Hintergrundmusik: Ein kleiner Auschnitt aus Hans Zimmer’s Soundtrack zu Inception, ein Film, der sich auf geniale Weise mit dem Konzept alternativer Realitäten auseinandersetzt.
Es ist an der Zeit, unsere Reise nach Obskuristan wieder fortzusetzen (euer Bloghost ist gespannt, ob, wie und wann dieses Ziel einmal erreicht wird und was uns dort letztendlich erwartet). Und während wir so dahinflanieren, taumeln oder laufen, ist es ebenfalls an der Zeit, wiedermal das gute alte Thema der Parallelen Dimensionen (oder “Alternativen Realitäten”) zu entstauben und neu zu betrachten.

Immer beliebter in Film und Fernsehen: Parallele Dimensionen
Wie überhaupt alle Positionen, Glaubenssätze, Befindlichkeiten etc. in letzter Zeit immer extremer werden, so klafft die Schere gerade beim Thema “Parallele Dimensionen” derzeit zwischen wissenschaftlicher Haarspalterei und gutgemeintem Volksglauben so weit auseinander wie noch nie. Gut, manche unter den mutigeren Männern der Naturwissenschaft geben ja inzwischen sogar zu, das die Möglichkeit von parallelen Universen oder einem Multiversum, welches diese alle enthält, existieren könnte (wie das populäre deutsche Sprachrohr der Kosmologie, Harald Lesch, einmal betont hat, kann man sich darüber aber nur “auschließlich im Konjunktiv unterhalten“). Der Physiker Leonard Susskind prophezeite gar einmal ganz mutig “In hundert Jahren werden Philosophen und Physiker wehmütig auf die Gegenwart zurückblicken, und sich an ein goldenes Zeitalter erinnern, in dem die kleinbürgerlich enge Vorstellung vom Universum des 20. Jahrhunderts einem grösseren und besseren Megaversum mit einer Landschaft von Schwindel erregenden Ausmassen Platz machte.” (¹)

Spricht gerne im Konjunktiv: Harald Lesch
Ein immer grösser werdender Teil der Menschheit, der sich einen Dreck um die von verstaubten Gralshütern der Wissenschaft angstvoll oder dogmatisch zitierten “Gefahren der spekulativen Multiversumsidee” schert, frönt dagegen mit Wonne jenem Eskapismus der “Zweitrealität”, welcher durch die Film- und Computerspielindustrie fleissig genährt wird. Klar – selbst in uralten Textadventures konnte man sich, die entsprechend lebhafte Fantasie vorausgesetzt, in einem unendlich scheinenden alternativen Univerusm verlieren – die Technik heutzutage bietet aber mit immer perfekter werdenden Simulationen dermassen realitische Spielvarianten an, dass Todesfälle von Rollenspielern (z.b. bei World Of Warcraft), die auf Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr vergessen und letztendlich an Erschöpfung sterben, immer öfter zu beklagen sind.

Fantastische Simulation: World Of Warcraft
Denken wir hier in einem spirituellen Sinn an unsere Fähigkeit, oder besser gesagt Angewohnheit (da dies ohne besondere Willensäusserung von uns sowieso ständig passiert), uns mittels einer Kombination von Gedanken, Gefühl und Verlangen an “andere Orte” zu versetzen, schaffen wir also unablässig parallele Realitäten bzw. bevölkern diese; je mehr von uns Wesenheiten sich bewusst in einem Zusammenschluss (z.b. bei Online-Rollenspielen, s.o.) der Erschaffung des selben “Themas” widmen, desto stärker dürften die Manifestationen ausfallen (womit man auch die Existenz der unendlich vielfältigen “Astralwelten” erklären könnte, die Robert Monroe auf seinen ausserkörperlichen Reisen wahrgenommen hat, siehe Artikel).

Pionier des astralen Reisens: Robert Monroe
Dazu ein paar interessante Denkansätze aus dem unsterblichen Klassiker “Gespräche mit Seth” von Jane Roberts: “Wenn ihr euch intensiv in Gedanken an einen anderen Ort versetzt, dann wird ein Pseudobild von euch an diesen anderen Ort projiziert erscheinen, ob dieses dort nun sichtbar wird oder nicht, und ob ihr euch dessen bewusst seid oder nicht, oder ob ihr euch darin bewusst seid. Dies gilt sowohl für diejenigen, die euer physisches System verlassen haben, als auch für solche, die sich noch in ihm befinden.” (²)

Jane Roberts channelt Seth
Seth unterscheidet hier ausserdem zwischen “sekundären” Konstruktionen, also automatischen Projektionen ohne volles Bewusstsein und “primären” Konstruktionen, der voll bewussten Projektion auf eine andere Realitätsebene. Ich habe in diesem Blog schon einmal darauf hingewiesen, dass sich mit diesem Modell wunderbar sämtliche “Geistererscheinungen” erklären lassen, vorallem wenn Seth diese “Pseudoerscheinungen” von uns etwas schalkhaft für eine “Mythenbildung” auf anderen Realitätsebenen verantwortlich macht: “[...] In der Regel sind Geister und Gespenster sich ihrer Wirkung auf andere ebensowenig bewusst wie ihr, wenn ihr, ohne es zu wissen, plötzlich als ein Gespenst in Welten erscheint, die euch sehr fremdartig vorkommen würden.“(³)

Aus einer anderen Dimension: die berühmte "Brown Lady"
Doch all diese Vorgänge laufen hauptsächlich unbewusst in uns ab, so dass wir nach wie vor behaupten können, nicht fähig zu sein, andere Realitätsebenen oder parallele Dimensionen wahrzunehmen (und wenn dies passiert und unser Realitätssystem dann abrupt in Frage stellt, wie z.b. eine Person, die plötzlich aus einer Wand kommt und wieder in dieser verschwindet, reagiert unser Bewusstsein in einer Art Schock und erklärt das erlebte Aussergewöhnliche für Null und Nichtig). Diese Unfähigkeit zum “Blick über den Tellerrand” mag wohl daher herrühren, dass , wie Jörg Starkmuth schreibt, “unsere moderne Zivilisation aus entwicklungsgeschichtlicher Sicht noch extrem jung ist und unser Verstand noch immer darauf ausgelegt ist, das Überleben eines Rudels von Primaten in der freien Natur zu sichern.“(⁴)

Die Einteilung bzw. Klassifizierung unserer Intelligenz von Sinneseindrücken in “gute” (dem Überleben dienende) und “schlechte” (fürs Überleben gefährliche) Dinge vereinfacht unsere Wahrnehmung extrem und macht eine direkte Erfahrung der “Welt” (bzw. unseres Realitätssystems) quasi unmöglich; dass parallele Dimensionen für uns damit unsichtbar bleiben, versteht sich dabei von selbst.

Natürlich: Wenn man mal aus seinen eingefahrenen Wegen ausbricht (sozusagen für die bei Dodson beschriebene “Reality Interruption” sorgt), dann mag man schon den einen oder anderen Hinweis auf andere Realitäten erhalten; manchmal genügt dazu aber auch nur ein etwas veränderter Standpunkt. Mich hat kürzlich ein Youtube-Video in dieser Hinsicht wie ein Blitz getroffen. Darin geht es um das Action-Multiplayergame Just Cause 2, in dem unzählige Spieler online kämpfen – und naturgemäss auch sterben, was penibel in den Datenbanken des Herstellers verzeichnet wird. Jim Blackhurst, einer der Spieleentwickler, hat die Statistik von bisher über 11 Millionen Toden im Spiel zum Anlass genommen, eine animierte Karte ganz besonderer Art zu erstellen. Ganz gleich, wie der Tod passiert, ob man mit dem Fallschirm abstürzt, oder durch eine Kollision mit diversen Objekten in der gigantisch detaillierten Landschaft – jeder dieser Tode wird zu einem Punkt, dessen Häufung so die Umrisse besagter Karte bildet.

Populäres Multiplayer-Game für Actionfans: Just Cause 2
Je mehr Punkte in dem Kartenmodell zu sehen sind, desto öfter sind Spieler an diesen Stellen “gestorben”. Und da ergeben sich plötzlich nicht nur genaue Abbildungen von Naturformationen und Gebäuden, die Karte wird zu weit mehr, wie der Londoner Gamedesigner Tom Armitage in seinem Infovore-Blog beschreibt: “What happens is: the map becomes visible, but not it’s quite the “real” map. Unstead, you see obvious things like the really tall buildings – skyscrapers – and the really tall sites – mountains – becoming very evident. Strange things happen underneath tall stuff – under the biggest skyscrapers, and the casino that hangs in the air like an airship – the shape of the object is very clear at the top, but then disappears into fountains and fluid shapes underneath it, as everybody falls off, hits things on the way down, corpses collecting on the ground underneath the airship[...]. So it visualises both the objects in the world, and the physics of the world. Yes, there are surfaces where people have been shot or run out of health for other reasons, but then there are all the points that extruded from those surfaces according to curves defined by velocity and world-gravity. The world and the system all at once. You could, I suppose, reverse-engineer one from the other. And, of course, what you’re seeing here isn’t geography – it’s just the visualisation of a systemic layer in the game.“
Die so erstellte Animation verursachte mir jedenfalls eine Menge Gänsehäute, zeigt sie doch, mit welcher Selbstverständlichkeit bei einem Computerspiel parallele Realitäten geschaffen werden, die man dann aber auch erkennen kann, wenn man bloß mal auf die Idee kommt, ein System sozusagen aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.
***
(¹) Hürter, Rauner, Die verrückte Welt der Paralleluniversen, Piper, 2009
(²), (³) Robert, Gespräche mit Seth, Goldmann Arkana, 2001
(⁴) Starkmuth, Die Entstehung der Realität, Goldmann Arkana, 2010
weitere Obskuristan-Artikel zum Thema:







Ob wohl – wie im entsprechenden Computerspiel – in all in all den Jahrtausenden Milliarden von Menschen mit identischen Vorstellungen von Hölle und Paradies bereits entsprechende Paralleluniversen geschaffen haben?
Wenn ja – und wenn es eine postmortale Existenzform unserer selbst gibt – dann könnte man tatsächlich nach dem Ableben in den Himmel oder in die Hölle kommen…
zumindest temporär..(blöder begriff wenn es ja ausserhalb unserer illusion von zeit gar keine gibt hmm) aber egal, für einen gewissen zeitraum könnte ich mir das schon vorstellen… der monroe behauptet ja die existenz von astralwelten ohne ende, so als zwischenstation zumindest, und da gibt es auch ganz sicher jede menge game-umgebungen, in denen weiter die gesetze der dualität herrschen… stell ich mir halt zumindest so vor
liebe grüsse von deinem docteur!
Danke! Ich grüße zurück!
Und: ich wähle Himmel!
Kenne Dantes Inferno und Hieronymus Boschs eindrückliche Wimmelbilder. Möcht ich nicht unbedingt hin… ;o)
In ein Bild von Bosch, um Himmelswillen.. nein, dort möcht ich auch keinesfalls hin, des wär ja wie ein ewiger LSD-Horror-Trip
ich finde, gerade die existenz der kartographie gibt einen wunderschönen hinweis auf die konstruierte natur von realität(en), wird gerade hier die manipulierbarkeit durch abstraktion und auslassung/hinzufügung besonders deutlich. alle parameter sind frei wählbar, man muß nur eine übereinkunft treffen, also eine “legende” erfinden. ein schönes beispiel, die von dir andernorts bereits gepostete SF-karte (http://bigthink.com/ideas/31662). was gibt es nicht für tolle karten.. strange maps ist eine meiner lieblingsseiten (http://bigthink.com/blogs/strange-maps).
wunderschön formuliert! ich würde da noch einen schritt weitergehen und die gleiche gültigkeit/wertigkeit solcher künstlich erschaffener welten gegenüber der sog. “realität” zu behaupten… strange maps, eine grandiose seite. was für eine fundgrube! ich bin ja noch auf der suche nach der facebook-map die mal jemand aufgrund von messages gezeichnet hat (da sieht man dann die wahre world domination vermute ich).
schön,daß der shuttlebus richtung okskuristan mal wieder da ist…..Ich würde ja auch gerne meine ansichten zu dem thema loswerden.Werd aber das dumpfe gefühl nicht los,daß ich die letzten tage etwas zu viel nietzsche konsumiert hab.(was der wohl zum www gesagt hätte?)…..Für mich ist das internet wohl der erste beweis dafür,daß parallele universen entstehen können.Und das man das thema nicht einfach als esoterischen humbug wegwischen kann,wie es in der vergangenheit so oft der fall war.gerade von den sogenannten naturwissentschaftlern….
geb ich dir absolut recht kassandro; mehr sichtbarer beweis als das internet per se fällt mir eigentlich auch nicht ein… danke fürs comment! btw: wie ist man da so drauf, wenn man so viel nietzsche konsumiert? ich kenn nur die kierkegaard-überdosis, die schlägt eindeutig aufs gemüt
le doc
jaaa,wie fühlt man sich..Für mich is nietzsche auch neuland.Vielleicht könnte man es ja doch am besten mit dem konsum von Rauschmitteln vergleichen.Es kommt auf die dosierung an.Und wenn man es etwas übertreibt,ist das “runter kommen” umso schlimmer.Quasi geistiger kater. Zitat:”Wer vom Herkömmlichen abweicht, ist das Opfer des Außergewöhnlichen; wer im Herkömmlichen bleibt, ist der Sklave desselben. Zugrunde gerichtet wird man auf jeden Fall”
schon wieder fast witzig
huh harter stoff, stimmt, ist schon fast “schwarzer humor”
ich hab eh einige werke von und über ihn hier im regal stehen aber was ich von ihm bisher aufgeschnappt hab, hat mich nicht sehr angeturnt… armer verrückter mann, aber sicher auch ein wahnsinns-visionär… na muss ich mich mal reinhauen! liebe grüsse, doc
Ach, der Gute hatte durchaus Humor:
“Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.”
Na, da spricht er mir aber voll aus dem Herzen!
Zirka ab dem zweiten-dritten Lebensjahr beginnt Kind und Hirn parallele Welten zu erfinden und zu bauen …. weiters, träumen … und wenn es lesen lernt, malen, basteln und so weiter … unendlich … so meine Empfindung, so meine Hypothese
lieben Gruß
…und diese Welten sind – ebenso wie unsere Träume – von sog. “semiautonomen Persönlichkeitsanteilen” bevölkert. D.h. die fälschlicherweise als “imaginäre Spielgefährten” bezeichneten Wesen, von denen Kinder bis zum ca. 3., 4. Lebensjahr berichten, sind keineswegs “imaginär”, sondern in der kindlichen Wahrnehmung ebenso real wie das, was wir Erwachsenen als “real” bezeichnen.
Haaa! Arkis ist auch wieder da! Wie schön
Ja, ich glaub, der Prozeß des Welten-Erschaffens — und dazu gehört auch der des Mythenmachens — liegt uns einfach im Blut. Tolkien nannte das “Zweitschöpfertum” (weil er als strenggläubiger Katholik ja nicht die Blasphemie annehmen konnte, daß wir sowieso göttlich sind). Spannend wäre es, herauszufinden, wie viele es benötigt, eine neue Realität zu erträumen, die konkrete Auswirkungen auf unsere Konsens-Realität hat …
schöne diskussion hier
gerade in diesen stürmischen wende-zeiten würde ich mir eine riesen-armada von solchen träumern wünschen. was für eine wunderbare vorstellung! @ ulrike: ich bin eigentlich neidig, weil ich so einen gefährten nie hatte (oder kann ich mich daran nicht erinnern? auch möglich).
liebe grüsse euch allen! yo arkis
der docteur
Docteur, Du kannst Dich vermutlich infach nicht erinnern, wie die meisten von uns.
Einerseits treiben uns die Erwachsenen bzw. Erziehungsberechtigten aktiv und nachdrücklich derlei “Hirngespinste” aus (naja, sie haben ja auch das “Vorbereiten auf die Realität” in ihrer Jobbeschreibung stehen…), andererseits geschieht mit diesen Wesen und Welten meist (nicht immer!) dasselbe wie mit unseren intrauterinen (und Vor-Lebens-/Nach-Todes-) Erinnerungen, sowie dem Großteil unserer Träume: Das Gehirn – getrimmt auf das irdische Überleben, wie Du in deinem posting ja eindrücklich erklärt hast – löscht alles hierfür (scheinbar) Unbrauchbare bzw. speichert es vermutlich irgendwo ab, wo wir nur schwer oder garnicht heran kommen.
Mir leuchtet die neue neurologische Erkenntnis, dass das Gehirn lediglich eine Art Antenne ist und z.B. Erinnerungen außerhalb unseres Körpers irgedwo um uns herumwabern 100%ig ein. Wir stellen diese unsere Antenne quasi automatisch auf Überleben-im-Hier-und-Jetzt ein und empfangen daher auch nur Sendematerial, das sich auf dieses Bedürfnis bzw. diese Notwendigkeit bezieht. MystikerInnen, SeherInnen und vermutlich auch als psychisch krank Geltende oder “Besessene” haben somit schlicht ihe Antennen erweitert oder auf eine Frequenz eingestellt, die ganz anderen Dingen dient, bzw. auf der sogar zerstörerische Elemente gesendet werden.
Würde gern mal ne Frage in den raum werfen: Was ist denn,wenn es uns irgendwan gelingen sollte unser berwusstsein zu digitalisieren? bzw wird das überhaut möglich sein? Ich hoffe mal nicht.aber naja,das wird die sogenannten visionäre wohl nicht aufhalten……
@ Ulrike: Hm, leuchtet mir ein. Bitte, dann würde ich echt gern meinen Spielgefährten wieder treffen! Das wär doch eine Superidee für ein Ritual… Bernhard?
@Kassandro: Ah, was für eine interessante Vorstellung! Wäre das vielleicht eine Möglichkeit, den physischen Tod zu überdauern? Da gibt es jede Menge Literatur dazu. Dann kann ich ja hier auch gleich enthüllen, das dies in meinem nächsten Artikel eine Rolle spielen wird.. Stichwort “Transhumanismus”.
http://www.krone.at/Wissen/Erinnerungen_ausserhalb_des_Gehirns_gespeichert-Neuro-Durchbruch-Story-70287
@ Doc: Was für eine originelle Idee für ein Ritual! Klar, bin dabei
Wuahahahaha …!
cool! wäre eh wieder mal an der zeit…
Danke für den Artikel. Ich muss zugeben das es die Site hier doch immer wieder in sich hat. Den (oder die) Artikel zum Thema Paralelluniversen und Dimensionen haben mich heute sehr nachdenklich gemacht, super Artikel. Überhaupt ergreifft mich das Thema der Paralellen Dimensionen immer häufiger. Vor einem Jahr habe ich (Treffend zu dem Thema) den Film ‘Ink’ von Jamin Winans gesehen, vielleicht kennst du den Film und wen nicht es lohnt sich echt ihn sich mal anzuschauen. Weiter so,
lg
Hi Jackie, danke für das Kompliment! Freut mich, wenn dir die Reise nach Obskuristan was bieten kann! Ja das Thema Parallele Dimensionen lässt mich auch nicht los – den Film kenne ich nicht, danke für den Tipp!
Liebe Grüsse vom Docteur
hallo, bin zufällig über die seite hier “gestolpert”
warum muss man denn in diese parallelwelten und illusionen abdriften ?
diese unsere formewelt hier kann doch sooo schön sein. den wind auf der sonnengewärmten haut spüren, ein blatt in bewegung sehen, sich freuen über die kühle im wald, bäume, gräser, wolken, eine radfahrt ins grüne oder um den see, etc.etc. etc. das alles was doch so intensive bewusstseinsmomente erzeugen kann. tanzen im bewusstsein der unendlichen bewegung. etc. etc.
haben denn schon so viele hier diese intensitäten und sensitivitäten verloren dass sie in diese parawelten abdriften müssen…. eigentlich schade, wo wir doch so eine schöne welt um uns herum haben, wenn man denn bereit ist sie zu sehen und nicht immer abzuspacen……..
wozu sind wir denn in dieser formenwelt, um sie auszublenden ?! komische welt dann…………
da bleib ich doch lieber auf dem boden und geniesse……….
Hi Conny! Wer spricht denn hier von “abdriften”? Interessante Wortwahl! Wir “Drifter” haben die Blümchen und die Bienchen ja eh genauso gerne wie du, wir sind nur neugierig, was es sonst noch so gibt
ps: und ich fahre jeden Tag mit dem Rad….
Um dich zu motivieren, auch hier noch öfter was zu schreiben, muss ich einfach nochmal loswerden wie genial dieser Eintrag wieder war =)
das ist voll nett, danke! ja ich geb obskuristan eh nicht auf, es verteilt sich halt nur etwas auf mehrere blogs zurzeit
liebe grüsse,
dein doc
Hallo Nachtstrom!
Das ich das mal erleben darf: Roberts, Monroe und Lesch werden gemeinsam in einem Blogbeitrag erwähnt. Was für eine wilde Mischung!
Von Roberts habe ich nur 2 oder Bücher gelesen. Es ist wirklich harter Stoff. Aber wenn man zusätzlich die ersten beiden Werke von Monroe gelesen hat, ergibt es doch irgendwie einen Sinn.
Besonders faszinierend sind seine Beobachtungen von Schauplatz II, wo die Naturgesetze so ähnlich wie bei uns sind, aber doch ein bischen anders.
Lesch hatte in einer alpha-centauri Sendung mal spekuliert, wie unser Universum wohl aussehen würde, wenn einige elementare Naturkonstanten während des Urknalls andere Werte angenommen hätten. Wir würden es nicht merken. und weiterhin nur unsere EINE Realität wahrnehmen.
Roberts und Monroe sind leider nicht mehr in meinem Realitätssystem, Lesch wird zunehmend senil und zahm.
Aber Zum Glück gibt es im Frühjahr 2012 die deutsche Übersetzung von Brian Green „The Hidden Reality“..
Viele Grüße aus einem Universum, wo h = 6.6260755·10-34 J·s ist
Blogjoker
hi blogjoker! jaa ich rühr halt so gerne alles zusammen in der obskuristan-suppe und hoffe dass sie schmeckt
monroe und roberts hab ich viel gelesen früher, heutzutage hol ich sie eher mal für einen artikel raus, aber ist wichtig, dass man das kennt, finde ich. brian greene> cool! das elegante universum und der stoff aus dem der kosmos ist, habe ich zuhause, bin sehr gespannt auf dieses buch, von dem du schreibst!
liebe grüsse,
dein docteur