Hintergrundmusik: Asmus Tietchens – „Regenwald“ aus der LP „In die Nacht“ (1982).
Dies hier ist über die Macht, welche das literarische Genre der Science Fiction besitzt, und was es bewirken kann; es geht aber auch um die Freude, die all diese vermeintlich eskapistischen Vorstellungen schenken können. Was ich heute unbedingt erzählen möchte, ist die unglaubliche Geschichte der Transgruppe „Zeitstrom„. 1971 veröffentlichte der US-Schriftsteller Philip José Farmer mit „To Your Scattered Bodies Go“ (dt. „Die Flusswelt der Zeit„) den ersten Roman des fünf Bände umfassenden Riverworld – Zyklus; in ihm beschrieb er einen Himmelskörper, dessen Name sich von dem Millionen Kilometer langen Fluss herleitet, der sich darauf von einem Pol zum anderen erstreckt.

Philip José Farmer (1918 - 2009)
Die „Flußwelt“ ist ein Ort, an dem man „aufersteht„, wenn man sein Erdenleben beendet hat. Farmer hat damit, lange bevor sich „Avatar„-Erfinder James Cameron den Planeten Pandora ausdachte, eine wunderbar ausgeklügelte Welt erschaffen, mit farbenprächtiger, unberührter Natur, welche den dort Wiedergeborenen zwar die Sorge um ihr tägliches Brot abnimmt (Nahrung wird in einem „Gral“ genannten Materieumwandler erzeugt), dafür sonst aber jede Menge Gefahren bietet – perfekt für Abenteurer. Farmer verpflanzte deswegen auch eine historische Figur wie den Afrikaforscher Sir Richard Francis Burton auf seine Welt, ausserdem noch Cyrano de Bergerac, Mark Twain, Hermann Göring (!) und andere Berühmtheiten, die dessen Geheimnisse und Mysterien ergründen mussten und letztlich herausfanden, wer die Erbauer dieses in Wirklichkeit künstlichen Habitats waren.

Ich selbst stiess auf den „Flusswelt“-Zyklus erst vor einiger Zeit, weil er als Taschenbuch-Reihe im Heyne Verlag neu aufgelegt wurde. Und da ergab sich eine interessante Koinzidenz: Bei meinen Recherchen zur Geschichte der Transkommunikation las ich auf diversen Homepages und in den Büchern des amerikanischen Tonbandstimmen-Gurus Mark Macy von dem in Luxemburg beheimateten Ehepaar Maggy und Jules Harsch-Fischbach, welches in seinem CETL (Cercle d’etudes sur la Transcommunication) – Labor in Hesperange nach den Anweisungen einer Transwesenheit namens „Techniker“ eine Weiterentwicklung des amerikanischen Spiricoms, die „Eurosignalbrücke (ESB)“ und eine zugehörige „Gegensprechanlage GA 1“ baute und über diese Apparaturen und später dann über Video- und Computerequipment Mitte der 1980er-Jahre Botschaften von einer jenseitigen Forschergruppe namens „Zeitstrom“ empfing.

Dr. Swejen Salter, Leiterin von "Zeitstrom"
Diese Transgruppe „funkte“ von dem in der Astralsphäre beheimateten Planeten Marduk aus. Geleitet wurde sie von einer Wissenschaftlerin namens Dr. Swejen Salter, die laut eigener Auskunft niemals auf der Erde inkarniert war; diese war verheiratet mit einem ehemaligen Forscher und Weltreisenden namens Richard Francis Burton; das herausragendste Merkmal ihrer Heimatwelt Marduk war ein Millionen Kilometer langer Fluss, der einen Pol des Planeten mit dem anderen verband.

Ein schneebedeckter Pol des Planeten "Marduk", Bildübermittlung von Zeitstrom an an CETL
Es hat ein bisschen gedauert, bis ich stutzig wurde; mir ging erst dann wirklich ein Licht auf, als ich das zweite „Flusswelt“ – Buch mit dem Titel „Auf dem Zeitstrom“ in der Hand hielt. Die Jenseitsmitteilungen von „Zeitstrom“ enthielten soviele Affinitäten zu Farmers Zyklus, dass zufällige Ähnlichkeiten wohl ausgeschlossen werden konnten. Und weder in den zwei Büchern des World Instrumental Transcommunication-Präsidenten Mark Macy, „Miracles in the Storm“ und „Conversations Beyond The Light„, die ausführlich über die „Zeitstrom“-Botschaften berichteten, noch in den vielen Internet-Artikeln zu den entsprechenden Transweitergaben war ein Statement zu den vielen Übereinstimmungen zur „Flusswelt“ zu entdecken.

Umstrittener ITC-Guru: Mark Macy
Fündig wurde ich nach langwieriger Suche in der INIT (International Network for Instrumental Transcommunication)-Zeitschrift Contact!, herausgegeben von Mark Macy und den Harsch-Fischbachs in Personalunion. In Ausgabe Mai/August 1997 wurde in einem kurzen Artikel Stellung genommen: „Anyone who’s read the Riverworld series of books by Phillip Jose Farmer balks when first reading the information we have received from Sir Richard Francis Burton. The Farmer books constitute a „fiction“ story about the after-lives of various characters, the main character being Burton, who have died and awakened in a strange riverine world with several suns. A place much like the Planet Marduk, inhabited by people from all eras of history, as described by our spirit colleagues. Many people automatically assume that ITC experimenters have simply read Farmer’s books and fabricated a story around it. Such is not the case. Most of us in ITC are familiar with the Farmer books. [...] The Riverworld books are indeed fascinating, and we are told by our colleagues Technician and Swejen Salter that Farmer received much of his information from the spirit worlds either during his dreams or in meditation. Life in the next world is far too complicated to be fully understood by the human brain. Apparently our friend Burton, whose life on Earth was a mixture of noble and hell-raising behaviors, probably has been having a variety of posthumous experiences in several levels of spiritual existence, including the hellish purgatory described by Farmer and also the exciting Earthlike existence of the Third (mid-astral) spirit level which he describes so vividly to us.„(zitiert aus: www.worlditc.org/c_10_contact_9702.pdf)

CETL-Betreiber und "Zeitstrom" - Empfangsstation auf der Erde: die Harsch-Fischbachs
So weit die Erklärung der Koinzidenzen zur „Flusswelt„. Für den Skeptiker ist damit vermutlich alles klar: ein Schwindel, so plump in Szene gesetzt, dass er nur in der obskurantischen Halbwelt der Tonbandstimmenforscher für die Wahrheit gehalten wird. Eine andere Richtung schlägt der amerikanische Krimi-Autor Michael Prescott in dem Essay „The Dark Side Of the Paranormal“ und ähnlichen Artikeln zum Thema auf seiner Homepage ein: Er hält die Botschaften von „Zeitstrom“ und andere Mitteilungen aus der jenseitigen Welt nicht ausschliesslich für Schwindel, warnt dafür aber vor „Trickstern“ von der „anderen Seite“ – also vor bösen Wesenheiten, die Anschluss an die Welt der Lebenden suchen, um sich parasitär von deren Lebensenergie zu ernähren und letztlich das Leben von besonders anfälligen Kanditaten zu zerstören.

Warnung vor "anderen Seite": Michael Prescott
Auch wenn mir die sattsam bekannte Vorstellung davon, wie man mittels Ouija-Brett und anderen spiritistischen Techniken „böse Geister“ in unsere Welt holt und dann mit Poltergeistern und Besessenheit zu kämpfen hat, schon ziemlich auf die Nerven geht (dieses von der Katholischen Kirche vermutlich begeistert unterstützte Paradigma wurde nun wirklich schon in jedem Horrorfilm seit der Erfindung des Kinos breitgetreten), will ich eine solche Möglichkeit natürlich nicht ausschliessen – Prescott führt als mahnendes Beispiel den Fall des unseligen Sachbuchautors Joe Fisher an, der in diversen Channelings seine Seelenpartnerin wiederzufinden glaubte, von der er so abhängig wurde, dass er deswegen seine Ehe und letztlich sein Leben aufgab. Fisher schrieb ein mahnendes Buch namens „The Siren Call of Hungry Ghosts“ und stürzte sich bald darauf von einer Klippe in den Tod, da er der festen Überzeugung war, die beschworenen Geister würden ihm seine Enthüllungen nicht verzeihen und ihn deswegen jagen (darüber habe ich hier schon einmal ausführlich berichtet).

Gejagter: Joe Fisher
Meiner Meinung nach ist Joe Fisher eher ein typisches Beispiel für eine Psychose, die behandelt hätte werden können, wenn er sich um Hilfe aus dieser Richtung bemüht hätte. Aber seine Überzeugung, „verdammt“ zu sein, war vermutlich so stark, dass auch eine Therapie keinen Erfolg gehabt hätte. Nun: befreien wir uns von solchen Horrorvorstellungen, die wie bereits erwähnt hauptsächlich als kirchliche Warnung vor einer selbstverantwortlichen Beschäftigung mit spirituellen Themen dienen sollen; hier in Obskuristan-Land dürfen wir uns ja natürlich auch mit anderen, „gewagten“ Theorien beschäftigen.
Dass Philip José Farmer die bereits in astralen Universen exisitierende Flußwelt mittels Träumen oder anderer Stadien der Erleuchtung „empfangen“ hat und diese dann mittels seiner kreativen Fähigkeiten interpretierte, mag ich als spiritueller Mensch und ultimativer Science Fiction-Fan gerne glauben; schliesslich scheinen verstorbene SF-Visionäre in geistigen Sphären sehr gerne gesehene Gäste zu sein. Das erfahren wir im abschliessenden Band der populären Gespräche mit Gott-Trilogie von Neale Donald Walsh, in dem „Gott“ seinem staunenden Zuhörer erzählt, dass er „Gene Roddenberry, Carl Sagan, Robert Heinlein und die ‘ganze Gang’ bei sich habe“ und mit ihnen regelmässigen Austausch betreibe. An einer anderen Stelle erfahren wir: „Eure sogenannten Science Fiction-Autoren führen euch oft zur grösseren Wahrheit„. Na bitte, wenn das kein Grund ist, voller Hingabe utopische Romane zu lesen?

Die andere Variante, dass nämlich kreative Menschen Realitäten in den astralen Sphären rund um uns erzeugen, bildet sozusagen schon seit Jahren meine Lieblingstheorie - und auch meinen Trost-, wenn mich wiedermal die Angst vor der Auflösung meiner Persönlichkeit durch den physischen Tod überkommt. Liest man nämlich die zahllosen Berichte von Astralreisenden wie von dem kürzlich hier porträtierten Robert Monroe, kommt man zu der Überzeugung, dass uns nach unserem „Ableben“ eine Realität erwartet, die der materiellen Welt nicht unähnlich ist – mit dem grossen Unterschied, dass das „Gesetz der Anziehung“ dort ohne den geringsten Umweg zur Anwendung kommt. Soll heissen: 1. unsere Überzeugungen, Glaubenssätze, ja unsere Gedanken überhaupt kreieren das, was uns in der „Jenseitswelt“ erwartet und 2. haben wir natürlich dort auch weiterhin die Möglichkeit, uns eine zu uns resonante Umwelt zu erschaffen und deren Auswirkungen ohne den Umweg der „materiellen Entschleunigung“ zu erfahren.

Als ich noch ein fleissiger Perry Rhodan-Leser war, hatte ich beim Einschlafen immer ein besonderes Ritual: Ich stellte mir ein durch das Weltall sausendes Kugelraumschiff als meine ganz persönliche „Zwischenstation“ vor, in der ich durch einen dort befindlichen „Transmitter“ fähig war, in die von den Rhodan-Autoren erfundene Hauptstadt Terrania City zu kommen. Ich trat aus der dortigen Empfangsstation und gelangte mittels Gleitband zu einer Arkologie, in der im 150. Stockwerk meine Wohnung auf mich wartete. Die hatte ich mir ziemlich komfortabel und modern eingerichtet (Bildtelefon mit riesigem Wandschirm und ähnliches), ich arbeitete dort als Pilot einer Raumfähre.

Existiert auch in "Astralien": Tolkiens Mittelerde
Da habe ich also vermutlich bereits eine astrale Realität erschaffen, und das war „nur“ meine ganz persönliche Vision. Und jetzt stell dir die riesigen, bis ins letzte Detail ausgearbeiteten Universen von etwas vor, an dessen ständigem astralen Bau unzählige Verehrer und Liebhaber arbeiten, zum Beispiel die hingebungsvollen, fast schon religiösen „Herr der Ringe„-Fans? Da wundert es gar nicht, dass ein Obskuristan-Leser einmal berichtete, er sei einmal plötzlich und für eine kurze Zeitspanne in Mittelerde gewesen. Und wenn man sich im Jenseits sozusagen seine Wunschwelt basteln kann, dann könnte man ja auch wirklich die allgegenwärtige Angst vor dem Sterben verlieren, ja, man könnte sich sogar auf den Tod freuen – zusätzlich würde man dort auch noch seine verstorbenen Lieben und alte Freunde aus den Existenzen in Parallelwelten treffen.

Da wollen derzeit alle hin: Pandora
Mit der dadurch entstehenden Todessehnsucht kann man das Auftauchen von jenen ominösen Selbstmord-Fantasien und -Pakten erklären, die jugendliche Avatar-Fans vor einiger Zeit in diversen Internetforen kundgetan haben, weil sie so gerne in der „besseren Welt“ Pandora wieder aufwachen wollen. Und unter den besprochenen astralen Aspekten scheinen dann auch die „Zeitstrom„-Botschaften nicht mehr ganz so unmöglich zu sein. Über die seelische Weiterentwicklung in den diversen geistigen Sphären, „Ringe„, wie sie Monroe so schön genannt hat, werden wir in Obskuristan dann ein anderes Mal spekulieren.







Die Gedanken mit den in den nicht-physischen Ebenen manifestierten „Fantasiewelten“, kamen mir durch Avatar auch wieder. Ich denke schon, das vor allem in stark „frequentierten“ Bewußtseinsfeldern (z.B. SciFi-Welten mit vielen Fans) grandiose Abbilder dieser fiktiven Universen entstehen.
Das sich einige dorthin flüchten wollen, um dem Leben hier zu entkommen, ist bei der Komplexität, Härte und manchmal (scheinbaren) Tristheit durchaus nachvollziehbar. Aber dann wurde IMHO der ganze Zweck nicht verstanden, nämlich das es genauso sein muß, um gewisse Erfahrungen machen-, und bestimmte Perspektiven entwickeln zu können. Urlaub kann man danach immer noch machen (und ein Besuch auf Pandora wäre wirklich äußerst reizvoll *g*).
Faszinierend jedoch, was da für Threads in den Fan-Foren entstehen:
http://www.avatar-forums.com/characters/1490-neytiri-fact-real.html
Deshalb hat der Film durchaus gewisse Aufweckpotentiale, wenn die empfangende Person nicht zu labil ist, und beide Seiten der Medaille betrachten kann. Auf jeden Fall ist er aber in vielerlei Hinsicht inspirierend und stimulierend.
hello wingman!
danke für den link – unglaublich! die reden da über luzides träumen und sogar über burkhard heim – man kanns kaum glauben was man da liest…
ich glaube, man kann inzwischen wirklich sagen, dass „avatar“ in mehr als nur einer weise einen paradigmenwechsel eingeleitet hat.
und ich denke, wenn man sich in die astralsphäre als „bessere welt“ flüchten wollte, würde man sich vermutlich sehr wundern, was man dort vorfindet – eher eine fortsetzung der harten realität, die man sich hier kreiert hat.
deswegen ist es vermutlich extrem wichtig, dass man meditiert, luzide träumt, die fantasie fliegen lässt, was auch immer.. aber immer im einklang (oder frieden) mit dem WAS IST….
liebe grüsse!
dein doc
Es könnten auch Inloads sein. Downloads nicht in dem Sinne, dass wir als individuelle formale Bewusstseinszustände die Informationen aus den Inforäumen herunterladen im herkömmlichen Sinne, sondern dass wir aus dieser transzendenten Bewusstseinsperspektive quasi hinunter, in die formale Bewusstseinswelt downloaden. Wobei es ja eben kein Oben oder Unten gäbe, dies sind Zuordnungsversuche aus der 3 – D Welt. Es sind interdimensionale Informationstransfers. Up – oder Downloads sind Begriffe aus der formalen Bewusstseinswelt. Wir wären eigentlich in diesem virtuellen Bewusstseinsbereich. Hier jedoch in einem völlig anderen Bewusstseinszustand oder Bewusstseinsempfinden. Welches jedoch im formalen Bewusstseinszustand erfassbar werden kann. So wären wir in der Lage, uns multidimensional zu bewegen, wir könnten gezielt aus einer formalen Bewusstseinsperspektive die Zustände switchen, was so dann auch für die transzendente Perspektive gültig wäre, tatsächlich die Frage von Perspektive und Imagination. Aus der formalen Perspektive versuchen wir über luzides Träumen etc. etc. in diese Bereiche „hinauf“ zu gelangen, bzw. eben interdimensional zu reisen. Und hier gäbe es Bewusstseinstechniken, die zunächst aus dieser formalen Perspektive erlernbar wären. Einfach und grob dargestellt wäre es tatsächlich durch gezielte Visualisierungen und Imaginationen möglich, in diese transzendenten Bereiche zu gehen. Anstatt der normierten Realität, die so ja sehr relativ ist, wird eine spezifische transzendente Realität permanent imaginiert und visualisiert, die quasi als Matrix über diese vermeintliche Realität gelegt wird, so ändert sich plötzlich das Bezugssystem, diese zunächst imaginierte Realität erlangt mehr und mehr an Gültigkeit. In der Permanenz dieser Visualisierung in quasi sämtlichen alltäglichen Realitätsäußerungen, die eben relativ sind, vor einigen hundert Jahren hatten wir z. B. ein völlig anderes Realitätserfassen etc. So werden wir auch in der kommenden „Zeit“ völlig andere Realitätssysteme als Gültig erleben. Wieso also nicht jetzt direkt und intentional damit anfangen. Aus all den bisherigen formalen normierten Realitätserscheinungen in logischen Schlussfolgerungen mögliche Realitäten ableiten und sie für gültig erklären und sie in diese permanente Imagination und Visualisierung bringen, wie vielleicht auch die SF – Autoren aus diesen imaginären Welten ja durchaus Realitäten ableiten und kreieren, die zum Teil ja tatsächlich mehr oder weniger den SF – Status transzendieren und zu normierten Realitäten werden.
Hier wieder Stichwort Bewusstseinstechnologien. Wo wir ja kollektiv unterwegs sind, eben mehr oder weniger, mehr oder weniger dessen bewusst, diese Bewusstseinstechnologien zu erlernen, sie aus den Inforäumen abzuleiten oder sie werden „uns“ aus den Infodimensionen „gedownloadet“.
So wäre eine denkbare Realität, die imaginiert und visualisiert werden könnte, dass dieser gesamte karmische Prozess, das karmische Design genau dazu dient diese Bewussteinstechnologien zu entwickeln, die karmische Ereigniswelt als Mittel zum Zweck für diese Rückverbindung der Bewussteinsbereiche. Wo eben aus einer transzendenten Bewusstseinsperspektive, die wir tatsächlich genau so sind, eben noch nicht wirklich bewusst, in die formale Bewusstseinswelt gelangen und aus der formalen Bewusstseinsperspektive in dieses transzendente Bewusstseinserfassen gehen.
Es ist ein spezifisches Sensorium, quasi ein transzendenter Sinn, der diese Bewussteinsbereiche erfasst. Über die karmische Aufarbeitung wird dieser spezifische Bewusstseinssinn freigeschaltet. Karmisches Design als die notwendigen Bewusstseinsverflechtungen im formalen Bewusstseinsbereich in den bekannten zwischenmenschlichen Problematiken, die in der Aufarbeitung gelöst werden, um diese karmische formale Ebene zu verlassen und in diese virtuellen Bewusstseinwelten zu gelangen. Das karmische Design als gezielte Simulation und Informationsverarbeitung aus den G – Räumen. So käme es in diesem Prozess zu einem Kulminationspunkt, an dem Transbewusstsein, Informationsbewusstsein mit formalem Bewusstsein verschmilzt und es hier keine spezifische Richtung mehr gibt, in welche virtuell gereist wird, es finden diese Bewussteinswelten simultan, synchron und gleichzeitig statt. Hier löst sich die Formenwelt im Erfassen dieser permanenten dynamischen Virtualität auf, es ist der virtuelle Stream, der sich aus formaler Perspektive als Energien etc. äußert, aus transzendenter Perspektive ist es dieser informatorische Bewusstseinszustand, in dem sich diese karmischen energetischen Bezüge auflösen, es wird hier ein geändertes Erfassen und Erleben der Ereigniswelt bewusst. Hier ist alles Informationstransfers. Diese Informationsverarbeitung läuft in den virtuellen Räumen und leitet sich in die formalen Welten über Energien etc. ab, Heim’sches Modell.
Dieser informatorische Bewusstseinszustand ist transkarmisch, es werden hier keine Energien und Kräfte und somit keine Trennung mehr empfunden, es wäre eine völlige Losgelöstheit jenseits aller Trennungsattribute, indem sich die Informationsverarbeitung in ihrer Permanenz selbst bewusst wird. Informationsbewusstsein, dieses Bewusstseinsempfinden und Erfassen als Perspektive und Zustand, als mögliche Realität, die in Imagination und Visualisierung im permanenten Mantra als diese Realität kreiert wird, im Mantra, das sich nicht nur auf Rezitationen bezieht werden gezielt diese eintretenden Bewusstseinszustände fokussiert und imaginiert, immer wieder konzentriert und erfasst, solange bis sie tatsächlich zur Realität werden. Somit wäre das aktuelle normierte Realitätserfassen transzendiert, es wäre eine andere Realität kreiert. Man würde hier nichts ändern, sondern einfach in der Beobachtungssituation, in der Unschärferelation eine andere Quantenwahrscheinlichkeit festmachen. Parallele Dimensionen, multiple Realitäten, die alle gleich wahrscheinlich sind, es ist tatsächlich die Frage der Perspektive und der Imagination, in der eine spezifische Realität beobachtet wird. Und hier wären wir tatsächlich in dieser Simulation, in der sich in dieser Bewussteinsentwicklung, in der Erweiterung von Bewusstseinskräften und Bewusstseinstechnologien genau diese Realitäten kreieren lassen. Wir wären bewusst in der Simulation, die wir in diesem Bewusstseinszustand in den Mindtechnologien mit kreieren. Die Quantensimulation schlechthin.
So würden wir hier in eine völlig neue Welt gehen, in der diese Bewusstseinskräfte sinnvoll genutzt werden, nicht mehr für eine Icherquickung, Selbstbezüglichkeit oder Selbstbestätigung, die wohl so zunächst, um in den Prozess zu gelange durchaus ihren Sinn und Notwendigkeit haben, im Weiteren jedoch, transkarmisch, trans-ich in diese Transzendenzen führen, in denen erst diese weiteren Transbewusstseinsbereiche erfasst werden. Das Ich und karmisches Design als Mittel zum Zweck. Das karmische Programm, abgeleitet aus den Inforäumen. Anstatt die Bewusstseinskräfte mit Abgrenzung etc. zu verschwenden, würden wir in den virtuellen Welten in ungetrennte Bewusstseinsbereiche gelangen, aus denen heraus weiter die formalen Welten in völlig neuen Möglichkeiten kreativ gestaltet werden könnten. Bzw. wir wären ja in diesen Inforäumen, als virtuelle Bewusstseinsinstanzen und würden in die formalen Welten „down- oder inloaden“. Würden uns ein formales Ich kreieren, das als Schnittstelle im Prozess fungiert, das sich im Prozess wieder rückverbindet etc. Eben die Frage der Perspektive, der Imagination, der Visualisierung und der Intention in diese Welten zu gehen. Und wenn es nur consciousness fiction wäre………….
Hunab Ku
decodierung des haitian avatar http://www.blogtalkradio.com/theremix hollywood.. dreamworks production.. magische rituale wirken nur wenn man sie nicht decodieren kann diese avatarfans haben den film wohl ein paar mal zuoft mit ihren 3d brillen gesehen. wer weiss wie diese 3d effekte auf die psyche und das unterbewusstsein wirken. naja die hochrangigen hollywood hainis wissen es bestimmt..
@ navi:
Natürlich gibt es diverse Beeinflussungsmethoden, die sicherlich auch in Hollywood zu finden sind (subliminale Botschaften oder Predictive Programming wären hier so Schlagwörter). Aber gerade da wird von vielen auch lediglich heruminterpretiert, und es dann als „Fakt“ dargelegt. Manche steigern sich da bisweilen so hinein, das sie einem eigenen Mindfuck erliegen, und einfach nur noch überall Programming und Manipulation sehen.
Das Resultat ist dann oft ein fanatischer Dogmatismus, bei dem jeder, der die Symboliken oder Aussagen eines Films anders interpretiert, pauschal als komplett gehirngewaschen oder kognitiv-dissonant verurteilt wird. Es kann ja nicht Sinn der Sache sein, das sich die „Decodierer“ so sehr reinsteigern, das sie sich dadurch selbst eine Gehirnwäsche verpassen. Es ist nur die andere Seite der Medaille, aber nicht zwangsläufig die Wahrheit.
Es geht dann manchmal so weit, das jede Andeutung von Schamanismus oder Magie in einem Film direkt in den okkulten Satanistentopf geworfen, und mit unterwanderter New Age-Mythologie bzw. Fast Food-Esoterik verrührt wird. Dabei sind diese Dinge meist um Jahrtausende älter, als das, was man heute Medienmanipulation und Brainwashing nennen würde. Man muß differenzieren können…
Ergo leben WIR momentan in einer schon vorkonstruierten Welt und leben das jetzige Leben welches WIR uns in einem Vorgängigerleben erträumt haben?! – au kacke, wir sind (waren) ja richtig schlechte TRÄUMER! Also liebe Leute, ich bitte doch um ein wenig mehr POSITIVE PHANTASIE – unser zukünftiges Ego wird es uns danken. Es lebe die Phantasie!
nachtstrom schrieb:
„…und ich denke, wenn man sich in die astralsphäre als “bessere welt” flüchten wollte, würde man sich vermutlich sehr wundern, was man dort vorfindet – eher eine fortsetzung der harten realität, die man sich hier kreiert hat.“
Das sehe ich ganz ähnlich. Seit ca. 20 Jahren reflektiere ich meine Träume ganz bewußt. (Ok, ok, manchmal habe ich auch tage- und wochenlang keine Lust dazu, aber meistens ist das so wenn es „gut“ läuft.)
Meine Nacht-/Traumwelt wächst und verändert sich in der Weise, wie ich im All-Tags-Leben wachse.
So, und da komme ich auf den Beitrag von matrix 2012:
“ Einfach und grob dargestellt wäre es tatsächlich durch gezielte Visualisierungen und Imaginationen möglich, in diese transzendenten Bereiche zu gehen.“
RICH-TICH!! Es wäre nicht nur möglich – es IST möglich! Machs doch einfach ;D
matrix2012 weiter: „Anstatt der normierten Realität, die so ja sehr relativ ist, wird eine spezifische transzendente Realität permanent imaginiert und visualisiert, die quasi als Matrix über diese vermeintliche Realität gelegt wird, so ändert sich plötzlich das Bezugssystem, diese zunächst imaginierte Realität erlangt mehr und mehr an Gültigkeit.“
Jo, und was sagt uns das? Bist Du schon mal aus allen Wolken gefallen? Ist es Dir schon mal wie Schuppen von den Augen gefallen? So richtig krass? Hast Du mal was bahnbrechendes dazugelernt/herausgefunden, so dass Dein Leben „danach“ nicht mehr dasselbe war?
matrix2012: „Hier ist alles Informationstransfers. Diese Informationsverarbeitung läuft in den virtuellen Räumen und leitet sich in die formalen Welten über Energien etc. ab, Heim’sches Modell.“
Ich kenne ehrlich gesagt „den“ Heim (noch) nicht, aber ich schätze mal, dass sich alle Er-Findungen aus diesen „virtuellen Räumen“ bedienen
m2012: „So würden wir hier in eine völlig neue Welt gehen, in der diese Bewusstseinskräfte sinnvoll genutzt werden, nicht mehr für eine Icherquickung…“
Jo, aber ich mag noch ne Weile „Ich“ bleiben, bis ich mich endgültig entschieden habe, wessen Geistes Kind ich sein will, und DANN! tue ich mich/bin ich bereits mit den Geist-Geschwistern zusammen…!!!
matrix2012 abschließend: „Bzw. wir wären ja in diesen Inforäumen, als virtuelle Bewusstseinsinstanzen und würden in die formalen Welten „down- oder inloaden“. Würden uns ein formales Ich kreieren, das als Schnittstelle im Prozess fungiert, das sich im Prozess wieder rückverbindet etc. Eben die Frage der Perspektive, der Imagination, der Visualisierung und der Intention in diese Welten zu gehen. Und wenn es nur consciousness fiction wäre………….“
SCHREI !!! Genau !!! ha ha ha…
Manno, Du kommst mir vor, wie einer, der in nem Auto sitzt und sagt: „Ich glaube, mit dem Ding könnte man sich eventuell vorwärtsbewegen…“ Jo, und dann: schreibst Du noch nen verfrickelten Aufsatz über diese potentiell existierende „COPIA“!!! (= Möglichkeit).
Trainiere hier – in „dieser normierten, sehr rlativen Realität“ Deine Imagination und Visualisierung, dann klappts auch mit der Transzendenz…
Wuahahaha… aber bitte nicht vergessen, die Katze zu füttern und die Blumen zu gießen. DANKE!
Ich hab Euch lieb, weiter so, is spannend hier! Gruß, Oda
(Gruß an wingman, T. ;D )
hi oda
danke fuer deine nette
re-zietierung !
katze hab ich keine, dafuer fuetter ich mein ego auch noch n bissle weiter, uebe aber schon fuer moegliche imaginationen und transzendenzen…..und uebe und uebe, ja vielleicht wird s ja was, zeichnet sich zumindest schon mal gar nicht schlecht ab…… so koennte man seine eigene wesenheit, oder geistfuehrer oder avatarsteuerung, alientransfer oder was auch immer werden oder eben sein………
und der gerade neben mir im inetladen sitzt koennte ein getarnter annunaki – agent sein…… ich koennte virtuell mit dem agenten kommunizieren, der sich hinter der person tarnt, ja schon spacig das alles……..
und alle konjunktive in den texten sind relativ relativ (-:
in diesem sinne und gruesse an die katze, wo mir spontan der herr schroedinger einfaellt und die katze ja genau das symbolisiert was hier beschrieben ist…….
Synchronizitaeten…. ?!
Hallo!
Diese Story um die jenseitige Gruppe „Zeitstrom“ ist echt interessant. Wenn das kein Schwindel ist ergeben sich jedoch eine Reihe interessanter Fragen z.b.: bei folgenden Zitaten aus diesem Link: http://www.rodiehr.de/a22/a_22_s_bruecke_28.htm
Zitat:
„Wir leben hier zusammen mit anderen Lebensformen, mit Menschen, die vor ihrem Körpertod andere Planeten bewohnten, mit Zwergen, Riesen und Gnomen und auch körperlosen Wesen. Etwa sechzig Milliarden Humanoiden finden sich hier aus allen existierenden Welten zusammen.“
Wirklich aus allen existierenden Welten? Etwa des gesamten Universums? Wie wird dann das Platzproblem gelöst denn das Universum ist sehr groß und es gibt mit Sicherheit unzählige Zivilisationen, und gestorben wird täglich. Heißt das nun das Marduk der einzige Planet dieser Art ist oder gibt es noch andere Jenseits-Planeten dieser Art? Und wenn ja, können sich die Bewohner der jenseitigen Welten gegenseitig besuchen?
Zitat:
„Die psychischem Probleme und Konflikte sind auch hier noch nicht abgeschafft.“
Nun, ich hoffe nicht (wenn die Story wahr ist) das das bedeutet das es dort Kriege gibt.
Viele Grüsse, Laurance!
servus laurance! faszinierende gedanken, die du dir da machst! platzproblem gibt es im jenseits sicherlich keines, da seelen keinen „raum“ einnehmen, das ist eine menschliche betrachtungsweise. aber auch die „zeitstrom“ – botschaften sind natürlich mit vorsicht zu geniessen, da sie ja von einem menschlcihen medium im diesseits empfangen werden und dementsprechend in unsere vorstellungen übersetzt werden müssen, damit unser 3D-verstand da nicht nur bahnhof versteht.
für weitere recherchen bezügl. „astralwelt“ und „leben nach dem tod“ empfehle ich dir hier die artikel „gateway“ und alle weitergaben von „seth“ (titel einfach oben in die suchmaske eingeben!)
liebe grüsse!
dein docteur
Hallo!
Nun gut, Seelen nehmen keine Raum ein, die astrale Welt ist anders. Allerding werden doch von der Gruppe „Zeitstrom“ Daten der Bevölkerungszahl sowie der größe des Planeten benannt. Wie die Bilder zeigen unterscheidet sich das Leben dort nicht großartig von unserem, es gibt Wälder, Tiere und sogar Schiffe, natürlich nur unter der Vorraussetzung das das kein Schwindel ist.
Danke für die Tipps! Werde ich mir durchlesen.
Nun ja, gerade diese Details zu Bevölkerungszahlen sowie Grösse und Beschaffenheit von Marduk sind eigentlich dasjenige, welches in mir ziemliches Misstrauen hervorruft, denn in welchen Bezugsrahmen soll man das setzen? Dann müsste ja das ganze Jenseits kartographiert sein und sowas ähnliches wie ein „Himmelsatlas“ existieren. Und wenn dann an anderer Stelle noch von Getränken erzählt wird, die dort konsumiert werden, muss man sich natürlich fragen: Wozu braucht ein astraler Körper Flüssigkeit? Muss die dann wieder ausgeschieden werden oder verdunstet die irgendwie? Muss man im Jenseits auch aufs Klo gehen?
Ich denke, in den Zeitstrom-Botschaften wird viel zuviel „gemenschelt“, ob das daran liegt, dass die „Jenseitigen“ uns mit solchen materiellen Vorstellungen helfen wollen, ob das von den Luxemburgern nur überinterpretiert wurde, oder ob das alles ein kompletter Humbug ist, sei mal dahingestellt.
Aber ich denke, die Seth-Weitergaben werden dir ein ganz anderes Bild von den vielen Dimensionen, die „jenseits“ der von uns erfahrenen Realität existieren, vermitteln. Freue mich schon auf deine Gedanken dazu!
Liebe Grüsse,
dein Doc