Ein paar Anmerkungen noch zum letzten Obskuristan-Artikel, in dem ich über die Annunaki als gentechnische Urväter der heutigen Menschenzivilisation spekuliert habe: Laut Informationen des etwas blümeranten Sheldan Nidle hat sich ein Teil der ehemaligen finsteren Sklavenherrscher um 1995 herum der “Galaktischen Föderation des Lichts” angeschlossen und hilft der Erde nun beim Aufstieg; weswegen der bekehrte Teil der Annunaki seit damals auch “Annanuki” genannt werden will; mich erinnert das eher an das Scheingefecht “Scientology versus Freie Zone” , aber bitte – wer das glauben will, soll es tun. Ein Freund hat mich ausserdem darauf hingewiesen, dass es seit den Manipulationen der Ur-Annunaki natürlich auch immer wieder den Menschenkindern im Guten helfende ausserirdische Rassen gegeben hat, wie z.b. die Venusier. Ausführliche Informationen dazu liefert bei Interesse die Channelingentität Ahastar.

Alien-Channel: Sheldan Nidle
Grundsätzlich kann man also festhalten, dass die Interventionen verschiedenster Alien-Rassen in der Geschichte unserer Erde zahlreich waren (oder noch immer sind). Vermutlich ist auch die einstige Superzivilisation Atlantis mit der Hilfe Ausserirdischer entstanden, in diesem Fall fungierten die Sirianer als Urväter. Woher man das weiss? Aus atlantischem Schriftgut, welches die Templer mal besessen haben; diese Schriften sollen übrigens auch das wirklich echte und ultimative “wahre Geheimnis” der rebellischen Tempelritter sein (und nicht irgendein bloody Jesus-Pokal, der diente bloß zur Ablenkung).

Im Jahr 1094 soll der später heiliggesprochene Bernhard von Clairvaux eine Vision gehabt haben, in der ein Engel ihm auftrug, ins Heilige Land zu fahren, in einer Gruft die dort verborgene Bundeslade auszugraben und nach Frankreich zu transportieren; dies sollte dem Zweck dienen, die Bundeslade als “biblisches Gleichnis” wieder neu im Bewußtsein der Menschen zu verankern, ausserdem sollte in ihr der Beweis zu finden sein, dass Gott wirklich existiert. Bernhard von Clairvaux begab sich zu Papst Urban II. und scheint ihn von seiner Vision dermassen überzeugt zu haben, dass dieser mittels kirchlich geübter Volksverhetzung die Massen zum “Heiligen Krieg” mobilisierte; der wahre Grund für die Kreuzzüge scheint also nichts anderes als die geheimzuhaltende Bergung jener ominösen “Bundeslade” gewesen zu sein, die letztendlich – nach langen, zermürbenden Kämpfen – im Jahr 1119 in der Nähe des Felsendoms in Jerusalem ausgegraben wurde.

Populär: Jan van Helsing
So zumindest steht es in dem 2004 erschienen Werk “Hände weg von diesem Buch” des heißumstrittenen Jan van Helsing (Pseudonym für Jan Udo Holey). Eine kleine Recherche zu dieser fantasievollen Story zeigt, dass sich der Bestsellerautor ordentlich mit den Jahreszahlen vertan hat: Laut seinen Angaben hatte wie gesagt der Heilige Bernhard seine Vision 1094, im darauffolgenden Jahr soll er bereits die ersten Ritter um sich geschart haben, während Urban II. zu den Kreuzzügen aufrief. Das Problem: laut allen glaubhaften historischen Quellen wurde Bernhard von Clairvaux erst im Jahr 1090 in Dijon geboren, er muss also im Alter von 5 Jahren schon ziemlich überzeugend gewesen sein, wenn er einen Papst dazu überreden konnte, zu einem folgenschweren und blutigen Krieg aufzurufen; und das auch nur, um in Ruhe ein paar Steinkisten ausbuddeln zu können, was Bernhard übrigens auch vor Ort mit seinen Rittern bewerkstelligt haben soll. Auch das ist leider vollkommen unmöglich, denn just zu dieser Zeit gründete er bekanntermassen in der französischen Champagne das Kloster Clairvaux; falls der heilige Bernhard also nicht seinen Astralkörper ausgesandt hat, kann er kaum gleichzeitig in Jerusalem Archäologe gespielt haben.

So schnell kann eine wunderbare Verschwörungstheorie in den Lokus gehen: Hatte ich mir während der Lektüre von Helsing’s Buch schon in leuchtenden Farben ausgemalt, wie das geheime Wissen der Atlantier die heutige Welt im Guten und im Bösen beeinflusst hat, verspürte ich dann logischerweise keine Lust mehr, darüber auch nur irgendetwas zu schreiben. Etwas interessierte mich dann aber doch: Wo hatte Helsing/Holey diese Theorie eigentlich her? Weitere Recherchen enthüllten den wahren Urheber, einen mehr als obskuren und kaum bekannten “Privatforscher” namens L. W. Göring. Zu diesem Mann gibt es genau eine einzige Quelle, nämlich die Homepage www.tachyonen-energie.de, welche “tachyonisierte Mineralsteine” verkauft, durch die man die Körperheilung bei Verletzungen etc. beschleunigen kann.

"Privatforscher" L. W. Göring (? - 1998)
Eine Technologie, die, so erfahren wir, auf den Erkenntissen eben jenes (1998 verstorbenen) L. W. Göring basiert, die dieser wiederum aus dem Studium atlantischer Schriften gewann. Wie kam er zu diesen Schriften? Angeblich in den 1960er-Jahren, Göring war damals, so scheint es ein erfolgreicher Unternehmer, während eines Urlaubs in Nizza. Originalzitat: “Alleine zog es ihn zu einem Cafe am Strand, wo ihm ein weißhaariger, älterer Mann im langen Mantel auffiel. Er konnte nicht nach Hause fahren ohne diesen Mann einmal aus der Nähe zu sehen. Dabei erstaunte es ihn sehr, dass der Mann ihn mit Namen ansprach und erklärte, dass er schon auf ihn gewartet hätte. L.W. Göring erhielt von diesem Mann eine Adresse und ein Datum, an dem er in Frankreich eine Anzahl von Unterlagen und Modellen empfangen sollte, die er überprüfen und mit Anderen zu gegebener Zeit veröffentlichen sollte.Er erfuhr weiterhin, dass es sich um Niederschriften handelte, die die Templer aus der Bundeslade übersetzten, die sie im Jahre 1119 n.Chr. aus Jerusalem herausbrachten. [...] Bei Ausgrabungen des Wissenschaftlers Roger Lhamoy 1946 wurde die Grotte entdeckt. Doch die französische Geheimpolizei beschlagnahmte sämtliche Funde, noch bevor Lhamoy eine Truhe öffnen konnte. Heute, so erfuhr L.W.Göring, befindet sich auch ein Teil dieser Schätze im Besitz des Vatikans. In den 60er Jahren wäre es nicht einfach, mit einem LKW voll er Kisten die französische Grenze zu überqueren, bedachte L.W. Göring. Doch der Mann beruhigte ihn, und meinte es würde alles geregelt werden. Damit ließ er ihn allein.Zuerst belustigt, doch dann interessiert, verliefen die nächsten Wochen bis der Termin anstand.“

“Alleine begab er sich mit dem LKW nach Frankreich, erhielt die versprochenen Kisten, und kam ohne kontrolliert zu werden nach Deutschland.Es dauerte Monate, bis er sich einen kleinen Überblich über die Unterlagen verschaffen konnte. Und er mußte feststellen:Wenn dies alles wahr sein sollte, dann müßte er sein gesamtes Weltbild umstellen!Außerdem war es unumgänglich die Bereiche Physik, Quantenphysik, Kosmologie, Theologie, Biologie und Medizin zu studieren, oder sich auf den neuesten Stand der Wissenschaft zu bringen.Dies verschlang weitere Jahre in denen auf wundersame Weise die finanziellen Mittel und die jeweils wichtigen Menschen auf ihn zukamen. In der Zeit baute er auf der ganzen Welt einen Kreis auf, der mit ihm an der wissenschaftlichen und experimentellen Überprüfung der Unterlagen arbeitete. Vor allem Wissenschaftler aus der UdSSR waren mit ihm in ständigem Kontakt. Alle, die an der Überprüfung beteiligt waren, sind davon überzeugt, daß die Aussagen in den Unterlagen absolut realistisch sind.Hierbei sei bemerkt, dass es sich bei den Unterlagen um das Wissen handelt, das aus einer 12600 Jahre alten Zivilisationsgesellschaft stammt. Bezeichnet sind die Unterlagen als “Das A-OMEGA-PROJEKT” .
Soweit die wundersame Geschichte auf der Homepage www.tachyonen-energie.de. Was mich dabei extrem wundert: Wenn L. W. Göring mit “Wissenschaftlern aus der ganzen Welt” zusammengearbeitet haben soll, wieso wurde darüber nie etwas publiziert? Es scheint das geheimste Geheimprojekt aller Zeiten gewesen zu sein, denn ausser auf jener vorhin erwähnten Seite ist trotz intensivster Recherchen kein Wort über diesen L. W. Göring (ein Nachfahre vom dicken Herrmann?) oder jenes ominöse “A-OMEGA-PROJEKT” zu finden. Und die paar aufgefundenen Webseiten und Blogs zum Thema “Atlantisches Geheimwissen der Templer” entpuppen sich als absolut originalgetreue Abschriften der Passagen aus Helsing’s “Hände weg von diesem Buch” .

Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen. Ich gebe es ja zu, auch ich falle oftmals hier der einen oder anderen unbewiesenen Verschwörungstheorie anheim. Der Unterschied zu manch anderem Autor liegt vielleicht darin, dass ich in einem Artikel über solche Theorien von “Möglichkeiten” spreche und auf das “So ist es und nicht anders!” , an welchem die meisten Werke der Verschwörungsliteratur kranken, so weit wie möglich verzichte. Am Beispiel dieses ominösen “Atlantischen Geheimwissens” (welches im übrigen hauptsächlich aus dem inzwischen schon sattsam publiziertem “Gesetz der Resonanz” , also dem LOA-Prinzip, bestanden haben soll) kann man wirklich sehr schön betrachten, wie eine Verschwörungstheorie entsteht, die irgendwann für wahr gehalten wird; deswegen, weil eine unbewiesene Primärquelle unkritisch übernommen wird, wobei dann in weiterer Folge ein Autor beim anderen einfach abschreibt.

Extreme Form der Copyright-Verletzung: "Hände weg von diesem Blog"
Im Fall von Helsing’s Buch ist das besonders krass. Man betrachte sich nur die Homepage “Hände weg von diesem Blog ” , erstellt von einer gewissen “Annunnakai” (sic!), die, abgesehen von ein paar grammatikschwachen Einleitungsssätzen Helsing’s “Hände weg von diesem Buch” buchstabengetreu kopiert hat. Also wenn ich der Holey wäre, die würde ich wirklich verklagen. Nur ein Fall unter vielen: es ist unglaublich, wie viele Leute dessen Aussagen ohne Quellenangabe auf ihre Webseiten stellen; da kann man nur noch sagen: es lebe das geistige Eigentum!







der Holey:)…..habe das Buch seines Vaters “Bis zum Jahr 2012″ gelesen.Das war ganz nett.Wobei ich gestehen muss,dass sogar diese Mainstream-Esoterik stellenweise sehr schwer zu verstehen ist…für mich. Auch “Hände weg” habe ich gelesen. Und im Moment lese ich sein “1 Million Euro Buch” .das könnt ihr euch sparen.Lieber die 21 Euro als Grundstock für die erste Mille aufs Sparbuch werfen.Hier verwurstet Holey alles, was er in der zweiten Hälfte von “Hände weg” von sich gegeben hat einfach noch mal und mischt noch ein bisschen Bärbel Mohr mit rein. Wie du schon sagst, seine Quellen sind sehr zweifelhaft und der Typ an sich is ja auch ziemlich suspekt. Sein Internetsender floriert und man kann sich zur Lektüre seines Unfugs gleich noch die passende Kaffeetasse, nen Kugelschreiber und ein T-Shirt bestellen. Aber schon ein interessanter Typ der Jan…schlägt aus seinem Verbots- und Volksverhetzungsverfahren auch noch Profit raus(ne bessere Werbung kann man ja gar nicht kriegen,der Mann muss ja die Wahrheit sagen,wenn SIE schon seine Bücher verbieten:-)), und wendet sich dann der Lebensberatung zu.140000 mal hat er “Hände weg” verkauft und tingelt jetzt durch die Welt um uns für knapp 25 Euro die Wahrheit über die Pyramiden (Wasserkraftwerke:)) zu verkaufen…Achja…sein neuestes Werk hat er mit “Dr.Dinero” geschrieben…ein angeblich bekannter Erfolgs- und Motivationstrainer, der Angestellten großer Firmen das Gehirn wäscht,damit für die Chefs noch paar Millionen mehr rausspringen. Mit Sicherheit sind solche 75 Minuten Shows sehr gut bezahlt. ABer die beiden wollen uns ja nur helfen, genauso reich zu werden,damit wir uns dann total entspannt auf den wahren Sinn des Lebens konzentrieren können. Auf jeden Fall nutzt Holey einfach nur Erkenntnisse anderer und verpackt diese dann so,dass sie zum Kassenschlager werden.
!
Trotz meiner Einsicht, dass die Holeys einfach nur Geschäftsleute sind, die auf der Esoterikwelle mitschwimmen,komm ich an der Bande nicht vorbei.Keine Ahnung warum. und jetzt ärgere ich mich noch mehr, dass ich das Buch gekauft habe…hoffentlich ist sein nächstes wieder besser
Oder ich widme mich jetzt eingehend der Obskuristan-Bibliothek….
Hallo Docteur, alle Mythen sind ja Bilder von etwas Strukturellem, was in uns allen wirkt, mit dem Verstande wissen wir ja, dass das Abbild einer Pfeife nicht die Pfeife ist. Wie sagte Opa Crowley doch so schön; “glaubt mir ja nichts” *g* Ich finde deinen Umgang mit “modernen” Mythen unheimlich spannend, jo klar, es kann auch ausufern, denn hinter jeder Tür, die man öffnet, sind neue Türen …
hello,
@ andi: respekt für das lesen von johannes holey
DAS ist ja erst ein geschreibsel, ohne stil und zusammenhang – wer sich da durchkämpft, verdient meine hochachtung! und die präsenz “jan von helsing” mit allem drum und dran hielt ich von anfang an schon immer für eine wahnsinns- geschäftsidee….
@arkis: ja ich hoffe ja darauf, das es immer neue türen gibt.. einmal eine tür zu öffnen, und dahinter ist … NIX.. das ist meine ganz persönliche horrorvorstellung…
liebe grüsse euch,
docteur
@ Doc .. das kann ich mir gut ausmalen *g* geht mir nicht unähnlich. Fällt mir ein, es gibt Zeichnungen und Stiche eines gewissen Architeketen Namens Piranesi (1720-1778) die er im Fieber gemacht hat, das sind Innenräume mit Türen, die immer wieder in die nächsten Inneräume mit Türen führen und so fort, man kommt niemals heraus … es gibt da keinen Ausgang, quasi, wie würdest du das interpretieren? Es gibt da wohl mindestens mehrere Möglichkeiten … nichts ist doch eh nicht
Ich höre übrigens eben Van der Graaf Generator .. schon älterer Sound, ziemlich progressiv, oft apocalyptisch .. kennst du die Musik von denen?
LG
ich denke mal, das wird des rätsels lösung sein: es gibt gar keinen ausgang, kein ende, aber es könnte sein, dass das ganze gebäude nur eine illusion ist
van der graaf generator: obwohl ich früher viel prog gehört hab, waren mir die immer viel zu kompliziert.. aber ist shcon lange her.. gib mir ein paar tipps, bitte
liebe grüsse,
dein docteur
Yes, deine Interpretation gefällt mir. Könnte auch noch auf in sich selbst verschachtelte Konstrukte totalitärer, ideologischer Wahngebäude oder Ähnliches verweisen, einer der letzten Aus bzw. Eingänge (für Andersdenkende z. B.) wäre dann jener in den Kerker oder ins Irrenhaus oder in den auswegslosen Wahnsinn dessen selbst, der das ganze Ding selber gebaut hat. *g*
Van der Graaf Generator kompliziert, öfters reinhören, dann geht das schon, kompliziert sind sie stellenweise, ja, schon, nicht so glatt und gefällig, wie manches von Yes oder gar Genesis aus der Zeit zum Beispiel. Tipp: The Least We Can Do Is Wave To Each Other oder gleich die Box http://www.amazon.de/The-Box/dp/B001QJW340/ref=dm_cd_album_lnk
Der eigenwillige Sound ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Orgel und Saxophon und dem sparsamen Einsatz elektrischer Gitarren. Dann ist da noch der manchmal etwas gewöhnungsbedürftige oft exaltiert-expressive Gesang von Peter Hammill. Ein weiteres Merkmal sind die oft düsteren, existenzialistischen Liedtexte Hammills, die dem Sänger wohl den Beinamen „King of fear“ einbrachte. Die Musik schwingt zwischen lyrischen Passagen und ziemlich heftigen, teilweise freejazzigen Einschüben oder auch Ausbrüchen. Ich mag das!
L G,
Arkis
Hallo docteur,
wieder mal ein geschmeidig geschriebener Artikel, und noch dazu mit hohem Gebrauchswert. Erspart er mir doch den Energieaufwand, die Werke einiger Autoren zu lesen, die man sich offensichtlich auch gut verkneifen kann. Schön auch die Sache mit den Annunakis, -nukis und nakais, obwohl – da müßte doch eigentlich noch mehr gehen.
So vielleicht…
Vor ganz vielen Jahren bekehrten die fiesen Annunaki einen Teil der Annanuki wieder zurück, und damit die Annanuki nie wieder auf dumme Gedanken kommen konnten, kreuzten die Annunaki die Annanuki mit den widerlichen Unnanika und schufen so die hinterhältige Hybridrasse der Innanuka. Die Innanuka flogen zur Erde, bohrten ein Loch in den Nordpol und zapften – gegen jegliches Recht der galaktischen Föderation – das flüssige Erdinnere ab. Sie fischten sich die wertvollen Erze heraus und pumpten den Rest einfach in den Weltraum. Diesem ruchlosen Treiben konnten die übriggebliebenen Annanuki natürlich nicht tatenlos zusehen. Da die Annanuki handwerklich völlig unbegabt waren, baten sie die galatische Föderation um Hilfe. Ein Föderationsgenetiker klonte aus unbrauchbarem Erbmaterial der Annanuki und der Sirianer die geschickten Nanunika. Die machten sich sogleich ans Werk, sammelten das herumfliegende Magma wieder ein und pumpten es zurück in die Erde. Da die Innanuka allerdings das meiste Erdinnere geklaut hatten, entstand ein riesiger Hohlraum. Die hohle Erde war geboren. Geschickt, wie sie waren, formten die Nanunika eine Kugel aus dem restlichen Magma und bastelten mittels Atlantischen Geheimwissens einen Permanenterhitzer. Sie platzierten die glühende Kugel in der Erdmitte, wo sie seitdem als praktischer Sonnenersatz dient. Dann ließen die Nanunika durch das Loch im Nordpol Meerwasser ins Erdinnere fließen. Unglücklicherweise verrechneten sie sich ein bißchen, und der Ablaufstrudel riß den Kontinent Atlantis mit sich. Die Nanunika pfropften den Nordpol schnell wieder zu, hofften, daß es keiner gesehen hatte, und verdünnisierten sich. Mit dem Meerwasser waren natürlich auch ein paar Wale, Delfine und Haie mitgespült worden. Unbehelligt von störenden Menschen entwickelten sie Weisheit, Intelligenz und eine ideale Gesellschaft. Legenden zufolge ging ein Drehbuchautor aus Hollywood Anfang der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts auf Trekkingtour in die chilenischen Anden. Dort entdeckte er einen geheimen, jahrtausende alten Geheimgang ins Innere der Erde und trat mit einem aten, weisen Haifisch in telepathischen Kontakt, was ihn zu dem Film “Der weise Hai” inspirierte. Sorry, aber der mußte noch raus. So, das war´s erstmal. Vielleicht fällt ja noch jemandem was dazu ein. Wär´ doch gelacht, wenn wir nicht auch ein Buch zustande kriegen würden.
*g* Mit Griff in die alte Trickkiste, klaro, als da sind geheime auf- und abgestiegene Meister, mindestens aus dem versunkenem Antlantis …. und Handaber der Vryl-Energie sind, ach, die standen ja schon mit der kommenden Rasse, von der Bulwer Lytton bereits erzählte, (subtiler Hinweis auf alte Meister des Genres, die mit dem Golden Dawn Verbindung hatten kommt immer gut) in Verbindung … An was erinnert mich das bloss? Ah ja; Das Foucaultsche Pendel von Umberto … halt, das ist ja anspruchsvolle Literatur … solltmer vielleicht nicht … hm
hahaha
eine neue mythologie! ich wette was, wenn wir das in einem (nach dem zweiten namen eines berühmten österreichischen komponisten) benannten verlag unter dem literarischen pseudonym eines vampirjägers rausbringen würden, stände das in kürze auf sehr vielen homepages als DIE ultimative wahrheit…
genial!
der docteur
@docteur: Mit dem Vampirjäger kannst Du ja eigentlich nur Seth Gecko aus “From Dusk till Dawn” meinen. Als Pseudonym schlage ich mal Gerd Gecko vor.
Ich würde mir übrigens gern eine Deiner eleganten Wortschöpfungen ausleihen. Siehe unten und Danke im Voraus!
@Arkis: Vryl-Energie, Golden Dawn, aufgestiegene Meister… Da hast Du ja ordentlich was aufgefahren. Aber ich nehme die Herausforderung an – und setze sogar noch einen drauf! Ich finde, es sollten unbedingt noch eine Prise Chemtrails und ein Schuß David Icke dazu, der irgendwie einer meiner (geliehen, siehe oben) Lieblingswahnsinnigen ist.
Laßt mir ein bißchen Zeit. Bis dahin grüßt Euch
Sucher
Nachtrag: Vieleicht sollten wir perspektivisch auch noch die gechannelte Entität “Gyros vom elektrischen Dienst” mit einbauen. Ein zünftiger Flamewar könnte für zusätzliche Bekanntheit sorgen
haha Leute, ihr seid geil drauf. Ich wünsch euch alles Gute für dieses Projekt und freu mich alles was da noch kommt.
Endlich ist es fast soweit! Nach einer mehrjährigen Geduldsprobe seit Erscheinen des Esoterik-Enthüllungs-Krachers “Tun Sie doch nicht so!” dürfen sich Gerd Gecko-Fans aus aller Welt nun auf das heiß ersehnte Bevorstehen des zweiten Bandes der “Sie wissen schon!”-Trilogie freuen. “Immer her mit diesem Buch!” – so lautet der selbstbewußte Arbeitstitel, und es steht zu erwarten, daß Gecko – laut eigener Aussage einzig autorisierter Channel der Orion-Entität “Gyros vom elektrischen Dienst”, seinerseits Channel eines Channels von C.C. Mac Dougal Feathers, der einst die Regeln des ersten Kreises des Golden Dawn-Ordens channelte – wieder einmal kein Blatt vor den Mund nehmen wird, wenn es darum geht, vermeintlich Unbeschreibliches beim Namen zu nennen. Der Name Gecko stand schon immer für transparente Vorläufigkeit, und auch diesmal scheute sich der Autor nicht, uns einen tiefen Blick in die brisante Thematik seines neuen Buches werfen zu lassen.
Nach Abdruck des ersten Teils (s.o.) hier nun der zweite:
Nachdem die Nanunika den Nordol zugepfropft und sich verdünnisiert hatten, überkam sie nach ein paar tausend Jahren das schlechte Gewissen. Sie flogen zurück zur Erde, um nach dem Rechten zu sehen. Dabei stellten sie fest, daß sich innerhalb der Erde durch den Permanenterhitzer ein gefährlicher Überdruck enwickelt hatte. Schnelles Handeln war nötig, um den Planeten vor dem Explodieren zu bewahren. Die Nanunika suchten eine möglichst unbewohnte Gegend, die sie in Tibet fanden. Dort bohrten sie ein Loch in die Erdhülle, um Druck abzulassen. Allerdings merkten sie schnell, daß diese kleine Öffnung bei weitem nicht ausreichte. Die Nanunika mußten auf anderem Wege für den nötigen dauerhaften Druckausgleich sorgen. So wurden die Vulkane erfunden. Erleichtert machten sich die Nanunika wieder auf den Weg. Uralte Aufzeichnungen sagen, daß sie ihre Bestimmung darin fanden, den handwerklich unbegabten Annanuki fortan bei Reparaturen zur Hand zu gehen.
An das Loch in Tibet hatte allerdings niemand mehr gedacht. Dort strömte ungehindert warme Luft aus dem Boden und schmolz ein Gletscherfeld ab, in dem vor Jahrtausenden die letzten fünf Lemurier von der Eiszeit im Schlaf überrascht und schockgefrostet worden waren. Die Lemurier erwachten und stellten indigniert fest, daß Tibet in den letzten hunderttausend Jahren ziemlich kalt geworden war. Glücklicherweise gab es den unsichtbaren Berg ohne Namen noch, auf dessen Spitze sich in zehntausend Metern Höhe das hübsche Land Shangri-La befindet. Die Lemurier beschlossen, sofort dorthin aufzusteigen, bildeten einen Energiekreis und intonierten ein uraltes Mantra, um die vielseitig einsetzbare Viryl-Energie herbeizurufen. Laut Gyros vom elektrischen Dienst lautete das Mantra folgendermaßen:
“Sam da kar-til, tar no Viryl!”
Übersetzt bedeutet das ungefähr sovie wie:
“Willst Du viel, benutz´ Viryl!”
Die Lemurianer stiegen sofort auf nach Shangri-La. Da sie dort nichts anderes zu tun haben, wachen sie seitdem als aufgestiegene Meister über das Wohl der Menschheit, dürfen sich allerdings nur dann einmischen, wenn sie ausdrücklich darum gebeten werden.
Ein paar Sherpas waren Zeuge des Aufstiegs geworden und wollten die Viryl-Energie ebenfalls nutzen. Sie pinkelten die Worte des Mantras schnell in den Schnee, vergaßen dabei aber dummerweise in “i”. So wurde aus der Viryl- die Vryl-Energie. Ein Fehler mit fatalen Folgen: Wo die Viryl-Energie rein und gut ist, öffnet die Vryl-Energie einen Kanal zu bösen Mächten vom Planeten Reptilo. Als die Sherpas das falsche Mantra intonierten, gelangte eine Horde skrupelloser Echsenwesen auf die Erde. Sie fraßen die Sherpas auf, verdauten deren DNA und erlangten die Fähigkeit, sich in Menschen zu verwandeln. Seitdem breiten sich die Reptiloiden immer mehr auf der Erde aus und versuchen, die Weltherrschaft zu übernehmen. Vielleicht wäre ihnen das auch schon gelungen, wenn David Icke nicht wäre. Icke wollte als junger und neugieriger Sportreporter dem Geheimnis des FC Liverpool auf die Spur kommen, der zwanzig Fußballspiele in Folge gewonnen hatte. Icke vermutete illegales Doping und schlich sich in die Umkleidekabine des Vereins. Dort beobachtete er nach einem Spiel, wie die Fußballer nicht nur ihre Trikots, sondern in einem widerlichen reptiloidischen Häutungsritual auch gleich ihren oberste Hautschicht auszogen. Icke klaute die Haut des Torwarts und versuchte, die Öffentlichkeit auf seine ungeheuerliche Entdeckung aufmerksam zu machen. Doch alle hielten die Haut für ein Karnevalskostüm und niemand glaubte ihm. Icke kämpft seitdem unermüdlich dafür, die Machenschaften der Reptiloiden ans Tageslicht zu bringen. Ihr letzter Coup ist die planvolle Aufheizung der Erdatmosphäre durch den Treibhauseffekt, um sich in der warmen Luft noch schneller zu bewegen und einen Krieg gegen die Menschen beginnen zu können. Tag und Nacht fliegen in ihrem Auftrag überschallschnelle Flugzeuge um die Erde und versprühen eine Substanz, die Wärme unten und kühle Luft oben hält. Aufmerksame Beobachter sind inzwischen mißtrauisch geworden und beginnen diese sogenannten Chemtrails aufmerksam zu beobachten. Icke hat sich inzwischen an einem geheimen Ort mit Reinhold Messner getroffen. Messnner hat sich bereit erklärt, den unsichtbaren Berg ohne Namen zu suchen und nach Shangri-La zu klettern, um die aufgestiegenen Meister im Namen der Menschheit um Hilfe zu bitten.
Voilá!
*g* Seltsam aber so steht es geschrieben. Lieber Sucher, an dir ist ein Finder verlorengegangen
Danke
[...] Weiterlesen auf http://obskuristan.com/ [...]
[...] [...]
Hallo Docteur.
Leider habe ich deine tolle Seite erst kürzlich entdeckt. Als ich den Artikel gelesen hatte fiel mir der Name Roger Lamoy auf.
In einem der Bücher von Gérard de Sède gibt es einen Roger Lhormoy, der beauptet, in einer geheimen Krypta unter dem Schloß von Gisors Kisten gefunden zu haben mit dem Schatz der Templer.
Alles nur geklaut?
Les Templiers sont parmis nous, Gérard de Sède, René Julliard, 1962