Hintergrundmusik: Heute gibt es mal was Aktuelles, nämlich einen Ausschnitt aus dem im Mai dieses Jahres erschienenen Release “Space” des britischen Prodzenten Nick Woodmansey aka Emanative – Kosmischer Jazz at it’s best!
Immer wieder ist es wunderbar für mich, zurückzukehren: Zu Seth, dessen Lehren ich seit der Entdeckung von “Gespräche mit Seth” anscheinend mein weiteres Leben zu widmen scheine. Und immer wieder von Neuem schenkt mir das “Sethiversum” das Licht und die Kraft des Geistes. Als es mir kürzlich aufgrund einiger Diskussionen über das Konzept der Non-Dualität nicht besonders gut ging, hat mich der Wiedereintritt in die “Sethmosphäre” aufgefangen und mir wieder Mut gemacht, meinem Hang zum Mystizismus weiter nachzugehen. Gerade gelesen habe ich den “Gespräche mit Seth” – Vorgänger “Das Seth-Material“, in dem die Seth-Sprecherin Jane Roberts erzählt, wie es in den frühen 1960er-Jahren überhaupt zum Kontakt mit dieser Wesenheit (die sich selbst als Energiepersönlichkeitskern bezeichnet) gekommen ist.
Und wie schon des öfteren in diesem Blog muss ich auch jetzt wieder sagen: Unglaublicher Stoff! Seth’s Weitergaben sind ja neben ihrer Tiefe und eindringlichen Spiritualität auch für Science Fiction - Fans höchst interessant – sie scheinen sowas wie die spirituelle Fortsetzung vieler meiner SF-Lieblingsbücher zu sein. Wer sich für parallele Dimensionen, den Menschen als multidimensionales Wesen, bisher unbekannte Realitätsebenen und die “Gleichzeitigkeit” von allem interessiert, sollte unbedingt zu diesen Büchern greifen (gerade in populären TV-Serien wie “Lost” oder “Battlestar Galactica” werden ja, wie ich höre, in popularisierter Form immer wieder Themen aufgegriffen, die der gute alte Seth bereits in den 1960er- und 70er-Jahren durchgegeben hat).
Zurück zum Buch: “Das Seth-Material” beschert uns viele Auschnitte aus den Weitergaben früher Seth-Sitzungen (die man hier übrigens vollständig bestellen kann), und beim Lesen fand ich wieder einmal so gute, so wichtige, so dermassen inspirierende Gedanken, dass ich als Fortsetzung des Streiflichter-Artikels vom Februar dieses Jahres heute wieder zu einigen Anregungen Seth’s meinen Senf ablassen möchte.

1. Die Kunst der Materialisation.
Was mich an “The Secret” und ähnlichen LOA-Büchern ärgert: Nie wird mir Techfreak erklärt, wie die Materialisation meiner Wünsche und Gedanken eigentlich vor sich geht. Dazu wird uns bloss ganz lapidar gesagt, “man müsse das nicht wissen, denn man benutze ja auch die Elektritzität, ohne sie zu verstehen“. Kann es sein, dass einige der berühmten LOA-Gurus selbst keine Ahnung haben? Macht nix, Seth hat das bereits in der 302. Sitzung vom 21.11. 1966 anschaulich erklärt: “Gedanken und Bilder werden zu körperlich-materieller Realität aufgebaut und schlagen sich in Tatsächlichkeiten nieder. Das vollzieht sich über chemischen Antrieb. [...] Mit der Zirbeldrüse sind geistige ‘Enzyme’ verbunden. Die im menschlichen Organismus wirkenden Chemikalien sind zwar, wie ihr sie kennt, stofflicher Art, aber die sie antreibende Kraft ist Vitalenergie, und diese verfügt, in sich gesammelt, über alle notwendigen Antriebskräfte, damit jeder Gedanke oder jedes Vorstellungsbild in materielle Tatsächlichkeit umgesetzt werden kann. Sie bewirken im Körper eine Art Fortpflanzung des inneren Bildes. Sie sind sozusagen die Funken, die die Umsetzung in Gang bringen. [...] Doch nicht immer werden solche Bilder oder Gedanken nach euren Kriterien wirklich materalisiert. Die Intensität mag zu schwach sein. Die Funken entfachen dann immerhin elektrische Ladungen, von denen einige in die Schichten eurer Haut eingehen. Dann finden durch die Haut Strahlungen zur Außenwelt statt, die verschlüsselte Anweisungen und Informationen enthalten.“

2. Die Illusion fester Materie.
Immer wieder schockiert mich der Gedanke, dass es in dem von uns geschaffenen Realitätssystem keine feste Materie gibt. Ich kann mir schon vorstellen, dass der Tisch an dem ich sitze und der Sessel, auf den ich gerade meinen Allerwertesten platziert habe, in Wirklichkeit bloß ein sich ständig verändernder Tanz von Molekülen sind, die durch meine ständige Neuschöpfung ihrer selbst wie massive, undurchdringliche, nahezu unzerstörbare Materie erscheinen. Schwieriger wird es allerdings, wenn man nebenher noch die Illusion eines linearen Zeitablaufs bedenkt: große Monumente der “Vergangenheit” sind dann nämlich nichts weiter als von unserem Bewußtsein mit künstlichen Alterungsillusionen versehene Molekülansammlungen (und damit meine ich sämtliche Ruinen römischer und griechischer Bauwerke, alle Weltwunder, Kathedralen und auch sonst alle Altertümer, die wir so gerne als Touristen bestaunen). Seth sagt dazu in der 68. Sitzung: “Alles Stoffliche ist Ausdruck der Manipulation und Transformation psychischer Energie, die gewissermassen über Bausteine vor sich geht..Das Stoffliche fügt sich nur kohäsiv verdichtet zusammen, damit eure Sinne es als Erscheinungsbild von relativer Dauerhaftigkeit wahrnehmen können. Es wird ständig neu erschaffen, aber kein einziger Gegenstand eurer Dingwelt ist in sich selbst dauerhaft oder beständig. Es gibt zum Beispiel nichts Gegenständliches, das nicht infolge Alters vermindert oder beeinträchtigt würde. Demgegenüber kommt es ständig zu Neuschöpfungen kraft psychischer Energie, die Gegenständliches in der mehr oder weniger festgefügten Form des Erscheinungsbildes, das ihr wahrnehmt, hervorbringt. [...] Tatsächlich ist aber das Stoffliche, das den Gegenstand auszumachen scheint, viele Male vollständig verschwunden und ständig wieder ersetzt worden…“

Steinerne Illusionen...
Soviel zur “Unvergänglichkeit” unserer Altertümer. Die Illusion dieser und auch deren “Alterungsprozess” werden also von uns Menschen in kollektiver Illusion aufrechterhalten. Dieses Spiel kann man natürlich mit allem spielen, das uns umgibt- gerade muß ich zum Beispiel an Konsumgüter denken, die uns von der Werbung eingeredet werden- damit ein Staubsauger für uns alle “ähnlich” aussieht (gleich aussehen geht ja nicht, da sich jedes menschliche Wesen in seinem eigenen Realitätssystem befindet und daher sein ganz persönliches Bild von einem “Staubsauger” hat, welches keinem Bild eines anderen Wesens gleicht) müssen wir uns also kollektiv auf ein Bild einigen, dann in ein “Kaufhaus” gehen und “Geld” ausgeben, um mit dieser Illusion namens “Staubsauger” dann “daheim” unseren illusionären “Staub” zu putzen.

3. Die Gleichzeitigkeit von allem.
Nun, die “Entschleierung” geht noch weiter, wenn man sich wie schon erwähnt zusätzlich die Illusion linearer Zeitabläufe vergegenwärtigt; das betrifft ja nicht nur unser derzeitiges Leben, sondern auch sämtliche “vergangenen” wie “zukünftigen“: Wer also an die Reinkarnation glaubt, sollte sich darüber klar sein, dass er nicht ein Ritter oder Burgfräulein in einer lange zurückliegenden Inkarnation war oder Raumschiffkapitän in einem zukünftigen Leben sein wird, sondern dass all diese Inkarnationen jetzt und damit also alle zugleich stattfinden. Das ist deswegen so, weil wir als “Höheres Selbst” uns selbst ausschicken, um uns so erfahren zu können; mein Freund Bernhard hat dazu mal ein recht einleuchtendes Bild erfunden, für das man nur seine eigene Hand zu betrachten braucht: die Finger stellen unsere gleichzeitigen (scheinbar autonomen) Inkarnationen dar, die aber immer mit der ganzen Hand verbunden sind, aus der sie entwachsen und von der sie niemals getrennt sein können.

4. Den Witz ernst nehmen.
Ich nenne diese durch Seth hervorgebrachten Gedankenkapriolen gerne “Ringelspielfahrten im Sethiversum” – wenn man sich zu weit aus seinem Sitz lehnt, wird einem schwindlig und man muss ordentlich reihern. Das wäre ja wiedermal der Zeitpunkt der grossen Sehnsucht nach der “blauen Pille“, um zu vergessen, dass alles um uns nur Illusion ist. Ist das was Schlechtes? Nur zum Teil, denn es geht darum, dieser Illusion, die wir ja aus ganz bestimmten Gründen erwählt haben, Ehre zu erweisen.

Im November 1966 besuchte ein Anhänger der Non-Dualität eine Seth-Sitzung, der die menschliche Existenz gemäß der Lehren dieses Konzepts für eine Art “kolossalen Witz” hielt. Seth ermahnte den Mann, die “Illusion” ein wenig ernster zu nehmen: “[ Die menschliche Existenz ] ist kein Witz. Sie ist ein Mittel, damit das Ganze sich selbst kennenlernt. Der ‘Witz’ ist höchst bedeutungsvoll. Wenn Sie wirklich erkennen würden, dass Ihre körperlich-materielle Welt bloß eine Illusion wäre, könnten sie mit Ihren Sinnen keine Erfahrungen mehr machen.[...] Sie müssen immerhin fähig sein, eine jede dieser Illusionen zu erfahren, dabei wissen, dass sie Illusion ist, sich ihrer illusionären Natur voll bewußt sein, und auch wissen, dass die Grundrealität Sie selbst sind. Es gibt keinen Ort, an den Sie sich begeben können, denn Sie sind der Ort; sie sind, nach Ihren Begriffen, alle Orte. Aber der ‘Witz’ ist höchst bedeutungsvoll, wie gesagt. Sie müssen frei genug sein, die Natur und die Erfahrung alles Lebendigen innerhalb ihres System zu erforschen, und dabei wissen, dass Sie selbst Ihr System sind, und dann ihr System verlassen. Das muß unmittelbar erfahren werden.” Der Anhänger der Non-Dualität beharrte darauf, dass ja alles nur ein “Spiel” sei, worauf Seth ihm abschließend antwortete: “Sie spielen wirklich ein Spiel mit sich selbst, aber es ist nicht wichtig und kann sogar ganz unwichtig sein. Doch sollten Sie mit mehr Ehrerbietung spielen.” “Ehrerbietung für wen?” “Mehr Ehrerbietung gegenüber Ihrem Selbst.“
***
Hinweis: Alle Seth-Zitate stammen aus dem Buch “Das Seth-Material” von Jane Roberts, Kailash-Verlag.







Ich muss zugeben, ich weiss ganz ehrlich seit Jahren meiner Beschäftigung mit solchen Themen immer noch nicht was ich davon halten soll. Das Schlimme an diesen “Metatheorien” ist, dass egal wie viel Kritik man ihnen entgegenbringt, selbst die Kritik Teil der Theorie ist. Aber für den Fall das dieses Konzept, der Tatsache entspricht, stellt sich die Frage welchen Sinn Seth hat. Denn wenn alles Nonrealität ist, ist ja Seth selbst auch nicht real und macht quasi das “Spiel” kaputt. Außer seine Absichten wären, dass er damit rechnet ignoriert zu werden…. furchtbar das Ganze.
hallo,
danke für deine wortspende! genau mit den gleichen gedanken habe ich mich vergangene woche abgequält, nachdem ich mit ein paar überzeugten anhängern der non-dualität diskutiert habe.
inzwischen bin ich davon überzeugt, dass man dieses konzept (und nix anderes ist es, ein theoretisches konstrukt) nicht allzu ernst nehmen sollte – natürlich macht es dem ego angst und bringt das hirn zum durchdrehen, für mich ein sehr deutliches zeichen dafür, dass die non-dualität westlicher prägung eher aus dem kopf kommt. intuitiv hab ich da gar nichts gespürt.
aber: ich will wirklich niemanden zu nahe treten. es soll jeder das glauben, was er möchte und damit glücklich sein, denn letztendlich tun wir alle nichts anderes, als konzepte zu erfinden, die uns die drohende auslöschung erleichtern sollen. wirklichen stichhaltigen beweis für das, was uns nach dem leben erwartet, gibt es nämlich bisher keinen; somit ist alles offen, alles möglich.
und für unsere jetzige existenz ermahnt uns seth, unser leben einfach ernst zu nehmen und es in würde zu leben, ganz gleich ob illusion oder nicht (siehe ende meines aktuellen artikels).
liebe grüsse,
docteur
Lieber Doc
Meister Eckhart um 1260 bei Gotha – Hochheim, Tambach oder Wangenheim; † vor 30. April 1328 in Avignon oder Köln ist damals, als er in etwa folgendes von sich gab: “wenn ich in den Spiegel schaue, schaut mich Gott an …”, haarscharf am Scheiterhaufen vorbei geschlittert.
Schau mal bitte, in Bezug auf Seth, wie “alt” und ähnlich sich diese “Theorien” sind.
“In der neuplatonischen Interpretation der negativen Theologie Eckharts ist der göttliche Mensch derjenige, der gewahr wird, dass die ganze Welt und auch die Kreatur des Menschen darin nicht real und an sich existieren. Die Phänomene der Welt werden in ihrem voneinander getrennten Sein ohne Unterlass von Augenblick zu Augenblick geschaffen, etwa in der Art, wie die Farben nicht als solche in der Welt existieren, sondern im Bewusstsein jedes sie erkennenden Seins geschaffen oder konstruiert werden. Die Weltschöpfung wird hierbei wie schon bei den meisten antiken Platonikern nicht als ein einmaliger Akt verstanden, sondern als ein zeitloses Hervorquellen aus jeder Einzelseele.
Im Urgrund jeder Einzelseele befindet sich das göttliche Eine. Die Seele ist hier also keine individuelle immaterielle Substanz, die neben oder in dem Sein einer Natur oder Welt existiert. In diesem Urgrund sind vielmehr alle Einzelseelen und überhaupt alles weltliche Sein nicht nur miteinander verbunden, sondern ununterscheidbar eins. So sagt Eckhart in Predigt 24 (Quint): Hier [im ‚einigen Einen’] sind alle Grasblättlein und Holz und Stein und alle Dinge Eines.
In der neuplatonischen Interpretation ist das Verhältnis Gott-Mensch daher kein Gegenüber von Gott und Mensch. Die Kreatur des Menschen muss hier in einem armen Geist zunichte werden, um so die Einheit im Seelengrund zu vollziehen, ganz nach Eckharts Worten in Predigt 42 (Quint): Du sollst ihn lieben wie er ist ein Nicht-Gott, ein Nicht-Geist, eine Nicht-Person, ein Nicht-Bild, mehr noch: wie er ein lauteres, reines, klares Eines ist, abgesondert von aller Zweiheit. Und in diesem Einen sollen wir ewig versinken vom Etwas zum Nichts …
http://de.wikipedia.org/wiki/Meister_Eckhart
Liebe Grüße
mein lieber arkis!
ich danke dir für die mühe, die du dir mit dem heraussuchen der entsprechenden zitate gemacht hast, allerdings verstehe ich den grund nicht so ganz. niemand hier bestreitet, das gott oder das “all-eine” oder das “alles-was-da-ist” (wie seth es nennt) und wir menschen nicht eins sind> siehe den letzten teil meines artikels und das photo darunter
worum es geht, ist das meiner einschätzung nach tragische mißverständnis, welches westlich geprägte menschen aus der non-dualen lehre ziehen: die geringschätzung unseres jetzigen lebens als illusion und dem daraus folgenden schluss, nix mehr erreichen, tun zu müssen, da ja alles schon, oder alles nie statt gefunden hat – damit ist man natürlich aus jeglicher verantwortung anderen und sich selbst gegenüber fein raus.
der fehler im gedankengebäude des westlichen non-dualismus ist das auseinanderteilen des “ewigen all-einen” und der “vergänglichen” illusion: die illusion, bzw. die getrenntheit hat aber doch die gleiche wertigkeit, gültigkeit, ist natülich genauso ewig wie das all-eine (aus dem sie ja kommt) und sollte unbedingt ernst genommen werden, da wir sie ja nicht ohne grund erleben (nochmals , siehe letzten teil meines artikels!!!)
ich bemerke da jedenfalls mißverständnisse, die mich eher auf fluchttendenzen, todessehnsucht, ja ein “keinesfalls hier sein wollen” schliessen lassen.
ich habe auch schon gehört, das sämtliches leben nach dem tod, sämtliche channelings, sämtliche weisheitslehren (also in strenger interpretation auch meister eckhart) nichts zu bedeuten haben, da sie ja bloß “Geschichten”, “Märchen”, bloße illusion sind. und das halte ich nun wirklich für ausgemachten unsinn, bei allem respekt.
nix für ungut, ich hoffe auf eine antwort von dir!
liebe grüsse,
dein doc
Lieber Doc
da laufen wir dich konform, es geht eben nicht um eine Weltflucht, sondern um ein Verwirklichen, ein Annehmen, ein Wollen im Hier und Jetzt-Sein. Bei allem Respekt auch, ich halte das Non-Dualität-Modell für das Missverständnis selbst. Mir kam spontan beim Lesen die Ähnlichkkeit der zeitlosen Erkenntnis im Kern der Thematik. Wenn man den Gottesbegriff bei Eckardt, der ja eben auch Kind seiner Zeit war, weglässt, und an jene Stelle den Begriff Selbst setzt, haben wir im Kern genau dies, was im Zen Buddhismus Satori genannt wird.
Das mentale Bewusstsein (Verstand) richtet sich durch Dualität (Subjekt-Objekt ) aus, was zur Orientierung in Raum und Zeit auch notwendig ist. Gut so, sonst wären hier ja vollkommen orientierungslos. Im myhtischen Erleben (ist ein Denken in Bildern) gibt es keinerlei Dualität, denn hier ist alles polar, das heißt, sich ERGÄNZEND, und im Magischen ist selbst dies aufgehoben, denn das magische Erleben zeichnet sich vor allem durch EMPFINDUNG von: einem ununterscheidenem alles ist EINS aus. Hat man im wahrsten Sinn des Wortes nun einen Durchblick durch alle diese Bewussteinsstrukturen hindurch (als da wären, die magische, die mythische, die mentale), hat man somit diese abstrakte, dualistische Konzeption von Raum und Zeit, die ja nur im mentalen Bewusstein stattfindet GLEICHZEITIG konkretisiert. Es hat somit ein Sprung zur integralen Bewusstseinsstruktur stattgefunden, und man erkennt, schaut, empfindet und erlebt nun die Gegenwärtigkeit des Ursprunges, den dieser scheint nun durch die Gegenwart hindurch. Dies ist eine nicht zu unterschätzende, ganzheitliche Leistung des Bewusstseins und intensviert dieses unser Bewusstsein enorm.
Im heutigen Sprachgebrauch, und das führt eben immer wieder zu Missverständnissen, werden die Begriffe Dualität und Polarität leider nicht nur verwechselt sondern auch gleichgesetzt.
Liebe Grüße,
Arkis
na dann sind wir uns ja eh “einig”
aber vermutlich haben wir mit bernhard zusammen über das alles schon gequatscht in der bibliothek da in dieser anderen dimension….
glg
dein doc
ja, ich hatte tatsächlich das Gefühl und den Eindruck: “hoppla, das hast du bereits schonmal ähnlich erlebt!”
“… remember all ye that existence is pure joy; that all the sorrows ar but shadows; they pass & ar done; but there ist that which remains.
(A. Crowley, Liber al vel legis, Teil II Vers 9)
Hach, Meister Eckehart…! Einer der ganz wenigen “klassischen” westlichen Non-Dualitäts-”Lehrer”. Ich liebe ihn! (Arkis, ich finde ja, auch A. O. Spare müßte man da einreihen, nicht?)
Ums auch noch mal deutlich zu sagen: Meiner Meinung nach widersprechen sich nichtlineares, von Nondualität ausgehendes Bewußtsein und “pure joy” der und an der Existenz und Würdigung derselben nicht im Geringsten.
Hey, wahrscheinlich schreiben wir heir eh nur Fragmente dessen nieder, was wir uns in der Bibliothek schon erzählt haben
!
In diesem Sinne: Ich grüßt Ich, (und, wie Fíriel zu sagen pflegt:) wann auch immer, wo auch immer…
word!
le doc
@ … zu solcher Architektur multiversaler, ganzheitlicher Gedankengebäude noch etwas; könnte man denn also sagen, dass jene Channel-Kommunikation ala Aiwaz, Seth, Fíriel … unter anderem auch eine gute Prise Hedonismus enthält? Was ja nicht nur für jene Charaktere ( Medien) gelten würde, die das Material channeln bzw. gechannelt haben, sondern auch für jene Leute, die davon inspiriert werden oder sind? zum Beispiel Crowley, ihm wird ja so einiges nachgesagt, ein Hedonist war es aber m. E. mindestens.
@ A.O. Spare, von ihm kenn ich vorwiegend nur sein faszinierendes kunstbildnerisches Werk, das ja für sich selbst spricht. Schrifliches kenne ich kaum etwas von ihm. Das wenige, was ich mal überflogen hab, erinnerte mich an ein Konglomorat
aus Voodoo und Hexen-Folklore. Ahja, und etwas über seine Sigillen-Magie, wobei ich aber die Vermutung hege, dass diese
ähnlich allopathisch nach hinten losgehen könnte, wie die affirmative Methode des positiven Denkens.
Fällt mir noch ein, hab selbst mal eine kleinen Text gechannelt, ne Weile her, ist weniger universell als eher von intimer, persönlicher Art. Und ist wohl ein bisschen, selbstkritisch bemerkt, crowleyanisch angefärbt. Die Wesenheit, (m. Schutzengel, wenn man so will) nennt sich Amara. http://www.art-of-arkis.com/AMARA
Grüße
Hi.
Ich habe mich lange nicht mehr mit diesen Themen beschäftigt, aber in Sachen “Nondualität” war ich früher ein großer Fan von Ramesh Balsekar.
http://www.youtube.com/watch?v=OCVytjMGweM
Vielleicht interessiert es jemanden.
Grüße
Hallo Leute,
dass dies alles hier eine Illusion ist, ist für mich eher ein erleichternder Gedanke, einmal für die Zeit danach, was euch wahrscheinlich genauso geht, gerade aber auch für die Zeit hier in meinem Leben. Kann ich diese Illusion nicht nutzen, mich gut fühlen und hier einfach tun und lassen, was ich will?
Ich weiß, dass Gedanken meine Umwelt erschaffen und dass es mir Spaß macht an freudvolle, spaßige, geile Dinge zu denken und damit auch freudvolle, spaßige, geile Dinge in meinem Leben erlebe. Ich versuche, experimentiere und handle nach diesem Konzept seit etwa 1,5 Jahren und glaubt mir, es funktioniert.
Gerade von Abraham Hicks (Jerry & Esther Hicks) konnte ich in diesem Zusammenhang eine Menge lernen.
Wie kommt man zu dem Schluss, dass das Leben ja sowieso nicht so wichtig sei und wie kommt man darauf, dass man jetzt alles mit Gleichgültigkeit behandeln kann, wo doch eh alles eine Illusion ist. Illusion wird anscheinend als Abwertung wahrgenommen. Für mich war die Erkenntnis in so einer Welt zu leben, wie die Erfüllung eines Wunschtraumes. Eine so perfekte Illusion, dass man sie selbst dann nicht aufdeckt, wenn man von ihr weiß. Gott, ihr habt mit diesem Wissen alle Möglichkeiten. Werdet reich, habt eine Menge Spaß und tut wonach euch ist!
Viele Grüße,
Sebastian