Hintergrundmusik: Passend zum Thema diesmal psychedelische Elektronik: Interrupted Transmission mit „Richard runs the Voodoo down„, stammt von einem uralten Sampler namens „Chill Out Voyages into Trance and Ambient„. Turn On, Tune In, Trance Out!
Manchmal, da will man einfach nur raus aus dieser Realität. Die meiste Zeit tut man ja so, als wäre das Leben hier für die Ewigkeit gemacht: man füttert seinen Körper immer zur rechten Zeit, hält ihn mittels Bedeckungen (oder ohne) bei der richtigen Temperatur und ist ängstlich darauf bedacht, im Strassenverkehr oder auf der Arbeitsstelle oder sonstwo in Gefahr zu geraten.

Und man ist verstrickt in seine täglichen Probleme: das Ego plappert ohne Unterlass vor sich hin, braucht ständig Linderung von irgendwelchen Schmerzen, Verletzungen, Kränkungen; es langweilt sich und verlangt nach immer stärkeren Reizen – die Erfüllung von Lustprinzipien scheint sich immer schneller abzunutzen.

Und dann gibt es eben auch die Sekunden oder Minuten (meistens wenn es einem schlecht geht), da willst du nur raus; raus aus diesem Sack aus Knochen und Fleisch, raus aus diesem entsetzlichem Rauschen in deinem Kopf, und du fragst dich bange – gibt es da mehr? Bin ich wirklich nur das: eingeklemmt in all diesen materiellen Zwängen und Fallen, unfähig daraus zu entkommen; oder stecke „ich“ fest in diesem Körper, nur darauf wartend, dass um mich herum alles verfault und zerfällt, bin ich dann frei, kann ich dann zu den Sternen fliegen, bin ich dann federleicht, ein Leuchtkörper, ein Energiestrahl?

Antworten darauf will dir die Esoterik geben. Die hat sich darauf spezialisiert, die Kirchen zu beerben bei der Sinnsuche des aufgeklärten, modernen Menschen; die präsentiert dir statt Schuld und Sühne Karma und Wiedergeburt; statt Engeln Devas, statt Weihwasser Geruchstherapie und Tarotkarten statt der Beichte. Alles gleich dogmatisiert wie schon zuvor, glaubst du wirklich, dass die Antworten für dich haben? Ich nicht – die können mich kreuzweise mit all ihren fein ausgetüftelten Hierarchien von aufgestiegenen Meistern; glauben die, dass man damit die Realitäten jenseits unseres kleinen menschlichen Verstandes entschlüsseln kann?

Die DMT-Versuche von Rick Strassman haben meiner Meinung nach gezeigt, was wir erleben könnten, wenn wir den dünnen Schleier lüften, der uns glauben macht, wir hätten schon verstanden, was nach unserem Tod auf uns warten würde – da gibt es eben keine wohlgeordneten, säuberlich voneinander getrennten Bereiche, in denen verstorbene Erdenbürger, betreut von ihren geistigen Helfern brav auf ihre Wiederverkörperung warten; da herrscht eher das wimmelnde Chaos tausender Dimensionen und abertausender Realitäten, bewohnt von für uns unvorstellbaren Wesenheiten, die uns freundlich gesonnen sind oder aber auch nicht; die fähig sind, mit uns zu kommunizieren oder ebenso verwirrt wie wir, wenn da ein zufälliger oder von uns gewollter „Kontakt“ zustandekommen sollte.

Robert A. Monroe (1915 - 1995)
Einer, dessen Aussagen zum Leben „ausserhalb“ unserer engen Realitätsvorstellung ich Glauben schenke, ist Robert A. Monroe. Der ehrwürdige Pionier des Astralreisens hat sich in den 1950er-Jahren daran gemacht, seine Out of Body – Exkursionen zu katalogisieren und für Nachreisende verständlich zu machen – er musste sich erst ein Bezugssystem dafür erschaffen, da ihm niemand sagen konnte, ob er verrückt geworden sei oder nicht. Das alles kann man nachlesen in dem aufregenden Erfahrungsbericht „Der Mann mit den zwei Leben“ und dieses Buch wiederum ist eine zwingende Voraussetzung, um sein Nachfolgewerk „Der zweite Körper“ zu verstehen, welches ich euch wirklich dringend ans Herz legen möchte, denn dieses erscheint mir schon eher „the real stuff“ zu sein in diesem riesigen Ozean von schlechter und vermenschlichter Esoterikliteratur.

Einige Leser auf der entsprechenden Amazon-Rezensionsseite scheinen mit „Der zweite Körper“ so ihre Probleme zu haben und beschreiben Monroe’s Werk als „verwirrend“ und „kompliziert„. Bei mir ist es eher umgekehrt – der einzige Vorwurf, den ich dem Buch machen könnte, ist, dass es nicht mindestens um 1000 Seiten dicker ist. Das hier ist nämlich die wirkliche Goldgräberzeit der Bewußtseinsforschung. Im ersten Teil „Nahbereiche“ beschreibt Monroe bahnbrechende Experimente in den 1960er- und 1970er-Jahren in seinem damals neugegründeten Institut. Mit einem passenderweise „Erkundungsteam 1“ genannten Kreis von mutigen Freiwilligen hat er da seine frisch erfundene Hemi-Sync-Methode ausprobiert, die vermutlich neben den DMT-Versuchen die einzige und im Vergleich dazu wesentlich ungefährlichere Möglichkeit darstellen dürfte, seinen Körper zu verlassen und sich mal umzuschauen, was in Wirklichkeit so abgeht um einen herum.

„Hemi-Sync“ hat mit der Fähigkeit der beiden Gehirnhälften zur Synchronisation und der Erzeugung eines sogenannten „binauralen Beats“ zu tun. Wie das funktioniert, erklärt uns die deutsche Autorität auf diesem Gebiet, Wingman, einleuchtend auf seiner wunderbaren Thetawaves-Homepage: „Unser Gehirn schwingt sich auf Töne ein. Es passt sich an Frequenzen von außen an, indem es verstärkt Gehirnwellen von der selben Frequenz erzeugt. Diese Funktion wird „Frequenz-Folge-Reaktion“ (FFR) genannt. Die Hemi-Sync-Technologie macht sich diese FFR zu Nutze, um Gehirnwellen gezielt so zu stimulieren, das bestimmte Bewußtseinszustände wesentlich einfacher erreicht werden können. Um das zu erreichen, werden die bereits genannten binauralen Beats angewendet. Dies geschieht, indem in das linke und in das rechte Ohr Töne von unterschiedlicher Frequenz eingespielt werden (z.B. 500 Hz und 504 Hz).“
„Das Gehirn kompensiert nun die Diskrepanz zwischen beiden Tönen, indem es einen dritten „Phantomton“ erzeugt, der die Differenz von beiden Frequenzen bildet (z.B. 4 Hz). Dieser erzeugte Ton ist der binaurale Beat. Er macht sich beim hören einer Hemi-Sync-Sequenz durch ein „Pulsieren“ oder „Wellen“ bemerkbar, das beim Zusammenlegen beider Töne entsteht. Durch diesen binauralen Beat fängt das Gehirn nun an, eigene Wellen von gleicher Frequenz zu erzeugen. So können die Gehirnwellen (je nach Zweck) gezielt gesteuert werden. [...] Für AKEn (Ausserkörperliche Erfahrungen, Anm.) und andere Zustände bei tiefer körperlicher Entspannung ist vor allem der Thetawellen-Bereich interessant. In diesen gelangen wir nochmalerweise während des Traumschlafes. Durch Hemi-Sync hat man allerdings ein nützliches Werkzeug, um diese (normalerweise unbewußten) Zustände voll bewußt zu erreichen, und darin willentlich agieren zu können.„

Soweit die Erklärung von Wingman. Stellen wir uns nun also das Institut von Robert A. Monroe in den frühen 1970er-Jahren vor: da gab es kleine Kammern, in denen man sich auf ein Bett legen konnte, man bekam Kopfhörer aufgesetzt, in welche die entsprechenden Frequenzen eingespeist wurden und war zusätzlich noch mit einem „Operator“ (meistens Monroe selbst) verbunden, der die jeweiligen Experimente überwachte.

Für die freiwilligen Pioniere vom „Erkundungsteam 1“ war es kein Problem, mit Hilfe der Hemi-Sync-Methode alle bekannten Realitäts-Begrenzungen zu überwinden und in die nahen und weiteren Bereiche der geistigen Welt zu reisen. Was dabei auffällt: jede Versuchsperson schien dabei ihr ganz eigenes Paradigma zu erleben. Die eine erfuhr Non-Dualität, während eine andere zum Beispiel zum Channel eines „kosmischen Christus“ wurde. Viele erlebten die Präsenz freundlich gesinnter Lichtwesen, die mit unbekannter „spiritueller“ Technologie operierten – sie lösten die Seele der Versuchsperson aus ihrem Körper, schickten diese auf eine begleitete Reise in andere Sphären, während sie deren Körper als Vehikel benutzten, um über die Stimmbänder Botschaften an den Operator weiterzugeben; nebenbei wurden auch noch „heilende“ Energien“ in den Körper eingespeist.

Auch Monroe selbst hatte natürlich weiterhin ausserkörperliche Erfahrungen gemacht, und erzählt im zweiten Teil des Buches, „Fernbereiche„, von seinen dabei gewonnenen Erlebnissen, die ihn oftmals zwangen, über sein Weltbild und Selbstverständnis hinauszuwachsen. Um mit den Wesen, denen er begegnete, kommunizieren zu können, entwickelte er eine spezielle Art von nonverbaler Kommunikation, „Routine“ genannt, die aus einem vollständigen Gedankenbild inklusive aller dazugehörigen Empfindungen bestand und ohne Zeitverlust übermittelt werden konnte – dagegen mag einem menschliche Sprache wie hilfloses Gestammel vorkommen. Apropos Sprache: um dem Leser von „Der zweite Körper“ einen einigermassen stimmigen Eindruck seiner Erfahrungen vermitteln zu können, hat Monroe neue Vokabeln erfunden, die zum Glück in einem öfters wiederkehrenden Glossar gesammelt sind, sodass keine Hemmung des Leseflusses entsteht.

Es fällt auf, dass Monroe in grossen Teilen der Erzählungen seiner Begegnungen undogmatisch bleibt – wenn man mit einem „menschlichen“ Verstand auf das Fremde trifft, fallen Kategorisierungen logischerweise auch ziemlich schwer oder scheinen gänzlich unmöglich. Dazu ein Beispiel: Eine bestimmte Gattung von Wesenheiten, die mit Monroe arbeiten, ihn an bestimmte Orte in anderen Dimensionen transportieren und überhaupt im Verdacht stehen, seine Exkursionen schon seit Beginn verursacht zu haben (diese aber auf jeden Fall begleiten und beschützen), werden von ihm in Ermangelung eines besseren Namens „INSPES“ (Intelligent Species) genannt. Monroe versucht herauszufinden, wer diese INSPES sind und was der Zweck ihres Daseins ist: Sind sie Engel? Ausserirdische? Individualisierte Teile seines Höheren Selbst? Doch alle Versuche der genauen Einordnung scheitern, Herkunft und Aufgabe dieser Wesenheiten bleiben in letzter Konsequenz unbestimmbar.

Im letzten Teil von „Der zweite Körper“ versucht Monroe, das Prinzip des „Menschseins“ noch einmal aus „ausserkörperlicher Sichtweise“ zu beschreiben und verfällt bei der Aufzählung aller menschlichen Begierden dann leider doch in negative Wertungen – man merkt, dass er keine grosse Lust mehr auf materielle Erfahrungen zu haben scheint. Er erklärt die menschliche Sexualität für verzichtbar (weil sie nur ein winziger Teil eines viel grösseren energetischen Vorgangs sei), geisselt die Fähigkeit des Menschen zu Begierde, Übermass und Exzess und warnt davor, dass die Erfahrung des Menschlichen „süchtig“ mache, also „Wiederholungstäter“ hervorbringe. Ich finde nicht, dass materielle Erfahrungen als „schlecht“ angesehen werden müssen, da mir keine „übergeordnete Instanz“ bekannt ist, welche diese werten würde; da hätte ich ja gleich Katholik bleiben können und würde mich noch immer mit meinem grundsätzlich „sündigen“ Leben herumplagen.

Aber dieser letztendlich erhobene, mahnende Zeigefinger sei Monroe verziehen, denn so ganz unrecht hat er ja auch nicht: sobald man sich ausschliesslich in seine menschlichen Beschäftigungen verstrickt und jegliche Perspektive darauf verliert, dass das „Menschsein“ vielleicht nur einen kleinen Teil jener Erfahrungen von uns selbst als nahezu unendliche Lichtwesen ausmacht, lauern bekanntlich Unglück, Depression und Aussichtslosigkeit. Für den Ansporn, mich in meinem täglichen Leben eben als „mehr“ zu betrachten, bin ich Monroe sehr dankbar. Und wie sagt der uralte Pionier in einem späten Interview: „…because if you know you survive physical death.. you are free…„. Was für eine einfache Weisheit, und doch so schwierig zu akzeptieren.
Robert A. Monroe hat seine Hemi-Sync-Methode unter dem Namen „The Gateway Experience“ veröffentlicht. Besorg dir diese Audiofiles und probier es selbst aus – ich mache das derzeit auch und werde in absehbarer Zeit mal berichten, wie es mir ergangen ist.
***
Diese drei Bücher von Robert Monroe solltest du auf jeden Fall lesen:
1. Der Mann mit den zwei Leben.
3. Über die Schwelle des Irdischen hinaus.
Hier ist die Homepage des Monroe Instituts.
Und hier das Thetawaves-Forum.







sehr interessant.. binaurale beats bilden ja auch das funktionsprinzips sog. mind machines. nur läßt sich der resonanz-effekt nach meiner erfahrung mit den rohen frequenzen recht schwer erzielen. die visuelle umlegung, blitzende LED’s ist schlicht nervig, und es besteht eine epilepsie-warnung dafür.. spooky. einen anhaltspunkt sehe ich da eher beim moirée-effekt (http://de.wikipedia.org/wiki/Moir%C3%A9-Effekt).
manche musik versetzt mich ebenfalls in die lage, das frequenzlevel meines gehirns zu anzupassen, wenn ich mich darauf einlasse. der angehängte track z.B.; sehr schön, erinnert mich an bestimmte MBM-sachen.. leg ich gleich auf, und laß mich davon in die nachmittagsschlaf-theta-dimension tragen..
hi! sehr interessantes posting, danke! bringt mich zu folgendem gedankengang: könnte es sein, dass die originale hemi-sync-“musik“ eher damalige ohren bzw. gehirne in trance brachte? synthesizerklänge waren ja damals ausser einem kleinen kreis von eingeweihten so gut wie unbekannt. wenn man sich das heute anhört klingt es wie eine mischung aus stockhausen und taschenrechner.. weiss auch net ob mich das in den nötigen zustand versetzen kann, ich will das aber wie gesagt in den nächsten tagen mal ausprobieren.
heutige hemi-sync-cds kommen ja eher mit so lulu-ambient-eso-gedudel daher, was ja auch wiederum gar net geht… man müsste da selber was komponieren, mit vielen rhythmischen arpeggios, so wie das coil bei manchen ihrer stücke machen…
ich hoffe du hattest einen erholsamen theta-schlaf
liebe grüsse!
theta-phase war wie immer zu kurz
aber sehr inspirierend – eingefallen ist mir eine dissertation zum thema zeitreisen, deren schlußfolgerung das träumen als einzige dem menschen zur verfügung stehende methode zur durchführung von zeitreisen nennt. im weiteren dachte ich an „luzides“, also bewusstes träumen, und ans tagträumen.. und hab dann gleich coils „time machines“ aufgelegt.. dies ist ein wahnsinn.
.. vielleicht ein n+v projekt am horizont?
da wär ich auf jeden fall dabei! such sowieso schon länger nach einem gscheiten grund, die alten maschinen wieder mal anzuwerfen…
Sehr interessantes Beitrag, mir ist hier Tom Kenyons Musik eingefallen, sehr schwer verdaulich für Anfänger, z.B. Infinite Pool, als Reise in das holographische Gehirn gepriesen. Die entstandene Wellenmuster bilden eine multidimensionale Bewusstsein die unglaubliche Reisen erlaubt, je nach dem wie weit man sich traut. Und das ganz ohne DMT.
wie bei allen deinen artikeln schätze ich auch hier die ernsthaftigkeit und glaubwürdigkeit deiner darstellung, und deinen kritischen zugang, danke an dieser stelle für diesen und alle anderen einblicke in jene welt.
in der vergangenheit hat mir die „verspiesbergerung“ (ich hoffe ich greife mit der formulierung nicht in ein wespennest) der magischen praxis den zugang ordentlich vergällt, und ich habe mir ein eigenes kleines magisches universum kreiert – abseits aller literatur – und musik (musik? eher: klangwelten) war dabei immer essentiell…
schönstes beispiel: eine simple, weil immer effektive, spiegelmagische sitzung mithilfe von nurse with wound’s „soliloquy for lilith“ (siehe auch http://en.wikipedia.org/wiki/Soliloquy_for_Lilith) … nach etwa eineinhalb stunden unterbrochen meinerseits, denn selbst im losgelösten wandern durch visionen wurde mir klar dass eine vinyl-lp-seite selten länger als 30 minuten läuft – was geschah: die schwingungen des durchgehenden sounds haben sich vermutlich in einer feedbackschleife zwischen tonabnehmer und verstärker verselbstständigt… ein einzigartiges erlebnis das mir jetzt dank deines artikels und eurer kommentare wieder in den sinn gekommen ist…
@ adriela: herzlichen dank für den tipp, den herrn kannte ich noch gar nicht…
@scrag: meine „ernsthaftigkeit“ kommt glaube ich zum einen von meiner bereitschaft, ohne scheuklappen an aussergewöhnliche themen heranzugehen und weiters von meinem obsessivem zugang, der mir manchmal allerdings auch nicht so gut tut
aber was solls, ich kann eh nicht anders!
dein beschriebenes erlebnis ist sehr interessant und passt perfekt zum thema; ich habe zur zeit übrigens wirklich das starke gefühl, dass da ein musikalisches projekt in der luft liegt (s.o.)
liebe grüsse!
le docteur
ein nächster Schritt könnte sein, eine spezifische mindtechnologie zu kreieren, bzw. sie aus im prinzip ja schon vorhandener information zu transformieren oder translatieren.
information die über die erfahrungen aus den mindtravels erfasst wird.
in dieser mindtechnologie wäre es möglich, gezielt und permanent in diesen virtuellen welten zu sein, im ganz alltäglichen alltag, OHNE den bezug in diese alltägliche formalität zu verlieren, im gegenteil diese formale realität in das mindtravelling zu integrieren.
möglich über die entsprechende mindtechnologie und gezielten fokus, intentionalität.
hier bräuchte es keine spezielle musik oder sonstigen frequenzinspirationen aus kunstwelten.
die stimuli sind per se vorhanden, in diesem alltäglichen multifrequentiellen schwingungskonglomerat.
in den entsprechenden mindtechnologien oder auch der gezielten eigenen mind control, die zum teil über die erfahrungen in den mindtravels erlernt werden, wird es möglich, aus diesem frequenzspektrum genau diese frequenzen auszufiltern, die in dieses alltägliche mindtravelling transformieren.
einfache bewusstseinstechnologien im prinzip, schwierig mitunter im karmischen frequenzdschungel stabil zu halten und im fokus zu bleiben.
hier könnte es einen trick geben, wie es dennoch funktioniert.
diesen trick könnte man in den zunächst stattfindenden kunsttravellings erfassen.
der alltag wäre plötzlich die virtuelle welt und die virtuelle welt wäre alltäglich. und alle mindtraveller wären noch „normal“.
und die anderen „normalen“ wären plötzlich virtuell. man könnte hier beliebig weiter assoziieren und ensprechende mindtechnologien kreieren. maybe it s all in the mind.
Schön, dass es noch ein paar Leute gibt, die die Bücher von Monroe kennen. Mein erstes habe ich vor ca. 20 Jahren gelesen. Das letzte vor 8 Jahren.
In den Anfangszeiten des web gab es eine US-Homepage, wo man sich für die Soundblaster ein kleines DOS-Programm runterladen konnte, mit dem man sich die wavepatterns selber programmieren konnte.
Ich habe etliche neuere Programme und CDs getestet, aber keins kommt an diese unscheinbare Software heran.
Es funktioniert tatsächlich (irgendwie)…
Ein bewußtes OBE hatte ich zwar noch nicht, aber wenn ich nicht vorher einschlafe, dann kommen zwischen 4 und 5 Hertz sehr realistische visuelle Wahrnehmungen von fremden Personen und anderen plastischen Szenen.
Very strange….
mfg
blogjoker
servus! ich kenne derzeit einige leute die neu auf den monroe abfahren.. er ist glaub ich ein echter dauerbrenner, dessen bücher auch immer wieder neu aufgelegt werden… und das finde ich echt gut, denn mir ist sein wesentlich undogmatischer zugang viel lieber als manch anderes in dieser richtung!
kannst du mir bitte den namen der software mitteilen, würde mich sehr interessieren (und sollte vermutlich in jeder dosbox rennen)
und wg deinem erlebnis: da gibt es vermutlich so einiges, was man schwer oder kaum als AkE charakterisieren kann, siehe mein hier beschriebenes „Dr. Strange“ – Erlebnis – viel Erfahrung mit solchen schwer einzuordnenden Erlebnissen haben die Jungs vom Thetawaves-Forum; falls du es noch nicht kennst, unbedingt mal vorbeischauen…
liebe grüsse!
der docteur
Hallo nachtstrom!
Danke für den Foren-Tipp, sieht sehr interessant aus. Habe schon reingeschnuppert und werde mich am Wochenende durch die Beiträge durchwühlen.
Ich kenne nur eine Handvoll Leute, die sich mit dem Thema beschäftigen. Den meisten ist das alles irgendwie zu unheimlich, die lassen sich lieber mit “Bleep” oder “The Secret” berieseln. Grauenhaft.
Eine Bekannte hat gegen meine Empfehlung gleich mit dem letzten Buch von Monroe angefangen – und das ist wirklich extremer Stoff; z.B. die Szene, wo Monroe sich mit “ErSie” unterhält oder die verschiedenen “Rettungsaktionen“.
Nun zur Software. Die gibt es in 2 Varianten:
1) wave.exe ca 44 kByte und
2) wave87.exe ca. 34 kByte
Die wave87.exe ist für PCs mit einem Coprozessor vorgesehen. Damals konnte/mußte man mathematische Rechenpower noch nachrüsten. Wie gesagt, die Programme sind Steinzeit, laufen aber stabil in einer DOS-Box und erfüllen ihren Zweck: pures Hemisync-Rauschen in 22kHz-Stereo. Kein Gedudel, keine Stimme.
Der Author nennt sich David Johnston
Die Adresse (aus einem Doc-File):
_______________
MAILING ADDRESS David Johnston
_______________ 3702 167th PL NE, H-3025
Redmond, WA 98052
(please, no mail after 1994… who knows where I’ll be then)
Vielleicht findest Du ja was im web….
viel Glück!
blogjoker
hi!!!
danke dir! ich hoffe, ich finde dieses prog irgendwo im netz.
eine bekannte meiner mutter hatte sich übrigens auch einmal starrsinnigerweise das dritte monroe-buch geborgt; die hatte zusätzlich auch noch keine ahnung von AkE’s – sie hat nie was dazu gesagt, aber ich hab mir immer vorgestellt, dass sie einfach überhaupt nix geschnallt haben dürfte :0
liebe grüsse!
doc
Hallo!
Sehr schönes Thema. Monroe las ich schon in meiner Jugend. „Der Mann mit dem zwei Leben“ hab ich glaub ich schon gefühlte 100 Mal gelesen. Bei mir ist es so, ich hab mit den von Monroe beschriebenen Techniken und den Gateway CD’s schon ziemlich strange Sachen erlebt. Irgendwann hab ich damit aufgehört. Ich hab mich zu sehr verfangen in dem ganzen Thema und die Weiterentwicklung in meinem „normalen“ Leben behindert. Anscheinend war damals die Zeit noch nicht reif für mich.
Übrigens kann ich noch die CD „Meditation“ vom Monroe Institut empfehlen. Ganz ohne Musik, nur „rosa Rauschen“. Wenn ich die anhöre, erreiche ich zumindest regelmäßig einen Zustand, der ähnlich dem zwischen wach sein/schlafen ist. Find ich sehr angenehm und inspirierend.
Zwecks Software, um die Frequenzen selber zu erzeugen: Brainwave Generator: http://www.bwgen.com
Viel Spaß!
servus! ja das hab ich jetzt schon von einigen seiten gehört, dass das „rosa rauschen“ anscheinend die beste grundlage fürs reisen (wohin auch immer) bietet! und danke für den link!
liebste grüsse,
dein docteur
hat die schon einer gekauft und erfolg gehabt?
http://www.hemi-sync.de/hemi-sync/hemi-sync-heimkurse/die-pforte-zur-erkenntnis/die-pforte-zur-erkenntnis-welle-1-deutsch.html
recht teuer…. :O
oder kennt einer eine günstige alternative? als mp3 wär super!!
ansonsten suuuper artikel hab selber das buch „über die schwelle des irdischen hinaus gelesen“
daaanke! btw: du hast post!
lg
dein docteur
Hi zusammen,
es gibt ein Programm namens „BrainWave Generator“ (www.bwgen.com), mit dem sich Audiofiles mit binaural beats erzeugen lassen. Außerdem konnte Cool Edit 2000 (die „Light“-Version von Cool Edit Pro (dem Vorgänger von Adobe Audition)) eine Stereo-Datei entsprechend bearbeiten. – Schade, daß mir die Geduld fehlt, mit solchen Methoden lange genug zu üben, daß sich bei mir eine Wirkung einstellt…
Gruß,
sb