Die Zeit IST. Ihr sprecht vom “Marsch der Zeit”, aber die Zeit marschiert nirgendwohin. Du bist es, der weitermarschiert, du “bewegst dich durch die Zeit”, du erzeugst die Illusion von “vergehender Zeit”, während du dich durch Den Einzigen Moment Der Da Ist begibst. Und der “Einzige Moment Der Da Ist” ist unendlich, und daher hast du, während du ihn durchläufst, das Gefühl, dass “die Zeit läuft”.
Die Zeit ist etwas, was du der Reihenfolge nach, in Sequenzen, wahrnimmst, wohingegen sie in allen Räumen simultan existiert. Raum und Zeit sind sequentsimultan. Während du dich durch die Korridore der Zeit bewegst, machst du die Erfahrung, dass Raum/Zeit unermesslich sind. Der “Einzige Moment Der Da Ist” wird Raum-Zeit-KONTINUUM genannt, eben weil diese Raum-Zeit-Wirklichkeit sich in ihrem Sein immer fortsetzt.
Du kannst dich, als Reiner Geist, in endlosen Zyklen durch diese Singuläre Wirklichkeit (manchmal auch Singularität genannt) bewegen und fortfahren, die Erfahrung deines Selbst zu machen. Du BIST diese Singularität. Du bist der Stoff, aus dem sie gemacht ist. Die Reine Essenz. Die Energie. Du bist eine Individuation dieser Energie und dieser Essenz. Du bist eine “Individuation der Singularität.”
Neale Donald Walsch, zitiert aus “Zuhause in Gott. Über das Leben nach dem Tode“, Goldmann Arkana, 2009








Ah, mein Thema derzeit, synchron, die Zeit:
Es ist die Zeit, mit all ihrer verschiedenen Struktur-Qualität. Man schreibt, zeichnet, malt die Zeit, gegen die Zeit, in der Zeit, eingefrorene Zeit, festgehaltene Zeit, aufgelöste Zeit, wir bannen Illusion und Schöpfung zugleich. Während man es tut, dehnt sich die Zeit unendlich aus als Raum, sie wird zeitlos, sie dehnt sich und wird zu einem winzigen Punkt gleichzeitig, nicht einmal zu Nichts, denn nichts ist ja bereits etwas, z. B. das Leere Blatt jenes imaginären poetischen Raumes oder dem Buchdeckel ohne deren Zwischenraum ausfüllende Worte, solange sie noch nicht geschöpft sind. Nichts ist die Quelle aber nicht der Ursprung … man ist ursprünglich damit vereint, mit jenem, was man tut, man fällt damit aus der Zeit, aber das Gemachte, Hinterlassene, ist Struktur und Spur, ist zeitgeronnene Wirklichkeit … das Schöpferische …. .. in allem aufgelöste zeitlose /Zärtlichkeit und Liebe/aber auch Schmerz und Lust/Tod und Leben/Ursprung und Gegenwart/ein Hauch im Universum/ein Kuss …
Liebe Grüße
Arkis the Sphinx
http://artifexity.de/galerie/displayimage.php?album=lastup&cat=-106&pos=0
hallo du poet!
deine bilder sind so fantastisch, danke für den link! am meisten hat mich geflasht, das diese eine zeichnung (deva 1990) so extrem leuchtet! wie macht man das?
glg
dein docteur
gerne, o danke, sehr nett, wie macht man das, ja, durch weglassen, da wo das Licht ist, so entsteht das innere Leuchten, das die dunkleren Strukturen durchleuchtet und ihnen so Raum gibt …. so ensteht ein “visonäres Licht” im Bild.
aglg
hi arkis, visionaere gruesse aus pushkar. gerade lese ich dein posting und glaube, du hast mir das vorletzte nacht schon ruebergebeamt……… !
ich lag so unter dem nicht laufenden fan im zimmer, mit mp3 im ohr und dem pushkarlassi im bauch.
da kam klar und deutlich die “vision”, das heisst es war virtuell real erfassbar, dass die musik sich ja im prinzip auch als schatten vor einem transparenten, hellen, klaren oder wie auch immer hintergrund “abbildet”. ich habe also quasi nicht das gehoert, was in der formalen auditiven “abbildung” kam, sondern diesen leeren klaren transparenten hellen raum dahinter, der quasi durch die zusammenhaengenden toene in deren komposition und abfolge struktuer erhalten hat. die formale musik war in dieser diffizilitaet quasi wie ein raster, das ueber diesen hellen raum gelegt wird. das war sehr spannend und spacig. dem joghurt sei dank.
also aequivalent mit deiner beschreibung der strukturen im bild, so wie ich es zumindest erfasse. ich glaube so aehnlich hast du es auch gemeint, oder ?
es ist so ja das gleiche mit unserer komplexen formenwelt,
sie ist im prinzip auch nur als struktur ueber das eigentlich helle klare transparente, “nichtser als nichts” gelegt.
und es ist eben rein die frage der perspektive, ob man die strukturen und formen sieht oder das was diese strukturen erst als die schatten und bilder und illusionen entstehen laesst, so uebe ich mich weiter im schauen in die welt “dahinter” auch wenn es doch die gleiche waere und es “nur” um die synchronisierung ginge. in diesem sinne, rajastanische gruesse auf die alb und natuerlich auch nach graz. vlg s
Es sind wir, die vergehen. Die Zeit war, ist und bleibt…