten war. In seiner Kindheit kam er bei einem Ausflug mit seinen Eltern zufällig zum Ort eines Unfalls hinzu, dort (wie er später erzählte) fuhr der Geist eines sterbenden Indianers in ihn- in seinen Songtexten hat er sich ausgiebig mit diesem Erlebnis beschäftigt. Er bezeichnete sich selbst als “praktizierenden Schamanen” und seine Texte sind ja nun wirklich bis zum Anschlag vollgestopft mit okkulten Anspielungen.

Jeder Auftritt ein magisches Ritual - kein Wunder bei einem praktizierenden Schamanen
Es wäre Morrison also ein Leichtes gewesen sein, die Realität zu manipulieren; gerade seine vermutliche Fähigkeit zum Abtauchen in paralelle Realitäten könnte auch der Grund für die unglaublichen Verwirrnisse rund um seinen “Tod” sein. Möglich wäre natürlich auch, daß er mit schwarzer Magie zu tun hatte- wie wir wissen, gehört der sog. “Seelentausch” hier zu einem oft praktizierten Ritual (wie ich vor kurzem gehört habe, auch im massiv von Satanisten unterwanderten Vatikan). Wer weiß, welche schreckliche Zeremonie die arme Pamela Courson in der Nacht des 3. Juli mitansehen musste? Daß sie dabei ihre geistige Gesundheit einbüsste, wäre sehr leicht nachzuvollziehen.
Ausserdem möchte ich noch anmerken, daß Morrison mit für sich erfundenen Attributen wie “The Lizard King” oder Songtiteln wie z.b. “Crawling King Snake” auch Hinweise auf eine mögliche reptiloide Herkunft gegeben haben könnte- in welchem Fall das “Schlüpfen” in verschiedene Identitäten für ihn sowieso kein Problem gewesen sein dürfte. Aber da kennt sich David Icke bekanntlich besser aus.

A real "Lizard King"?
Das waren nun so ziemlich alle mir bekannten Theorien zum Mythos des Todes und der Auferstehung des Jim Morrison – falls ihr noch weitere wisst, freue ich mich über entsprechende Kommentare.
Das Schlußwort hat Mr. Mojo Risin’.
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Den ganzen Morrison-Beitrag von Thomas Lyttle aus der Anthologie “Secret and Supressed” gibt es hier zu lesen.
Auch Alex Constantine hat sich natürlich ausführlich mit Morrison beschäftigt.
Morrison war übrigens auch ein musikalischer Visionär: In diesem Interviewauschnitt beschreibt er die Zukunft der elektronischen Musik.
Ich konnte nicht widerstehen, euch noch das hier zu präsentieren- den Mitschnitt einer Jimi Hendrix- Jamsession 1968 in einem New Yorker Club. Irgendwann wankt ein sturzbesoffener Morrison auf die Bühne, gröhlt absurde Obszönitäten ins Mikro, wird von Hendrix zurechtgewiesen. Er “singt” weiter, irgendwann fällt er samt Mikrofonständer um ( zu hören bei ca. bei 3.22 min), ist allerdings auch liegend nicht dazu zu bringen, endlich die Klappe zu halten. Ganz grosses Kino für die Ohren!




Hi Doc
) gesprungen ist, dass sein Bandlkollege beim Anblick des Grabes spontan ausrief, das sei zu kurz.
Sehr interessanter Artikel.
Was mir besonders ins Auge ( oder sonstwohin
Seine Prophezeiung der “machines” im Video, auch sehr interessant, als hätte da etwas in ihm “gewusst”.
Zu der einen Interpretation, die eventuell schon gaga sein könnte, die ist natürlich mein Favorit. Ich möchte da grad noch gerne ein gaga draufsetzen
Im Deinem Artikel Parallele Dimensionen II das Erlebnis von Bernhard Reicher, der womöglich in einer anderen Realität gelandet ist und es wohl eine geben könnte, in der er auch tot ist, Multiversum, alle möglichen Realitäten, die wir uns ab einem bestimmten Punkt tatsächlich auch bewusst aussuchen können…….
Wer weiß, vielleicht ist Lizard King tatsächlich auch in eine Parallelrealität gegangen, in der er jetzt irgendwo “shamanic trance electro” macht, seine schamanistischen Fähigkeiten ausgeweitet hat und uns in unserer Realität ab und zu einen Besuch abstattet……wie und als was auch immer…..
vlg und schönen Sonntag
m12
Nachtrag: Da laufen jetzt natürlich wieder ein paar Doors Songs… und auch Jim Morrisons Texte……
schon beachtlich was sie doch für ein Meilenstein in der Musikgeschichte sind und eigentlich nicht nur da…..
Visionär, “realistisch”, wie gerade “Break On Through” ….. to the other side……..
klar gaga gaga mässig lallt jetzt wieder break on through in 2012. Und alle machen mit, alle Morrisons und Doors Of Perception……….. Huxleys und wie sie alle heissen…..
keep on going !!!!!
bei mir laufen die doors zur zeit auch wiedermal auf dauerrotation, da hab ich mich wohl selbst wiedermal bestens angeturnt! meine 2 lieblings-cds sind halt noch immer die “L.A.Woman”(diese wahnsinns-stimme!gänsehaut!) und die “An American Prayer” wo sie im nachhinein seine Gedichte vertont haben…
also ich bin eigentlich auch ganz fest überzeugt, daß die geschichte morrisons eine multidimensionale ist.. und er hatte (oder hat!) ganz sicher die fähigkeiten um jederzeit von einer dimension zur nächsten zu wechseln, der alte schamane…
liebe grüsse!
the gagaman
jeder ist ein multidimmensionales wesen,der eine bewusst der andere unbewusst,oder wie sagt man doch auch der eine kanns der andere nicht
mfg andreas
Hab den Eindruck, es gibt wohl massenhaft Bücher zu und über Jim Morrison. Was wirklich geschah weiß wohl niemand so wirklich, umso mehr sprießen Vermutungen und Spekulationen darob ins Kraut. Das Einzigste, was wirklich ganz wahr daran ist, er war wohl ein exzessiver Säufer und Drogenkonsument. Alles wirklich und echter Blues. Erinnert mich an Georg Trakel und auch an Edgar Allan Poe.
Henry Rollins bringt diese Zwiespältigkeit des Menschen Morrison in seinem Buch auch auf den Punkt: “Es gab da ein Verlangen nach Chaos und intellektueller Gefahr, mit der er sich selbst ausgesprochen wohlzufühlen schien,
auch wenn es seine Bandkollegen von Zeit zu Zeit ängstigte. Das ist eine beachtliche Gratwanderung, und ich glaube, als es mit ihm zu Ende ging, wurde ihm das zum Verhängnis. Wenn man die Texte von “Morrison Hotel” und “L.A. Woman” ansieht, dann stößt man da zum Teil auf eine Traurigkeit, und eine Schönheit, dass ich mich frage, ob er wohl dort auf eine Sackgasse gestoßen ist, wo er sich erhofft hatte, etwas anderes zu finden. [...]”
http://roots-the-doots.tripod.com/fr_doors.htm
Meine Favoriten: 1968 Waiting For The Sun
& 1970 Morrison Hotel / Hard Rock Cafe
Toller Artikel!
Das nenne ich mal NICHT ABGESCHRIEBEN!
Ich hoffe, ich darf ihn mal bei Gelegenheit TrackBacken?
Kommst sofort in meine Empfehlungen:-) Wenn Du lust hast, bist Du herzlich in meine Linkliste eingeladen: http://kostenlose-toplisten.de/listen/tl/534/index.html?ok
Viele Grüsse aus Holland!
Luiza
hello!
ja selbstverständlich darfst du das! ich hab mich auch wirklich bemüht mit meinem artikel, freut mich wenn er gefällt
liebe grüsse nach holland,
dein doc
Danke:-)
Bin gerade beim Schreiben. Werde Dich in meine Linkliste eintragen:-)
Viele Grüsse!
Luiza:-)
[...] Der Artikel hat mir deshalb so gut gefallen, weil er auf die Blauäugigkeit selbsternannter Fans hinweist. Die darin beschriebenen Umstände werden schon seit vielen Jahren von Kennern immer wieder aufgerollt und hinterfragt. Letztes Jahr kam auf Arte nachts ein sehr interessanter Bericht darüber, in dem damals Anwesende – teils anonym im Bericht – befragt wurden. Es war sehr interessant. Leider habe ich diesen nicht aufnehmen können, bin aber auf der Suche. [...]
Neue Version von Break On Through fürs geneigte Ohr:
http://www.classless.org/2009/04/17/bam-bam-babylon-bajasch-feat-classless-kulla-prisch-tursch/