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	<title>Obskuristan &#187; Tote Rockstars</title>
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		<title>Obskuristan &#187; Tote Rockstars</title>
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		<title>Die sieben rockenden Toten</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 22:28:16 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Um meine geliebten <span style="text-decoration:underline;"><strong>toten Rockstars</strong></span> schleiche ich meistens rum wie ein <strong>Hund</strong> um einen <strong>leckeren Knochen</strong>: bereit, lustvoll<strong> zuzuschnappen</strong>, wenn sich die <strong>Gelegenheit ergibt</strong>. Und die ergibt sich ziemlich oft, denn für einen echten <strong>Fetischisten</strong> wie mich gibt es da <strong>jede Menge</strong> zu tun &#8211; <strong>Gespräche</strong> mit den wenigen <strong>auserwählten Freunden</strong> führen, die vom <strong>Thema</strong> wenigstens ein bisschen so<strong> fasziniert </strong>sind wie ich, meine <strong>Bibliothek ordnen</strong> und die <strong>besten Stories</strong> immer wieder nachblättern bzw. von vorne lesen<strong>,</strong> im <strong>Internet</strong> nach neuen <strong>Fotos </strong>und <strong>Beweisen</strong> für passende <strong>Verschwörungstheorien</strong> Ausschau halten und am <strong>Eingang</strong> vom <strong>Amazon-Tempel</strong> lauern, um sich die leider viel zu seltenen <strong>Neuerscheinungen </strong>sofort nach deren <strong>Auftauchen </strong>zu sichern.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2186" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/11/comf1.jpg?w=500" alt=""   /></p>
<p>Unlängst hat man wieder mal ein <strong>Einsehen</strong> mit mir gehabt und hat mir ein<strong> </strong>neues<strong> Suchtmittel </strong>in Form eines <strong>Buches</strong> geschickt. &#8222;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0806531215?ie=UTF8&amp;tag=obskuristan-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0806531215" target="_blank">The Rock &amp; Roll Book of the Dead</a>&#8220; heisst es und hat mir schon aufgrund des Titels <strong>Rührungstränen</strong> in die <strong>rotgeränderten Augen</strong> getrieben. Der mir bisher unbekannte Autor <strong>David Comfort </strong>beschreibt darin &#8222;<em>The Fatal Journeys of Rock&#8217;s Seven Immortals</em>&#8222;, meint mit diesen sieben Unsterblichen <strong>Elvis Presley</strong>, <strong>Jimi Hendrix</strong>, <strong>Jim Morrison</strong>, <strong>Janis Joplin</strong>, <strong>John Lennon</strong>, <strong>Kurt Cobain</strong> sowie <strong>Jerry Garcia</strong> und hat zu meiner Freude ein ziemlich <strong>tiefgängiges</strong> und vor allem <strong>mutiges</strong> Werk abgeliefert.</p>
<div id="attachment_2187" class="wp-caption aligncenter" style="width: 240px"><img class="size-full wp-image-2187" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/11/comf2.jpg?w=500" alt=""   /><p class="wp-caption-text">David Comfort</p></div>
<p>Über <strong>tote Rockstars</strong> zu schreiben ist nämlich sicherlich ein<strong> lohnender Job</strong>, <span style="text-decoration:underline;"><strong>kritisch</strong></span> über<strong> tote Rockgötter</strong> zu schreiben<strong> </strong>hingegen ein<strong> Wagnis</strong>. David Comfort tut Letzteres und steht damit in der <strong>Tradition</strong> eines anderen, sehr streitbaren <strong>amerikanischen Professors</strong> namens <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Albert_Goldman" target="_blank">Albert Goldman</a>, der sich bereits<strong> 20 Jahre zuvor</strong> mit <strong>kritischen Biographien</strong> gehörig in die <strong>Nesseln</strong> gesetzt hat: Er schrieb ein Buch über <strong>Elvis Presley</strong>, dessen <strong>Tod</strong> durch <strong>Medikamentenüberdosis</strong> er als <strong>Selbstmord</strong> interpretierte und danach eines über <strong>John Lennon</strong>, den er (wohl als <strong>erster Biograph</strong> überhaupt) als <strong>gewalttätigen</strong>, höchst <strong>neurotischen Menschen</strong> porträtierte. Das war <strong>allerhöchste Blasphemie</strong>, denn im <strong>Schwarz/Weiss-Denken</strong> seiner zahllosen Fans ist <strong>Lennon</strong> natürlich immer nur der <strong>Friedensengel</strong> schlechthin gewesen &#8211;  dass er ein ziemlich <strong>unsympathischer</strong>, <strong>fieser Typ</strong> gewesen ist und sich gleichzeitig ebenso (werbeträchtig) für den <strong>Weltfrieden</strong> einsetzte, wollten (und wollen) seine <strong>Verehrer</strong> natürlich auf gar keinen Fall <strong>verstehen</strong>.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_2188" class="wp-caption aligncenter" style="width: 290px"><img class="size-full wp-image-2188" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/11/comf3.jpg?w=500" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Das meistgehasste Buch unter Lennon-Fans...</p></div>
<p><strong>Goldman&#8217;s</strong> sorgfältig recherchierte <strong>Biographie</strong> (die nicht frei von <strong>Fehlern</strong> ist, aber welche <strong>Biographie</strong> ist das schon?) wurde selbstverständlich <strong>kollektiv</strong> als ein aus <strong>reinem Hass</strong> entstandenes <strong>Lügenmachwerk</strong> abgestempelt. Darüber zu lesen, dass  <strong>Lennon</strong> vermutlich eine <strong>Affäre</strong> mit dem <strong>1967</strong> freiwillig aus dem Leben geschiedenen Beatles-Manager <strong>Brian Epstein</strong> gehabt hatte oder dass er die letzten, <strong>armseligen Jahre</strong> seines <strong>Lebens </strong>quasi als &#8222;<strong>Gefangener</strong>&#8220; seiner psychotischen Frau <strong>Yoko Ono</strong> in einem <strong>Zimmer</strong> seines <strong>Appartments</strong> in jenem fluchbeladenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Dakota" target="_blank">Dakota-Gebäude</a> in <strong>New York </strong>verbracht hat (der letzte<strong> Sekretär</strong> der Lennons, <strong>Frederik Seaman</strong>, hat unabhängig von<strong> Goldman </strong>ausführlich in einem <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0517173077?ie=UTF8&amp;tag=obskuristan-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0517173077" target="_blank">Buch</a> darüber berichtet), dass mag natürlich <strong>weh tun</strong>; es ist aber einer ehrlichen, posthumen <strong>Auseinandersetzung</strong> mit der <strong>vielschichtigen</strong>, deswegen überaus faszinierenden <strong>Persönlichkeit </strong>Lennons mehr als <strong>dienlich.</strong></p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_2189" class="wp-caption aligncenter" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-2189" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/11/janis-joplin.jpg?w=500" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Diva und Nervensäge: Janis Joplin</p></div>
<p>So ist das eigentlich <strong>generell </strong>mit den auf so <strong>hohe Sockel</strong> gehobenen <strong>toten Rockgöttern</strong>: als <strong>Menschen</strong> waren sie ausnahmslos <strong>meilenweit</strong> davon entfernt, <strong>nett</strong> zu sein. Der überaus sensible und hochbegabte <strong>Jimi Hendrix </strong>neigte fast immer dazu, im <strong>Suff</strong> seine zahllosen<strong> Groupies</strong> und <strong>Freundinnen</strong> zu <strong>verhauen</strong>; <strong>Janis Joplin</strong>, die <strong>Hippie-Göttin</strong> schlechthin, war unter all ihrer <strong>theatralischen Kostümierung</strong> und<strong> dicken Schminke</strong> eine <strong>hässliche</strong> und deswegen sehr <strong>unsichere junge Frau</strong>, was sie zu einer nahezu <strong>unerträglichen Diva</strong> und <strong>Nervensäge</strong> machte, ebenso wie der <strong>Doors</strong>-Frontmann und Exzess-Gigant <strong>Jim Morrison</strong> im täglichen <strong>Umgang</strong> mit<strong> Bandkollegen</strong> und <strong>Freunden</strong> ein richtiges <strong>Arschloch </strong>gewesen sein soll.</p>
<p>Desgleichen <strong>Kurt Cobain</strong>, der sich (wie <strong>Nick Kent</strong> in seiner vorzüglichen Essaysammlung &#8222;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/057123271X?ie=UTF8&amp;tag=obskuristan-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=057123271X" target="_blank">The Dark Stuff</a>&#8220; schreibt) in seiner <strong>Jugend</strong> nichts sehnlicher gewünscht hatte, als ein <strong>Rockstar</strong> zu sein &#8211; als er es dann letztendlich war, wollte er nur noch <strong>schlafen</strong>, in Ruhe gelassen werden und sich mit <strong>Muße</strong> seinem <strong>Leiden </strong>an der <strong>bösen</strong>, <strong>lästigen Welt</strong> und der seiner Meinung nach als <strong>Schutzpanzer</strong> gegen diese fungierenden <strong>Drogensucht</strong> widmen.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_2196" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-2196" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/11/nirv1.jpg?w=500" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Und wieder mal &#39;ne Überdosis: Kurt Cobain</p></div>
<p>Die <strong>Drogen</strong>-, <strong>Alkohol</strong>- und <strong>Betäubungsmittelsucht</strong>, all den genannten &#8222;<strong>Sieben Unsterblichen</strong>&#8220; (und allen anderen<strong> toten Rockstars</strong>) in verschiedensten, <strong>phantasievollen Variationen</strong> eigen, veränderte deren <strong>Charakter</strong> logischerweise nicht nur massiv, sondern führte in ihrer <strong>Entgleisung </strong>ausserdem dazu, dass jene gegen <strong>Ende</strong> ihres <strong>kurzen Lebens</strong> abseits der <strong>Auftritte</strong> im <strong>Rampenlicht</strong> kaum noch oder gar nicht mehr <strong>lebensfähig</strong> waren. <strong>Tony Sanchez</strong>, ehemaliger <strong>Drogendealer</strong> der <strong>Rolling Stones</strong>, beschreibt einen <strong>typischen Tag</strong> im Leben des mit <strong>27 Jahren</strong> verstorbenen frühen Stones-Gitarristen <strong>Brian Jones</strong> so: &#8222;<em>He&#8217;d wake up in the morning, take leapers (speed), cocaine, some morphine, a few tabs of acid, and maybe some mandrax. Then he&#8217;d try to get dressed and end up with, like, a lizard-skin boot on one foot and a pink shoe on the other. Then he&#8217;d find he could&#8217;nt stand up.</em>&#8220; (Zitat aus <strong>Nick Kent</strong>, &#8222;Brian Jones, Tortured Narcissus&#8220; in &#8222;<strong>The Dark Stuff</strong>&#8222;, Faber and Faber, 2007).</p>
<div id="attachment_2190" class="wp-caption aligncenter" style="width: 395px"><img class="size-full wp-image-2190" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/11/jimi_hendrix_brian_jones.jpg?w=500" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Dead Men Walking: Brian Jones und Jimi Hendrix</p></div>
<p><strong>Elvis Presley</strong> wiederum, der <strong>Drogen</strong> nicht nur strikt <strong>ablehnte</strong>, sondern sich ausserdem von <strong>Präsident Nixon</strong> 1970 bizarrerweise zum &#8222;<strong>Federal Agent</strong>&#8220; im &#8222;<strong>Kampf gegen Drogenmissbrauch</strong>&#8220; ernennen liess, hatte einen <strong>Tablettenkonsum </strong>in <strong>Rekordhöhe</strong> nachzuweisen &#8211; Biographen haben ausgerechnet, dass sich der &#8222;<strong>King</strong>&#8220; in seinen <strong>letzten Lebensjahren</strong> an die <strong>12.000 Betäubungsmittel</strong> verschiedenster <strong>Wirkung</strong> verschreiben liess.</p>
<div id="attachment_2203" class="wp-caption aligncenter" style="width: 349px"><img class="size-full wp-image-2203" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/11/elvisnixon1.gif?w=500" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Bizarres Treffen: Tricky Dick und Agent Elvis</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Solche <strong>Exzesse</strong> konnten logischerweise zu nichts anderem als zu einem<strong> frühen Tod</strong> führen, ob nun<strong> gewollt</strong> oder <strong>ungewollt</strong>. Ganz klar, dass der für uns <strong>Normalsterbliche</strong> unvorstellbare <strong>Druck </strong>auf diese <strong>Superstars</strong> als <strong>Ikonen ganzer Generationen </strong>und ihr praktisch nicht mehr existentes <strong>Privatleben</strong> sich sehr zu <strong>Ungunsten</strong> auf ihr <strong>Suchtverhalten</strong> auswirkte;<strong> Comfort</strong> zeigt in &#8222;<strong>The Rock &amp; Roll Book of the Dead</strong>&#8220; aber auch bisher weniger bekannte <strong>Details </strong>aus der <strong>Kinder</strong>- und <strong>Jugendzeit</strong> der genannten <strong>Rockstars</strong> auf &#8211; da findet sich fast bei jedem/jeder eine <strong>Liste</strong> an <strong>Missbrauch</strong>, <strong>Alkoholismus</strong> der <strong>Eltern</strong>, dramatisch frühe <strong>Tode</strong> derselben und daraus resultierende <strong>Vereinsamung</strong> des jeweiligen <strong>Kindes</strong>; davon abhängig oder nicht freilich auch eine geradezu <strong>krankhafte Selbstbezogenheit</strong>, ja <strong>Selbstverliebtheit</strong> der <strong>späteren Stars</strong> in <strong>jugendlichem Alter</strong>.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2192" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/11/imag.jpg?w=500" alt=""   /></p>
<p>Was man bei der <strong>Lektüre </strong>über<strong> </strong>all diese <strong>skandalträchtigen</strong>, <strong>kurzen Leben </strong>dieser Menschen niemals vergessen sollte, ist die <strong>künstlerische Glanzleistung</strong>, die von <strong>persönlichen Kalamitäten</strong> im Nachhinein <strong>unangetastet</strong> bleibt und den <strong>Platz</strong> der <strong>toten Rockstars</strong> in ihrem <strong>ewigen Olymp </strong>mehr als <strong>rechtfertigt</strong>: wenn man heute <strong>Jimi Hendrix</strong> hört, klingen seine vor <strong>40 Jahren </strong>aufgenommenen <strong>Platten</strong> noch immer mehr nach wunderbar<strong> </strong>spaciger<strong> Science Fiction</strong> als nach <strong>Sixties-Gitarrenrock</strong>; die<strong> Stimme</strong> von <strong>Janis Joplin</strong> lässt einem noch immer die <strong>bluesigen Gänsehäute</strong> en Masse über den Rücken laufen; <strong>Jim Morrisons</strong> Gesang thront noch immer <strong>majestätisch</strong> über einem <strong>brodelnden Abgrund</strong> undurchdringlicher<strong> Schwärze</strong>, während <strong>John Lennon</strong> mit seinem <em>&#8222;Imagine</em>&#8222;, jenem ebenso <strong>simplen</strong> wie <strong>überirdisch schönen Lied</strong> bis in alle <strong>Ewigkeit </strong>die <strong>Tränen </strong>seiner <strong>Hörer</strong> sofort fast <strong>ungehindert fliessen</strong> lassen wird &#8211; <strong>pure Magie</strong>, wie sie eben nur diese <strong>schwierigen</strong> wie ebenso <strong>aussergewöhnlichen Persönlichkeiten</strong> zustande bringen konnten.</p>
<p>***</p>
<p>&#8222;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0806531215?ie=UTF8&amp;tag=obskuristan-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0806531215" target="_blank">The Rock &amp; Roll Book of the Dead</a>&#8220; ist im<strong> September</strong> dieses Jahres erschienen.</p>
<p>Die <a href="http://rockandrollbookofthedead.com/" target="_blank">Homepage</a> zum Buch, mit Leseproben desselben und, voll lässig &#8211; mit <strong>Geistergitarre</strong>!</p>
<p>Essentiell: &#8222;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/057123271X?ie=UTF8&amp;tag=obskuristan-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=057123271X" target="_blank">The Dark Stuff</a>&#8220; von <strong>Nick Kent</strong>.</p>
<p>Zum <span style="text-decoration:underline;"><strong>Weiterlesen</strong></span>: meine eigenen, bescheidenen <strong>Blog-Beiträge</strong> zu <a href="http://obskuristan.com/2008/11/23/the-best-way-to-go/" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://obskuristan.com/2008/11/23/the-best-way-to-go/" target="_blank">John Lennon</a>, <a href="http://obskuristan.com/2008/11/25/the-walrus-was-paul/" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://obskuristan.com/2008/11/25/the-walrus-was-paul/" target="_blank">Paul McCartney</a>, <a href="http://obskuristan.com/2009/03/21/someone-here-got-out-alive/" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://obskuristan.com/2009/03/21/someone-here-got-out-alive/" target="_blank">Jim Morrison</a>, <a href="http://obskuristan.com/2009/03/14/john-train-totet-phil-ochs/" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://obskuristan.com/2009/03/14/john-train-totet-phil-ochs/" target="_blank">Phil Ochs</a>, <a href="http://obskuristan.com/2009/06/01/i-hear-a-new-world/" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://obskuristan.com/2009/06/01/i-hear-a-new-world/" target="_blank">Joe Meek</a> und <a href="http://obskuristan.com/2009/01/22/hippies-mind-control-und-der-tod-von-jimi-hendrix/" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://obskuristan.com/2009/01/22/hippies-mind-control-und-der-tod-von-jimi-hendrix/" target="_blank">Jimi Hendrix</a>.</p>
<p>Zum <span style="text-decoration:underline;"><strong>Weiterhören</strong></span>: euer <strong>Docteur</strong> als Gast zum <a href="http://cropfm.at/past_shows.htm?showid=nachtstrom" target="_blank">Thema</a> bei <strong>CROPfm</strong>.</p>
<p>Und als <strong>Spezialist</strong> beim <a href="http://nachtstrom.fetznetz.it/interview_d_radio090108.mp3">Deutschlandradio</a> (zum Thema <strong>Suizid von Rockstars am Beispiel</strong> von <strong>Joy Division</strong>-Sänger <strong>Ian Curtis</strong>).</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/obskuristan.wordpress.com/2182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/obskuristan.wordpress.com/2182/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/obskuristan.wordpress.com/2182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/obskuristan.wordpress.com/2182/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/obskuristan.wordpress.com/2182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/obskuristan.wordpress.com/2182/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/obskuristan.wordpress.com/2182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/obskuristan.wordpress.com/2182/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/obskuristan.wordpress.com/2182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/obskuristan.wordpress.com/2182/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/obskuristan.wordpress.com/2182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/obskuristan.wordpress.com/2182/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/obskuristan.wordpress.com/2182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/obskuristan.wordpress.com/2182/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=obskuristan.com&amp;blog=4781857&amp;post=2182&amp;subd=obskuristan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>I Hear a New World</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 20:21:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[1. Tschüss, Phil. Vor wenigen Tagen wurde Phil Spector für den 2003 begangenen Mord an Lana Clarkson zu einer langen Haftstrafe verurteilt- damals hatte er der Schauspielerin nach einem misslungenen Vergewaltigungsversuch eine Waffe in den Mund geschoben und abgedrückt. Es ist gut, dass der vollkommen durchgeknallte Musikproduzent nun endlich hinter Schloss und Riegel ist: schließlich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=obskuristan.com&amp;blog=4781857&amp;post=1678&amp;subd=obskuristan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;"><strong>1. Tschüss, Phil.</strong></span></p>
<p>Vor <strong>wenigen Tagen</strong> wurde <strong>Phil Spector</strong> für den <strong>2003</strong> begangenen <strong>Mord</strong> an <strong>Lana Clarkson</strong> zu einer langen <strong>Haftstrafe </strong>verurteilt- damals hatte er der <strong>Schauspielerin</strong> nach einem misslungenen <strong>Vergewaltigungsversuch</strong> eine <strong>Waffe</strong> in den <strong>Mund</strong> geschoben und <strong>abgedrückt</strong>. Es ist gut, dass der vollkommen durchgeknallte <strong>Musikproduzent</strong> nun endlich hinter <strong>Schloss</strong> und <strong>Riegel</strong> ist: schließlich wird seit den <strong>1960er-Jahren</strong> immer wieder von für <strong>Spector </strong>arbeitenden <strong>Musikern </strong>und anderen ihm nahestehenden <strong>Menschen</strong> von seiner ständigen <strong>Trunkenheit</strong> berichtet, von seiner unglaublichen <strong>Agressivität</strong>, seinem <strong>Sadismus</strong> und seinen <strong>Psychosen</strong>, die er <strong>auslebte</strong>, indem er ständig <strong>schwer bewaffnet </strong>herumlief- eine unglaublich <strong>gefährliche Mischung</strong>, die in dieser <strong>Form</strong> und <strong>Zeitdauer</strong> wohl nur durch die <strong>lächerlichen Waffengesetze</strong> im <strong>Land</strong> der <strong>unbegrenzten Idiotie</strong> möglich war.</p>
<div id="attachment_1682" class="wp-caption aligncenter" style="width: 354px"><img class="size-full wp-image-1682" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/06/spector.jpg?w=500" alt="Voll Gaga: Phil Spector"   /><p class="wp-caption-text">Voll Gaga: Phil Spector</p></div>
<p><strong>Spector</strong> gilt aber auch als <strong>Genie</strong>: immerhin hat er mit seiner &#8222;<strong>Wall Of Sound</strong>&#8220; genannten <strong>Aufnahmetechnik</strong> der <strong>Pop-Musik</strong> vergangener Zeiten auf die <strong>Sprünge </strong>geholfen. Zahlreiche <strong>Songs </strong>diverser, berühmter<strong> Interpreten</strong> wurden von ihm mit einem <strong>Teppich </strong>aus verhallten und übersteuerten <strong>Schlagzeugspuren</strong>, winselnden <strong>Orchestern</strong> und bis zur <strong>Schmerzgrenze</strong> jodelnden <strong>Frauenchören</strong> &#8222;aufgepeppt&#8220; , was in früheren Zeiten am <strong>Musikmarkt</strong> durchaus <strong>gefragt </strong>war. Andererseits wurde er von den <strong>Beatles </strong>furchtbar <strong>gehasst</strong>, weil er ihr &#8222;<em>Let it Be</em>&#8220; &#8211; Album mit <strong>Chören</strong> und <strong>Streichern</strong> wie mit einem klebrigen <strong>Zuckerwatteguss</strong> überzogen und damit total <strong>verhunzt </strong>hatte. Die daraus resultierenden <strong>Meinungsverschiedenheiten</strong> zwischen den Hauptsongwritern <strong>Lennon </strong>und <strong>McCartney </strong>dürften übrigens mit ein <strong>Grund</strong> für die endgültige <strong>Auflösung </strong>der (sowieso schon zerstrittenen) <strong>Beatles </strong>gewesen sein.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1685" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/06/beatlesbr2.jpg?w=500" alt=""   /></p>
<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;"><strong>2. Kindheitserinnerungen an Joe.</strong></span></p>
<p>Überhaupt aber sind <strong>Spectors </strong>musikalische <strong>Leistungen,</strong> sowie sein (vermutlich sorgsam gepflegter) <strong>Wahnsinn </strong>nur eine <strong>Kopie</strong>, ein <strong>Abklatsch</strong> des legendären britischen Produzenten <strong>Joe Meek</strong>- eine wahrhaft <strong>originelle</strong> (und auch <strong>sinistre</strong>) <strong>Figur </strong>im <strong>London</strong> der <strong>1950er-Jahre</strong> und der frühen &#8222;<strong>Swingin Sixties</strong>&#8222;, die <strong>Spector</strong> sehr wohl <strong>bekannt</strong> war, und deren bahnbrechende <strong>Leistungen</strong> auf dem Gebiet der <strong>Aufnahmetechnik </strong>er <strong>übernahm </strong>und für seine Zwecke <strong>adaptierte</strong>.</p>
<p>Jenen <strong>Joe Meek</strong> entdeckte ich zum ersten Mal im Alter von <strong>11 Jahren</strong> in der <strong>zweiten Ausgabe </strong>der rororo- &#8222;<strong>Rocksession</strong>&#8220; &#8211; da war ein <strong>Artikel </strong>von <strong>Werner Voss</strong> drinnen mit dem Titel &#8222;<em>Der Satellit aus der 4-Spur- Bandmaschine. Joe Meek und sein R.G.M. Sound</em>&#8222;. Was ich da (meistens in der <strong>Nacht</strong>, mit der <strong>Taschenlampe </strong>unter der <strong>Bettdecke</strong>) las, befeuerte meine <strong>Fantasie </strong>so dermassen, dass damals wohl einer der <strong>Grundsteine</strong> für meine lebenslange <strong>Obsession </strong>mit &#8222;<strong>toten Rockstars</strong>&#8220; gelegt wurde (der andere war das erstmalige <strong>Hören</strong> des <strong>Doors</strong>-Songs &#8222;<em>Riders on the Storm</em>&#8222;, mehr dazu <a href="http://obskuristan.wordpress.com/2009/03/21/someone-here-got-out-alive/" target="_blank">hier</a>).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1686" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/06/rocksession2.jpg?w=500" alt=""   /></p>
<p><strong>Voss</strong> porträtierte <strong>Meek</strong> als geheimnisvollen <strong>Einzelgänger</strong> mit einem Faible für <strong>Buddy Holly</strong>, <strong>Okkultismus</strong>, <strong>Horror</strong>- und <strong>Science Fiction-Filme</strong>, der in seiner <strong>zum Aufnahmestudio </strong>umfunktionierten <strong>Wohnung</strong> in der Londoner<strong> Holloway Road </strong>an den <strong>Knöpfen</strong> riesiger <strong>Tonbandmaschinen </strong>herumschraubte; dabei unglaubliche <strong>Hits </strong>wie &#8222;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Telstar_(song)" target="_blank">Telstar</a>&#8220; der <strong>Tornados</strong> produzierte, dann aber dem <strong>Wahnsinn </strong>verfiel und im Jahr <strong>1967 </strong>seiner <strong>Vermieterin</strong> und sich selbst <strong>das Leben nahm</strong>. Wenn das nicht der <strong>Stoff</strong> ist, aus dem <strong>Legenden</strong> gewoben werden, was dann? <strong>Grosser Respekt</strong> gebührt diesem <strong>Autor</strong>, der zu einer Zeit <strong>Informationen</strong> über den Genius <strong>Meek </strong>präsentierte, als dieser schlicht und einfach als obskure <strong>Fußnote </strong>der <strong>Rockgeschichte </strong>vollkommen der <strong>Vergessenheit </strong>anheimgefallen war.</p>
<div id="attachment_1687" class="wp-caption aligncenter" style="width: 380px"><img class="size-full wp-image-1687" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/06/meek2.jpg?w=500" alt="Junger Genius: Joe Meek"   /><p class="wp-caption-text">Junger Genius: Joe Meek</p></div>
<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;"><strong>3. Das Genie.</strong></span></p>
<p>Als der <strong>1929</strong> in <strong>Gloucestershire</strong> geborene <strong>Joe Meek</strong> Ende der <strong>1950er-Jahre</strong> die <strong>Nase </strong>endgültig <strong>voll </strong>hatte von seiner <strong>Tätigkeit</strong> als <em>balance engineer</em> in den grossen <strong>Aufnahmestudios</strong> und von den endlosen <strong>Streitereien</strong> mit den vergreisten <strong>Technikern </strong>dort, wagte er den <strong>Schritt</strong> in die <strong>Selbstständigkeit</strong> als <strong>Ton-Ingenieur</strong>, <strong>Produzent</strong> und <strong>Labelchef </strong>in <strong>Personalunion</strong>. Von keinen <strong>Konventionen</strong> mehr <strong>zurückgehalten</strong>, kam sein unglaubliches <strong>Genie </strong>zum <strong>Vorschein</strong>: er konstruierte <strong>Hallgeräte</strong>, erfand im Alleingang <strong>Effekte </strong>wie <strong>Kompression</strong>, <strong>Wah-Wah</strong> und <strong>Reverb</strong>, arbeitete mit <strong>Geräuschen </strong>die er vom Fernseher auf Tonband aufnahm und dann in ihrer <strong>Geschwindigkeit</strong> veränderte, oder die er auch <strong>selbst erzeugte</strong>- &#8222;<em>er deponierte Mikrophone an Wasserleitungen, in Toilettenbecken oder Mülltonnen, er trommelte mit seinen Fäusten auf Türen und Instrumentenkästen, trampelte auf dem Fußboden, kratzte mit einem Schraubenzieher auf Glas und bewirkte künstliche Kurzschlüsse in Verstärkern</em>&#8220; (zitiert aus Voss, &#8222;<strong>Rock Session 2</strong>&#8222;, rororo <strong>1978</strong>).</p>
<p>In sein <strong>Appartment</strong> in <strong>304 Holloway Road</strong> quetschte er oft ein <strong>kleines Orchester </strong>und verteilte die einzelnen <strong>Musiker</strong> auf <strong>drei Etagen</strong> in die <strong>Küche</strong>, ins <strong>Schlafzimmer </strong>und in das <strong>Wohnzimmer</strong>. Der <strong>Sänger </strong>wurde im <strong>Bad </strong>plaziert- von daher rührt auch der berühmte &#8222;<strong>Badezimmer-Hall</strong>&#8222;, den man auf so vielen <strong>Rock&#8217;n Roll-Produktionen</strong> von damals und auch später noch hören kann (im Gegensatz zu <strong>Meek</strong> reproduzierten andere <strong>Toningenieure </strong>diesen <strong>Effekt</strong> allerdings mit <strong>technischen Hilfsmitteln</strong>).</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1689" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1689" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/06/meek31.jpg?w=500" alt="Kreatives Chaos: Der &quot;Control Room&quot;"   /><p class="wp-caption-text">Kreatives Chaos: Der &quot;Control Room&quot;</p></div>
<p>Hier eines der Meisterwerke <strong>Meek&#8217;s</strong> als <strong>Produzent</strong>: <strong>Geoff Goddard</strong> mit &#8222;<em>Sky Men</em>&#8220; (1963). Ich liebe diesen <strong>Text&#8230;</strong></p>
<span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fnachtstrom.fetznetz.it%2Fskymen.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /><param name='wmode' value='opaque' /></object></p></span>
<p>In seinem &#8222;<strong>Control Room</strong>&#8222;, zu dem niemand ausser ihm <strong>Zutritt </strong>bekam, kontrollierte <strong>Meek </strong>das ganze <strong>Geschehen</strong>, nahm es auf, <strong>veränderte</strong> es. Er spielte wie ein <strong>Pianist</strong> mit seinen <strong>Reglern</strong>, wusste um jedes einzelne <strong>Tonband-Schnipsel</strong>, um jede noch so <strong>ungewöhnliche Verkabelung</strong>. In diesem <strong>kleinen Reich </strong>war er der <strong>uneingeschränkte Herrscher </strong>über die <strong>Maschinen</strong> und produzierte <strong>Hits </strong>am <strong>laufenden Band</strong>; neben &#8222;<strong>Telstar</strong>&#8220; und anderen <strong>Nr.1-Hitparaden-Singles</strong> erfand er für seinen <strong>Schützling</strong>, den Schauspieler und Sänger <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/John_Leyton" target="_blank">John Leyton </a>auch das Genre der &#8222;<strong>Death Disc</strong>&#8220; neu: in Liedern wie &#8222;<strong>Johnny remember me</strong>&#8222;, &#8222;<strong>Tell Laura i love her</strong>&#8220; oder &#8222;<strong>Wild Wind</strong>&#8220; ging es um <strong>tote Geliebte</strong>, die nach einem <strong>Unfall </strong>oder <strong>Selbstmord</strong> aus dem <strong>Jenseits </strong>nach ihrem Partner &#8222;<strong>riefen</strong>&#8220; &#8211; die <strong>BBC </strong>verbannte die meisten dieser <strong>Singles</strong> wegen ihrer &#8222;<strong>morbiden</strong>&#8220; und &#8222;<strong>widerwärtigen</strong>&#8220; <strong>Texte</strong>, bei den damaligen <strong>Teens </strong>war das aber natürlich der <strong>letzte Schrei</strong>.</p>
<div id="attachment_1690" class="wp-caption aligncenter" style="width: 320px"><img class="size-full wp-image-1690" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/06/leyton.jpg?w=500" alt="König der &quot;Death Disc&quot;: John Leyton"   /><p class="wp-caption-text">König der &quot;Death Disc&quot;: John Leyton</p></div>
<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;"><strong>4. Das Okkulte.</strong></span></p>
<p>Neben seinem<strong> Interesse </strong>für <strong>Science Fiction </strong>war Meek vom &#8222;<strong>Okkulten</strong>&#8220; geradezu <strong>besessen</strong>. Regelmässig hielt er mit Freunden <strong>spiritistische Zusammenkünfte</strong> ab, bei denen <strong>Tarotkarten</strong> gelegt und mit einem <strong>Ouija-Brett </strong>experimentiert wurde. <strong>1957 </strong>wurde <strong>Meek </strong>bei einer dieser <strong>Séancen </strong>mitgeteilt, dass sein kultisch verehrter Star <strong>Buddy Holly</strong> an einem <strong>3. Februar</strong> sterben werde. <strong>Meek</strong> war in <strong>Panik</strong> &#8211; drang nach einem <strong>Konzert</strong> der <strong>Crickets</strong> in <strong>London </strong>sogar bis zu seinem <strong>Idol</strong> vor, um ihm einen <strong>Brief </strong>mit <strong>schriftlicher Warnung</strong> zukommen zu lassen. Als <strong>Buddy Holly </strong>dann im Alter von nur <strong>22 Jahren </strong>zusammen mit <strong>Ritchie Valens</strong> und <strong>Big Bopper</strong> tatsächlich am <strong>3. Februar 1959 </strong>bei dem <strong>Absturz </strong>eines kleinen <strong>Privatflugzeugs </strong>starb, brach für <strong>Meek </strong>eine <strong>Welt </strong>zusammen; andererseits gab es für ihn in <strong>spiritistischen Aktivitäten</strong> von nun an <strong>kein Halten </strong>mehr. Ab diesem Zeitpunkt wurden sämtliche <strong>musikalische Projekte </strong>von <strong>Hinweisen </strong>aus dem &#8222;<strong>Jenseits</strong>&#8220; abhängig gemacht.</p>
<div id="attachment_1695" class="wp-caption aligncenter" style="width: 421px"><img class="size-full wp-image-1695" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/06/holly-crash4.jpg?w=500" alt="The day the music died..."   /><p class="wp-caption-text">The day the music died...</p></div>
<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;"><strong>5. Das Ende.</strong></span></p>
<p>Ob der <strong>starke Fokus </strong>auf den <strong>Spiritismus</strong> gut für den hochsensiblen <strong>Meek</strong> war, ist zu <strong>bezweifeln</strong>. Davon abgesehen musste sein <strong>fragiles Selbstbewußtsein</strong> in den frühen <strong>1960er-Jahren</strong> einen Rückschlag nach dem anderen <strong>hinnehmen</strong>. Die <strong>Hitparadenerfolge</strong> seiner <strong>Singles </strong>blieben ebenso <strong>plötzlich </strong>und <strong>dramatisch</strong> aus, wie sie <strong>gekommen</strong> waren- trotz verdoppelter und verdreifachter <strong>Anstrengungen </strong>(<strong>Meek </strong>war inzwischen abhängig von <strong>Amphetaminen </strong>und schlief kaum noch) gelang es ihm kaum mehr, nennenswerte<strong> Stückzahlen</strong> abzusetzen. <strong>Meek</strong> hatte sich nie groß um die <strong>finanzielle Seite</strong> seines <strong>Geschäfts </strong>gekümmert, das <strong>rächte </strong>sich nun <strong>bitter</strong>. Seine <strong>Plattenfirma </strong>brach praktisch über Nacht zusammen, Rechnungen für <strong>Equipment </strong>blieben <strong>unbezahlt</strong>; zornige <strong>Studiomusiker</strong> mussten auf ihre -sowieso selten gezahlten- <strong>Gagen </strong>verzichten.</p>
<p>Besonders schlimm war das Jahr <strong>1963</strong>: <strong>Meek </strong>wurde bei <strong>sexuellen Aktivitäten</strong> auf einer öffentlichen <strong>Herrentoilette </strong>ertappt und bei der <strong>Polizei </strong>nach der Bezahlung einer <strong>Geldbusse</strong> als <strong>Homosexueller </strong>registriert; damit war sein sowieso <strong>schlechter Ruf </strong>im damals stockkonservativen <strong>Grossbritannien </strong>endgültig b<strong>eschädigt</strong>. Auch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Heinz_Burt" target="_blank">Heinz Burt</a>, blondgefärbter <strong>Bassgitarrist</strong> der <strong>Tornados</strong>, der ein paar Monate in <strong>304 Holloway Road</strong> gewohnt hatte und in den <strong>Meek </strong>rettungslos <strong>verliebt </strong>war, zeigte ihm plötzlich die <strong>kalte Schulter</strong>, nahm sich eine <strong>Freundin </strong>und schied in bitterbösem <strong>Streit</strong> von seinem <strong>Mentor</strong>.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1696" class="wp-caption aligncenter" style="width: 330px"><img class="size-full wp-image-1696" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/06/heinz.jpg?w=500" alt="Joe Meek's unerfüllte Liebe: Heinz Burt (1942 - 2000)"   /><p class="wp-caption-text">Joe Meek&#39;s unerfüllte Liebe: Heinz Burt (1942 - 2000)</p></div>
<p>Unter diesem ganzen <strong>Druck </strong>brach die Psyche <strong>Meeks </strong>zusammen und es entwickelte sich eine gefährliche <strong>Schizophrenie</strong>, die sich in <strong>Wahnvorstellungen</strong> und unkontrollierbaren<strong> Wutausbrüchen </strong>äusserte. Es ist vermutlich <strong>sinnlos</strong>, darüber zu <strong>spekulieren</strong>, ob die zahllosen &#8222;<strong>Jenseitskontakte</strong>&#8220; eine <strong>Besetzung </strong>hervorgerufen hatten; Tatsache bleibt jedoch, dass <strong>Meek </strong>sich in seiner letzten Lebenszeit von <strong>Geistern </strong>verfolgt fühlte, ständig bösartig wispernde <strong>Stimmen </strong>hörte und manchmal solche <strong>Angstzustände </strong>bekam, dass er im <strong>Schlafanzug</strong> auf die <strong>Strasse </strong>rannte und nur mit <strong>Mühe</strong> dazu bewegt werden konnte, in seine <strong>Wohnung zurückzukehren</strong>. Und während dieser <strong>hochproblematischen Zeit</strong> arbeitete er wie <strong>besessen</strong> weiter an seiner <strong>Musik</strong>, produzierte <strong>Song</strong> auf <strong>Song</strong>; Material, welches niemals das <strong>Licht</strong> der <strong>Öffentlichkeit </strong>erblickte.</p>
<p>Besonders <strong>mysteriös</strong> und letztlich <strong>ungeklärt </strong>bleibt die mögliche Verwicklung <strong>Meeks</strong> in einen bizarren <strong>Mordfall</strong>- der <strong>zerteilte Körper</strong> eines <strong>Jugendlichen</strong> war in zwei <strong>Koffern</strong> nahe der <strong>Themse</strong> entdeckt worden; <strong>Meek</strong> galt vermutlich als <strong>Verdächtiger</strong>, da er den Jungen <strong>gekannt</strong> hatte. Er dürfte auch polizeilich <strong>einvernommen </strong>worden sein, durch sein <strong>Ableben </strong>scheint der <strong>Fall</strong> aber <strong>im Sand </strong>verlaufen zu sein.</p>
<div id="attachment_1697" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1697" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/06/meek4.jpg?w=500&#038;h=146" alt="Schlimme Schlagzeilen..." width="500" height="146" /><p class="wp-caption-text">Schlimme Schlagzeilen...</p></div>
<p>In seinen letzten <strong>Lebensmonaten</strong> beschränkte sich Meeks <strong>Kommunikation </strong>mit seinem Assistenten <strong>Patrick Pink</strong> (alias <strong>Robbie Duke</strong>) und den selten gewordenen <strong>Besuchern</strong> auf <strong>Mitteilungen</strong>, die er auf kleine <strong>Zettel </strong>kritzelte; er hatte die <strong>fixe Idee</strong> (die möglicherweise gar nicht so weit hergeholt war), dass die <strong>Plattenindustrie</strong> ihn <strong>ausspionieren</strong> wolle, um seine zahlreichen <strong>Erfindungen </strong>zu <strong>klauen</strong>. Am <strong>3. Februar 1967</strong>, dem <strong>achten Todestag </strong>von <strong>Buddy Holly</strong>, schrieb <strong>Meek</strong> für <strong>Pink</strong> seine letzte <strong>Anweisung </strong>auf: es war die <strong>Bitte</strong>, seine <strong>Vermieterin</strong> zu ihm in den <strong>ersten Stock </strong>zu schicken; weiters schrieb <strong>Meek</strong>: &#8222;<em>I&#8217;m leaving now. Goodbye.</em>&#8220; &#8211; ein <strong>Satz</strong>, den der <strong>Assistent</strong> tragischerweise <strong>nicht richtig deutete</strong>. Als die <strong>Vermieterin</strong> bei <strong>Meek</strong> war, zog er eine Schrotflinte hervor und <strong>erschoss sie</strong> aus <strong>unbekannten Gründen</strong> (er war weder mit der<strong> Miete</strong> im <strong>Rückstand</strong> noch lag er im <strong>Streit </strong>mit umgänglichen Dame). Während sie die <strong>Stiege hinunterfiel</strong>, richtete <strong>Meek</strong> die <strong>Schrotflinte</strong> gegen sich selbst und <strong>tötete sich ebenfalls</strong>. Er wurde gerade mal <strong>37 Jahre</strong> alt.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1699" class="wp-caption aligncenter" style="width: 161px"><img class="size-full wp-image-1699" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/06/pink1.jpg?w=500" alt="Letzter Überlebender: Robbie Duke aka Patrick Pink"   /><p class="wp-caption-text">Letzter Überlebender: Patrick Pink</p></div>
<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;"><strong>6. Das Erbe.</strong></span></p>
<p>Eine richtige <strong>Meek-Manie</strong> hat es zu meinem grossen <strong>Bedauern</strong> bis heute <strong>nicht gegeben</strong>- zumindest aber sind Meek&#8217;s <strong>bekanntere Werke </strong>heute alle auf <strong>CD</strong> erhältlich und es gibt ein paar <strong>gute Bücher</strong>, die sich <strong>ernsthaft</strong> mit dem <strong>Leben </strong>und den <strong>Errungenschaften </strong>dieses <strong>tragischen Genies</strong> beschäftigen. <strong>2007</strong> wurde der Film &#8222;<a href="http://www.imdb.com/title/tt1068669/" target="_blank">Telstar</a>&#8220; gedreht, der sich mit den <strong>Tornados</strong> und in weiterer Folge natürlich auch mit <strong>Joe Meek </strong>beschäftigt (und mit <strong>Kevin Spacey </strong>sogar sehr <strong>prominent besetzt</strong> ist). Seit der Streifen in die <strong>Post-Produktionsphase</strong> ging, herrscht allerdings <strong>Stillschweigen</strong>- man kann nur hoffen, das &#8222;<strong>Telstar</strong>&#8220; nun wirklich im <strong>Juni 2009</strong> (wie auf <strong>IMDB </strong>angekündigt) das <strong>Licht</strong> der<strong> Öffentlichkeit </strong>erblickt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1701" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/06/telstar-logo.jpg?w=500" alt=""   /></p>
<p>Für mich selbst ist <strong>Joe Meek</strong> das <strong>ultimative Idol</strong>, was vermutlich an dem oben erwähnten <strong>Artikel</strong> liegt, den ich in so <strong>jungen Jahren</strong> über ihn <strong>gelesen</strong> habe; <strong>kindliche Faszinationen</strong> sind ja bekanntlich unheimlich <strong>stark</strong> und erhalten sich <strong>unvermindert</strong> bis zum <strong>Tod</strong>. Als es mir <strong>Jahre später</strong> endlich <strong>möglich</strong> war, von<strong> Meek </strong>produzierte<strong> Songs</strong><strong> </strong> zu hören, war ich von dieser einmaligen <strong>Mischung </strong>aus <strong>Innovation</strong>, <strong>Hitpotential</strong>, <strong>Outsidertum</strong> und <strong>Kitsch </strong>restlos <strong>begeistert</strong>. Am <strong>schönsten</strong> offenbart sich das in &#8222;<em>I hear a new World</em>&#8222;, einem <strong>Projekt</strong>, das <strong>Meek</strong> eigentlich mehr oder weniger <strong>für sich selbst </strong>machte- eine <strong>Veröffentlichung</strong> gab es zwar; da sich die <strong>Platte </strong>aber <strong>nicht verkaufte</strong>, verschwand sie ganz schnell in der <strong>Obskurität</strong>. Für <strong>Meek</strong> selbst dürfte es nichts geringeres als sein <strong>Lebenswerk </strong>gewesen sein: hier verpackte er alle <strong>Sehnsüchte</strong> nach einem neuen <strong>Utopia </strong>in wegweisendem <strong>Space Age-Pop</strong>, der für die damalige Zeit mit <strong>unglaublichen Effekten</strong> glänzt, andererseits wiederum knapp an der <strong>Grenze </strong>zur <strong>Lächerlichkeit</strong> angesiedelt ist: ein absolutes <strong>Must-Have!</strong> Gibt es leider <strong>nicht mehr</strong> zu kaufen, hier wenigstens ein <strong>kleiner Auschnitt</strong> daraus:</p>
<span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fnachtstrom.fetznetz.it%2Fjoe.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /><param name='wmode' value='opaque' /></object></p></span>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1700" class="wp-caption aligncenter" style="width: 353px"><img class="size-full wp-image-1700" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/06/cover_newworld_front.jpg?w=500" alt="Das Meisterwerk..."   /><p class="wp-caption-text">Das Meisterwerk...</p></div>
<p>Die <strong>Wohnung </strong>samt <strong>Studio</strong> in <strong>304 Holloway Road</strong> ist übrigens nicht zu einem <strong>Museum </strong>geworden (was eine <strong>Schande</strong> ist). Auf Betreiben <strong>alter Weggefährten</strong> wurde wenigstens von offizieller Seite aus eine <strong>kleine Plakette</strong> angebracht, dies allerdings in einer solch <strong>absurden Höhe</strong>, dass sie sich den <strong>Platz </strong>mit einem <strong>Satellitenschirm</strong> teilen muss. Bald nach <strong>Meek&#8217;s Tod</strong> wurde die Wohnung <strong>weitervermietet</strong>; später fungierte sie als <strong>Notschlafstelle</strong> für <strong>Obdachlose</strong> und steht nun (wie das restliche Haus) seit geraumer Zeit <strong>leer</strong>; laut neueren <strong>Infos</strong> ist zu <strong>befürchten</strong>, dass der ganze <strong>Gebäudekomplex</strong> überhaupt bald einmal wegen seiner <strong>Baufälligkeit</strong> abgerissen wird.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1702" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1702" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/06/holloway.jpg?w=500" alt="304 Holloway Road vor zwei Jahren, Meek's Wohnung war auf der linken Seite- ganz klein zu erkennen die Gedenkplakette"   /><p class="wp-caption-text">304 Holloway Road vor zwei Jahren, Meek&#39;s Wohnung war auf der linken Seite. Unter dem Satschirm die Gedenkplakette</p></div>
<p>Die <strong>Inhaber</strong> des inzwischen geschlossenen Geschäfts für <strong>Fahrradzubehör</strong> (welches den Platz der vorherigen <strong>Schusterei </strong>im <strong>Parterre </strong>des <strong>Hauses</strong> einnahm) haben übrigens gegenüber <strong>Zeugen</strong> mehrmals <strong>glaubhaft versichert</strong>, vor allem um Meek&#8217;s <strong>Todestage</strong> herum des öfteren<strong> Schritte</strong>, <strong>Stimmen</strong> und <strong>Geräusche </strong>aus der <strong>leerstehenden Wohnung</strong> über ihnen vernommen zu haben.</p>
<div id="attachment_1703" class="wp-caption aligncenter" style="width: 298px"><img class="size-full wp-image-1703" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/06/meek5.jpg?w=500" alt="Meek am Ende seines Lebens. Photo: Clive Bubley"   /><p class="wp-caption-text">Meek am Ende seines Lebens. Photo: Clive Bubley</p></div>
<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;"><strong>Materialien:</strong></span></p>
<p>&#8222;<a href="http://www.amazon.de/Legendary-Joe-Meek-Telstar-Man/dp/1901447200/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1243880828&amp;sr=8-1" target="_blank">The legendary Joe Meek</a>&#8220; von <strong>John Repsch</strong>- gehört in <strong>jede Bibliothek</strong>!</p>
<p>&#8222;<a href="http://www.amazon.de/Creative-Music-Production-Meeks-Techniques/dp/1931140081/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1243880906&amp;sr=8-2" target="_blank">Joe Meek&#8217;s Bold Techniques</a>&#8220; von <strong>Barry Cleveland</strong>, auch sehr <strong>informativ</strong>, gibt&#8217;s inzwischen leider nur mehr <strong>antiquarisch</strong>.</p>
<p><a href="http://www.joemeekpage.info/index.html" target="_blank">The Joe Meek Page</a> von <strong>Jan Reetze</strong>: liebevoll aufbereitet und sehr <strong>detailliert</strong>.</p>
<p><strong>Brave Leute</strong>: Die englische <a href="http://www.rhis.co.uk/jmas/" target="_blank">Joe Meek Society</a>.</p>
<p><strong>Da</strong> gibts die tolle <a href="http://www.joemeek.com/" target="_blank">Joemeek</a> &#8211; Hardware, die ich gerne mein eigen nennen würde. <strong>Zu teuer</strong>!</p>
<p>Und <strong>das da</strong>, naja nur so zur <a href="http://www.megadownload.net/search/joe%20meek/all.html" target="_blank">Info</a>&#8230;</p>
<p>Ausserdem: <strong>This makes me crazy</strong>! Das <strong>Video</strong> zu &#8222;<em>Robot</em>&#8220; von den <strong>Tornados</strong>:</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://obskuristan.com/2009/06/01/i-hear-a-new-world/"><img src="http://img.youtube.com/vi/78CTDaR-4sw/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p style="text-align:center;">***</p>
<div id="attachment_1708" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1708" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/06/meekshrine.jpg?w=500&#038;h=375" alt="Ein kleiner Schrein für ein grosses Genie..." width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">Ein kleiner Schrein für ein grosses Genie...</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/obskuristan.wordpress.com/1678/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/obskuristan.wordpress.com/1678/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/obskuristan.wordpress.com/1678/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/obskuristan.wordpress.com/1678/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/obskuristan.wordpress.com/1678/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/obskuristan.wordpress.com/1678/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/obskuristan.wordpress.com/1678/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/obskuristan.wordpress.com/1678/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/obskuristan.wordpress.com/1678/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/obskuristan.wordpress.com/1678/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/obskuristan.wordpress.com/1678/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/obskuristan.wordpress.com/1678/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/obskuristan.wordpress.com/1678/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/obskuristan.wordpress.com/1678/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=obskuristan.com&amp;blog=4781857&amp;post=1678&amp;subd=obskuristan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">nachtstrom</media:title>
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			<media:title type="html">Voll Gaga: Phil Spector</media:title>
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			<media:title type="html">Junger Genius: Joe Meek</media:title>
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			<media:title type="html">Kreatives Chaos: Der &#34;Control Room&#34;</media:title>
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			<media:title type="html">König der &#34;Death Disc&#34;: John Leyton</media:title>
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			<media:title type="html">The day the music died...</media:title>
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			<media:title type="html">Joe Meek&#039;s unerfüllte Liebe: Heinz Burt (1942 - 2000)</media:title>
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			<media:title type="html">Schlimme Schlagzeilen...</media:title>
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			<media:title type="html">Letzter Überlebender: Robbie Duke aka Patrick Pink</media:title>
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			<media:title type="html">Das Meisterwerk...</media:title>
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			<media:title type="html">304 Holloway Road vor zwei Jahren, Meek&#039;s Wohnung war auf der linken Seite- ganz klein zu erkennen die Gedenkplakette</media:title>
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			<media:title type="html">Meek am Ende seines Lebens. Photo: Clive Bubley</media:title>
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			<media:title type="html">Ein kleiner Schrein für ein grosses Genie...</media:title>
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		<title>Someone here got out alive</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 11:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachtstrom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tote Rockstars]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorien]]></category>
		<category><![CDATA[Danny Sugerman]]></category>
		<category><![CDATA[Doors]]></category>
		<category><![CDATA[Jim Morrison]]></category>
		<category><![CDATA[John Densmore]]></category>
		<category><![CDATA[Mojo Risin]]></category>
		<category><![CDATA[Pamela Courson]]></category>
		<category><![CDATA[Riders on the Storm]]></category>
		<category><![CDATA[Secret and Suppressed]]></category>
		<category><![CDATA[The Lizard King]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Lyttle]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem heutigen Artikel zum Tod von Doors-Frontmann Jim Morrison und den zahllosen Mysterien rund um sein verfrühtes Ableben (nicht zu vergessen die faszinierende Möglichkeit, daß er noch leben könnte!) nähern wir uns sozusagen der Königsklasse der Verschwörungstheorien; sowas muß man ja geniessen, zelebrieren wie einen Schluck zart-rauchigen, alten Whisky. James Douglas Morrison aka The [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=obskuristan.com&amp;blog=4781857&amp;post=1463&amp;subd=obskuristan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit dem heutigen Artikel zum Tod von Doors-Frontmann <span style="text-decoration:underline;">Jim Morrison</span> und den zahllosen Mysterien rund um sein verfrühtes Ableben (nicht zu vergessen die faszinierende Möglichkeit, daß er noch leben könnte!) nähern wir uns sozusagen der Königsklasse der Verschwörungstheorien; sowas muß man ja geniessen, zelebrieren wie einen Schluck  zart-rauchigen, alten Whisky.</em></p>
<p><strong>James Douglas Morrison</strong> aka <strong>The Lizard King</strong> aka <strong>Mr. Mojo Risin&#8217;</strong> soll ja bekanntlich am <strong>3. Juli 1971</strong> im Alter von nur <strong>27 Jahren</strong> in <strong>Paris</strong> an <strong>Herzversagen</strong> gestorben sein; er hatte sich eine <strong>Auszeit</strong> von seiner Rolle als <strong>Popstar</strong> genommen und befand sich mit seiner Freundin <strong>Pamela Courson</strong> seit März des Jahres in der französischen Hauptstadt. Die &#8222;<strong>offizielle</strong>&#8220; Version, nach der <strong>Morrison</strong> in der Nacht seines Todes <strong>Heroin</strong> genommen haben soll, sich ein <strong>Bad</strong> einliess und irgendwann in den <strong>Morgenstunden</strong> unbemerkt von der schlafenden <strong>Courson</strong> in der <strong>Badewanne</strong> mehr oder weniger <strong>friedlich</strong> aus dem Leben schied, ist ein <strong>Märchen</strong>, welches seit den <strong>1970er-Jahren</strong> von den meisten <strong>Journalisten</strong>, <strong>Autoren</strong> und <strong>Fans</strong> in aller Welt vertrauensselig <strong>nacherzählt</strong> wird. Gleichzeitig erweitern die zahllosen <strong>Ungereimtheiten</strong> der Story diese zu einem <strong>Feld</strong> voll interessanter <strong>Theorien</strong>, über die nachzudenken/nachzuforschen wirklich allergrösste <strong>Muße</strong> bereitet.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1471" class="wp-caption aligncenter" style="width: 384px"><img class="size-full wp-image-1471" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/03/mojoandpamela.jpg?w=500" alt="Jim Morrison und Pamela Courson"   /><p class="wp-caption-text">Jim Morrison und Pamela Courson</p></div>
<p><strong>Spekulieren</strong> kann man zum Beispiel schon mal <strong>bestens</strong> über den wahren <strong>Grund</strong> von Morrisons <strong>Abreise</strong> nach <strong>Paris</strong>- während die meisten <strong>Biographen</strong> uns weismachen wollen, daß der Doors-Sänger <strong>ausgebrannt</strong> war und in Frankreich wieder <strong>zu sich selbst</strong> kommen wollte, mag das (betrachtet man den furchterregenden <strong>Alkohol</strong>- und <strong>Drogenkonsum</strong> Morrisons zu dieser Zeit) zwar stimmen, der <strong>wahre Grund</strong> für seinen hastigen <strong>Aufbruch</strong> könnte aber auch ein <strong>anderer</strong> gewesen sein.</p>
<p>In einem <strong>2004</strong> erschienen <strong>Artikel</strong> im renommierten Rockmagazin &#8222;<strong>Rolling Stone</strong>&#8220; wird ein anonym bleiben wollender <strong>Zeuge</strong> zitiert, dem der <strong>Doors</strong>-Anwalt <strong>Max Fink</strong> (der <strong>Morrison</strong> 1969 vor Gericht wegen des <strong>Vorwurfs obszöner Gesten</strong> während eines <strong>Konzerts</strong> in <strong>Miami</strong> verteidigte) beim <strong>Golfspiel</strong> anvertraute, er habe via Beverly Hills- Staranwalt <strong>Mickey Rudin</strong> eine <strong>Warnung</strong> für den Doors-Sänger erhalten. Sollte <strong>Morrison</strong> ins <strong>Gefängnis</strong> müssen, würde er &#8222;<strong>neutralisiert</strong>&#8220; werden &#8211; <strong>Originalzitat</strong>: &#8222;<em>Fink was quietly told that his famous client would be neutralized in prison &#8211; murdered or incapacitated &#8211; and should get out of the country before his legal appeals were exhausted and his passport confiscated.</em>&#8220; (<a href="http://www.rollingstone.com/news/story/6185019/the_last_days_of_jim_morrison" target="_blank">Quelle</a>)</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1472" class="wp-caption aligncenter" style="width: 423px"><img class="size-full wp-image-1472" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/03/mojomiami.gif?w=500" alt="Verhaftung wegen obszöner Gesten während eines Konzerts"   /><p class="wp-caption-text">Verhaftung wegen obszöner Gesten während eines Konzerts</p></div>
<p>Wer diese <strong>Warnung</strong> aussprach, bleibt <strong>unbekannt</strong>. Da <strong>Rudin</strong> (zu dessen Klienten u.a. <strong>Frank Sinatra</strong> zählte) <strong>Verbindungen</strong> zur damaligen <strong>Nixon-Administration</strong> hatte, scheint der <strong>Verdacht</strong> nahezuliegen, dass das <strong>politische Establishment </strong>Morrison als eine als &#8222;<strong>gefährlich</strong>&#8220; eingeschätzte <strong>Identifikationsfigur</strong> der <strong>Gegenkultur</strong> unbedingt <strong>aus dem Weg</strong> haben wollte- das <strong>FBI</strong> führte schon seit längerer Zeit eine umfangreiche <strong>Akte</strong> über seine <strong>Aktivitäten</strong>. (Über die Theorie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Alex_Constantine" target="_blank">Alex Constantine&#8217;s</a> zum erfolgreich umgesetzten <strong>Plan</strong> miteinander verschworener <strong>US-Mächte</strong>, alle <strong>Leitfiguren</strong> der <strong>US-Jugenkultur</strong> zu <strong>beseitigen</strong>, habe ich hier schon ausführlich <strong>berichtet</strong>, siehe Rubrik &#8222;<strong>Tote Rockstars</strong>&#8222;.)</p>
<p><strong>Frankreich</strong> als Land, das damals kein <strong>Auslieferungsabkommen</strong> mit <strong>Amerika</strong> hatte, schien als &#8222;<strong>Exil</strong>&#8220; perfekt für <strong>Morrison</strong>- es wäre allerdings möglich, daß er dort das <strong>Opfer</strong> von ihm nachgereisten <strong>Killern</strong> wurde. Diese <strong>Theorie</strong> ist übrigens so gut wie jede andere, denn Morrison-Freundin <strong>Pamela Courson</strong> hatte kurz nach seinem <strong>Tod</strong> &#8211; je nach <strong>Zuhörer</strong>- verschiedenste <strong>Versionen</strong> seiner <strong>Todesumstände</strong> parat. <strong>Danny Sugerman</strong> (einer der zwei <strong>Doors-Manager</strong>) erzählte sie wahlweise die <strong>offizielle Version</strong>, aber auch, daß sie <strong>Morrison umgebracht hätte</strong>. Pariser <strong>Reportern</strong> gegenüber wiederum erklärte sie, &#8222;<em>Morrison sei nicht tot, nur sehr müde und erhole sich in einem Spital</em>&#8222;.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1473" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><img class="size-full wp-image-1473" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/03/mojoparis.jpg?w=500" alt="Pam &amp; Jim: Letzte Tage in Paris"   /><p class="wp-caption-text">Jim &amp; Pam: Letzte Tage in Paris</p></div>
<p>Obwohl die <strong>Verwirrung</strong> Coursons mit einem <strong>Schock</strong> unmittelbar nach dem <strong>Tod</strong> ihres <strong>Geliebten</strong> erklärbar wäre, bleiben ihre späteren Aussagen <strong>rätselhaft</strong>. Courson wurde in den Jahren nach Morrisons Ableben zunehmend <strong>geistig verwirrt</strong> und verstarb <strong>1974</strong> an einer <strong>Heroin-Überdosis</strong>. Ihre geistige <strong>Instabilität</strong> könnte auch mit dem zu tun haben, was sie in jener Nacht des 3. Juli <strong>wirklich sah </strong>oder<strong> miterleben musste</strong>, dazu später mehr.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1475" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1475" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/03/mojopam1.jpg?w=500" alt="Arme Pamela: Dem Wahnsinn verfallen, starb sie 1974 an einer Überdosis"   /><p class="wp-caption-text">Arme Pamela: Dem Wahnsinn verfallen, starb sie 1974 an einer Überdosis</p></div>
<p>Obwohl also die <strong>einzige Zeugin</strong> von <strong>Morrison&#8217;s Tod</strong> in den Tagen darauf immer wieder erklärte, &#8222;ihr <strong>Freund</strong> sei <strong>noch</strong> <strong>am Leben</strong>&#8222;, hatte ein <strong>Pariser Arzt</strong> längst einen <strong>Totenschein</strong> für &#8222;<em>James Douglas Morrison, Poet</em>&#8220; ausgestellt. Irgendwer schien es <strong>eilig</strong> zu haben, denn der Sarg wurde <strong>versiegelt</strong>, bevor die <strong>amerikanische Botschaft</strong> oder <strong>Morrison&#8217;s Familie</strong> benachrichtigt wurde. Sechs Tage später wurde der Doors-Sänger bereits <strong>in aller Stille</strong> am berühmten Pariser Friedhof <strong>Pere-Lachaise</strong> beerdigt; in einer kurz darauf einberufenen <strong>Pressekonferenz</strong> erklärte der zweite Doors-Manager <strong>Bill Siddons</strong>, Morrison sei an einem &#8222;<strong>Blutgerinnsel</strong>&#8220; und/oder an einer &#8222;<strong>möglichen Lungen-Infektion</strong>&#8220; gestorben.</p>
<div id="attachment_1476" class="wp-caption aligncenter" style="width: 274px"><img class="size-full wp-image-1476" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/03/mojodc.jpg?w=500" alt="mojodc"   /><p class="wp-caption-text">Totenschein für &quot;James Douglas Morrison, Poet&quot;</p></div>
<p>Auch <strong>Siddons</strong> hatte den <strong>Leichnam</strong> nicht gesehen, obwohl er nach einem <strong>Anruf</strong> von <strong>Courson</strong> so schnell wie möglich nach <strong>Paris</strong> geflogen war. Woher er also seine <strong>medizinischen Informationen</strong> bezog, ist <strong>ungeklärt</strong>. Ebenso <strong>rätselhaft</strong> bleibt auch, wie es überhaupt möglich war, <strong>Morrison</strong> in <strong>Pere-Lachaise</strong> zu beerdigen, dem berühmten <strong>Pariser Friedhof</strong>, auf dem <strong>Balzac</strong>, <strong>Chopin</strong> und <strong>Moliere</strong> begraben sind &#8211; dass ein <strong>amerkanischer Rocksänger</strong> hier seine <strong>letzte Ruhe</strong> fand, erscheint auch heute noch höchst <strong>ungewöhnlich</strong>. Einen <strong>Grabstein</strong> bekam er erst <strong>Monate später</strong>, einstweilen blieb das Grab <strong>unmarkiert</strong>. Als Doors-Drummer <strong>John Densmore</strong> dieses später besuchte, soll er übrigens spontan ausgerufen haben: &#8222;<em>The grave is too short!</em>&#8222;.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1477" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/03/jmbust.jpg?w=500" alt="jmbust"   /></p>
<p>Soweit die <strong>verwirrenden Geschehnisse</strong> rund um den <strong>Tod</strong> des legendären <strong>Jim Morrison</strong>. Klar, daß dies einen mehr als idealen <strong>Nährboden</strong> für <strong>Verschwörungstheorien aller Art</strong> bildete, denen man allerdings (wohl mit Rücksicht auf die <strong>verbliebene Familie</strong>) auch immer wieder versuchte, <strong>entgegenzusteuern</strong>.</p>
<p>Vor einiger Zeit lief auf dem deutschen TV-Sender <strong>Phoenix</strong> eine <strong>Dokumentation</strong>, die versprach, die <strong>mysteriösen Umstände</strong> rund um den <strong>Tod</strong> des <strong>Doors-Sängers </strong>endgültig <strong>aufzuklären</strong>. Auf einem <strong>Zeitungs-Interview</strong> basierend, welches der Journalist und ehemalige Nachtclubbesitzer <strong>Sam Bernett</strong> im <strong>Juli 2007</strong> gegeben hatte, wurde hier eine andere uralte <strong>Morrison-Todeslegende</strong> neu <strong>aufgewärmt</strong>.</p>
<p>Laut <strong>Bernett</strong>, einem selbsternannten &#8222;<strong>besten Freund</strong>&#8220; Morrisons jener Tage, soll dieser in der Nacht vom <strong>2.</strong> auf den <strong>3. Juli</strong> in dem berühmten Pariser Nachtclub &#8222;<strong>Rock&#8217;n Roll Circus</strong>&#8220; (dessen<strong> Geschäftsführer</strong> Bernett damals war) <strong>Heroin</strong> für seine Freundin gekauft haben; als er am <strong>WC</strong> des Clubs eine <strong>Kostprobe</strong> des <strong>fast reinen Stoffes </strong>zu sich nahm, soll er <strong>zusammengebrochen</strong> sein. Die <strong>Dealer</strong>, die ihm den Stoff <strong>verkauft hatten</strong>, sollen den <strong>besinnungslosen</strong> (oder inzwischen bereits <strong>toten</strong>) Rockstar <strong>unbemerkt</strong> von der <strong>Öffentlichkeit </strong>quer durch Paris in seine <strong>Wohnung</strong> transportiert und ihn dort in die <strong>Badewanne</strong> gelegt haben. Den Beteiligten wurde <strong>Stillschweigen</strong> auferlegt und sie hätten angeblich kurz darauf sogar das <strong>Land verlassen</strong>, um einen Skandal zu vermeiden.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1478" class="wp-caption aligncenter" style="width: 338px"><img class="size-full wp-image-1478" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/03/mojobernett.jpg?w=500" alt="Fragwürdige Persönlichkeit: Sam Bernett"   /><p class="wp-caption-text">Fragwürdige Aussagen: Sam Bernett</p></div>
<p>Für diese mehr als <strong>unglaubwürdige Geschichte</strong> gibt es übrigens keinen einzigen <strong>Beweis</strong> oder <strong>Zeugen</strong>, ausser jener <strong>ominösen Aussage</strong> von <strong>Sam Bernett</strong>- auch daß dieser überhaupt zum <strong>engeren Bekanntenkreis</strong> Morrisons gehörte, ist durch nichts als seine <strong>eigenen Worte</strong> belegt. Ein anderer berühmter <strong>Junkie</strong> von damals, <strong>Marianne Faithful</strong>, soll angeblich <strong>Kenntnis</strong> von den <strong>Vorfällen</strong> im Pariser Nachtclub haben, sie hat allerdings <strong>niemals</strong> einen <strong>Kommentar</strong> dazu <strong>abgegeben</strong>.</p>
<p>Die angesprochene <strong>TV-Dokumentation</strong> stilisiert <strong>Morrison</strong> in seinen <strong>letzten Tagen</strong> in <strong>Paris</strong> ausserdem zu einem <strong>nachdenklichen</strong>, <strong>stillen Poeten</strong>, der mit <strong>Wehmut</strong> letzte<strong> Gedichte</strong> schrieb und in eleganten <strong>Strassencafes</strong> herumflanierte. Die <strong>Wirklichkei</strong>t sah vermutlich <strong>anders</strong> aus- wie in Oliver Stone&#8217;s Filmbiographie &#8222;<strong>The Doors</strong>&#8220; anklingt (und dieser Film stützt sich auf <strong>glaubhafte Quellen</strong>) dürfte der Doors-Sänger seine Zeit in der französischen Hauptstadt eher im <strong>exzessiven Vollrausch</strong> verbracht haben.</p>
<p>Es existiert noch ein <strong>letztes Audiodokument</strong> aus jener Zeit: <strong>Morrison</strong> hatte sich einer<strong> spontanen Eingebung</strong> folgend zwei eher bescheiden talentierte <strong>Strassenmusiker</strong> geschnappt und versuchte mit ihnen in einem kurzfristig gemieteten <strong>Studio </strong>ein paar <strong>Songs</strong> aufnehmen &#8211; herausgekommen ist dabei nur ein bißchen <strong>besoffenes Gegröhle</strong>, welches aber trotzdem die unnachahmliche <strong>Majestät</strong> dieser einstmals gigantischen <strong>Bluesstimme</strong> anklingen lässt:<br />
(Auschnitt aus dem Bootleg &#8222;<em>The Lost Paris Tapes</em>&#8222;)</p>
<span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fnachtstrom.fetznetz.it%2Fjim1.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /><param name='wmode' value='opaque' /></object></p></span>
<p>Warum also war <strong>Morrison</strong> wirklich in <strong>Paris</strong>? Vielleicht bereitete er seinen <strong>Ausstieg</strong> aus einem Leben vor, daß ihm längst mehr als <strong>lästig</strong> geworden war. Über solch einen <strong>Ausstieg</strong> hatte er vorher unzählige Male gesprochen- und dass er danach <strong>unerkannt</strong> in <strong>Afrika</strong> leben wolle. Als Deckname wollte er &#8222;<strong>Mr. Mojo Risin</strong>&#8220; benutzen, dieses legendär gewordene <strong>Anagramm</strong> seines Namens in dem Song &#8222;<em>L.A. Woman</em>&#8220; aus der gleichnamigen, wohl <strong>besten</strong> aller <strong>Doors</strong>-LP&#8217;s. Wie viele andere <strong>Rockstars</strong> unter dem <strong>Druck</strong> ihrer <strong>Popularität</strong> war auch Morrison <strong>fasziniert </strong>von &#8222;<strong>Ausstiegs-Szenarien</strong>&#8222;- er beschäftigte sich zum Beispiel oft mit der <strong>Möglichkeit</strong>, daß die Jünger des noch lebendigen <strong>Jesus</strong> diesen nach seiner <strong>Kreuzigung </strong>aus seiner Gruft &#8222;<strong>entwendet</strong>&#8220; hätten.</p>
<p>Es gibt einige interessante <strong>Berichte</strong> von &#8222;<strong>Sichtungen</strong>&#8220; Morrisons nach seinem <strong>offiziellen Tod</strong> &#8211; Ein <strong>Bankangestellter</strong> in <strong>San Francisco</strong> schwor Stein und Bein, der <strong>quicklebendige Doors-Sänge</strong>r hätte an seinem Schalter <strong>Geld behoben;</strong> mehrmals wurde <strong>Morrison</strong> auch &#8211; ganz in <strong>schwarzes Leder</strong> gekleidet &#8211;  beim Besuch von diversen <strong>Nachtclubs</strong> in <strong>Los Angeles</strong> gesehen. Und dann gibt es da zwei äusserst <strong>verwirrende Dokumente</strong>: zum Beispiel eine <strong>Langspielplatte</strong> von einer sehr seltsamen <strong>Band</strong> namens &#8222;<strong>Phantom&#8217;s Divine Comedy</strong>&#8222;<strong>. 1974</strong> bei <strong>Columbia Records</strong> erschienen, bestand diese laut offiziellem <strong>Presseinfo</strong> aus einem <strong>Schlagzeuger X</strong>, einem <strong>Bassisten Y</strong>, einem <strong>Orgelspieler Z</strong>- und einem Sänger namens &#8222;<strong>The Phantom</strong>&#8222;, der verteufelt nach <strong>Jim Morrison</strong> klang. Bis heute rätselt man, wer das sein könnte; die <strong>wiedervereinigten Doors</strong>? Zahlreiche Versuche, <strong>andere Sänger</strong> (z.b. <strong>Iggy Pop</strong>) als &#8222;<strong>The Phantom</strong>&#8220; zu entlarven, sind bis heute <strong>fruchtlos</strong> geblieben. Hier ein <strong>Auschnitt</strong> aus einem Lied der Platte, ein <strong>Song</strong> mit dem Titel &#8222;<em>Black Magic, White Magic</em>&#8222;:</p>
<span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fnachtstrom.fetznetz.it%2Fjimph.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /><param name='wmode' value='opaque' /></object></p></span>
<p><strong>1975</strong> erschien dann ein <strong>Buch</strong> namens &#8222;<em>The Bank Of America Of Lousiana</em>&#8222;, verfasst von einem &#8222;<strong>Jim Morrison</strong>&#8222;; am Ende dieses überaus seltsamen Werkes ein äusserst <strong>kryptischer Satz</strong>: &#8222;<em>B of A &amp; Company, USA&#8230; where monkey business is big business</em>.&#8220; Das Buch wurde herausgegeben von einer &#8222;<strong>Zeppelin Publishing Company</strong>&#8222;, welche wiederum im Besitz von &#8222;<strong>B of A Communications</strong>&#8220; ist- und deren Eigentümer ist ein gewisser <strong>Douglas James Morrison</strong>. Der ehemalige <strong>Doors-Frontman</strong> nun mit <strong>vertauschten Vornamen</strong> als <strong>Banker</strong> und <strong>Geschäftsmann</strong>? Kaum zu glauben, doch <strong>Morrison</strong> träumte früher von genau so einer <strong>Karriere</strong>. <strong>Danny Sugerman</strong> gegenüber äußerte er sich mehrmals in dieser Richtung- Zitat von <a href="http://tomlyttle.iwarp.com/">Thomas Lyttle</a>: &#8222;<em>Morrison also told Danny Sugarman and Jerry Hopkins on more than one occasion that he could see himself &#8222;radically changing careers, reappearing as a suited and neck-tied businessman.</em>&#8222;</p>
<p><em></em></p>
<div id="attachment_1480" class="wp-caption aligncenter" style="width: 295px"><img class="size-full wp-image-1480" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/03/mojobank1.jpg?w=500" alt="Ein wirklich seltsames Buch..."   /><p class="wp-caption-text">Ein wirklich seltsames Buch...</p></div>
<p>Besagter <strong>Thomas Lyttle</strong> hat sich für einen <strong>Beitrag </strong>in dem von Jim Keith herausgegebenen Buch &#8222;<a href="http://feralhouse.com/titles/investigations/secret_and_suppressed.php" target="_blank">Secret and Suppressed</a>&#8220; auf die <strong>Spur</strong> dieses &#8222;<strong>Douglas James Morrison, Eigentümer von B of A Communications</strong>&#8220; gesetzt und herausgefunden, daß dieser jede Menge <strong>Verbindungen</strong> zu <strong>Geheimdiensten</strong> in aller Welt hatte &#8211; auch das passt wiederum gut zu dem &#8222;originalen&#8220; <strong>Morrison</strong>, dessen Vater <strong>Steven</strong> als hochrangiger <strong>Admiral</strong> der <strong>U. S. Navy</strong> wichtige <strong>Kontakte</strong> zur <strong>CIA</strong> hatte; wer weiß schon, in welche und wieviele <strong>Geheimnisse</strong> sein Sohn <strong>eingeweiht</strong> wurde.</p>
<p>Hat sich <strong>Jim Morrison</strong> als &#8222;<strong>Geheimagent</strong>&#8220; <strong>wiedererschaffen</strong>? Schwer vorstellbar, denn dieser andere &#8222;<strong>Douglas James Morrison</strong>&#8220; muß ja schon zur Zeit des <strong>Rock-Sängers Morrison</strong> existiert haben. Es gibt eine <strong>Theorie</strong>, die versucht, das ganze <strong>Schlamassel</strong> rund um <strong>Tod</strong> und &#8222;<strong>Nachleben</strong>&#8220; von <strong>Jim Morrison</strong> zumindest<strong> ansatzweise</strong> zu erklären; auch diese stammt von <strong>Thomas Lyttle</strong> und istzwar oftmals belächelt und vorallem entrüstet <strong>abgelehnt</strong> worden, fand aber nichtsdestotrotz Eingang in den <strong>grossen Kanon</strong> berühmter &#8222;<strong>Urban Legends</strong>&#8222;.</p>
<div id="attachment_1482" class="wp-caption aligncenter" style="width: 322px"><img class="size-full wp-image-1482" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/03/lyttle.jpg?w=500" alt="Kontroversieller Morrison-Forscher: Thomas Lyttle (1955 - 2008)"   /><p class="wp-caption-text">Ein Morrison-Forscher, der für Kontroversen sorgte: Thomas Lyttle (1955 - 2008)</p></div>
<p><strong>Lyttle</strong> entwickelte eine<strong> &#8222;okkulte&#8220; Theorie</strong>, nach der <strong>Morrison</strong> schon zu Lebzeiten <strong>fähig</strong> war, gleichzeitig als <strong>mehrere &#8222;Personen&#8220;</strong> zu existieren- als er von seiner <strong>Existenz</strong> als &#8222;<strong>Rockstar</strong>&#8220; genug hatte, könnte er diesen Teil am <strong>3. Juli 1971</strong> in <strong>Paris</strong> vernichtet haben. Auch wenn sich das jetzt für manche von euch eher<em> <strong>Gaga</strong></em> anhört- man sollte keinesfalls <strong>vergessen</strong>, wie bewandert <strong>Jim Morrison</strong> in <strong>magischen Künsten</strong> war. In seiner <strong>Kindheit</strong> kam er bei einem <strong>Ausflug</strong> mit seinen Eltern zufällig zum Ort eines <strong>Unfalls</strong> hinzu, dort (wie er später erzählte) fuhr der <strong>Geist </strong>eines <strong>sterbenden Indianers</strong> in ihn- in seinen <strong>Songtexten</strong> hat er sich <strong>ausgiebig</strong> mit diesem <strong>Erlebnis</strong> beschäftigt. Er bezeichnete sich selbst als &#8222;praktizierenden<strong> Schamanen&#8220;</strong> und seine <strong>Texte</strong> sind ja nun wirklich bis zum <strong>Anschlag</strong> vollgestopft mit <strong>okkulten Anspielungen</strong>.</p>
<div id="attachment_1483" class="wp-caption aligncenter" style="width: 308px"><img class="size-full wp-image-1483" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/03/mojolate1.jpg?w=500" alt=""   /><p class="wp-caption-text">Jeder Auftritt ein magisches Ritual - kein Wunder bei einem praktizierenden Schamanen</p></div>
<p>Es wäre Morrison also ein Leichtes gewesen sein, die <strong>Realität</strong> zu <strong>manipulieren;</strong> gerade seine vermutliche <strong>Fähigkeit</strong> zum <strong>Abtauchen</strong> in <strong>paralelle Realitäten</strong> könnte auch der Grund für die unglaublichen <strong>Verwirrnisse</strong> rund um seinen &#8222;<strong>Tod</strong>&#8220; sein. Möglich wäre natürlich auch, daß er mit <strong>schwarzer Magie</strong> zu tun hatte- wie wir wissen, gehört der sog. &#8222;<strong>Seelentausch</strong>&#8220; hier zu einem oft praktizierten <strong>Ritual </strong>(wie ich vor kurzem gehört habe, auch im massiv von <strong>Satanisten</strong> unterwanderten <strong>Vatikan</strong>). Wer weiß, welche schreckliche <strong>Zeremonie</strong> die arme <strong>Pamela Courson</strong> in der <strong>Nacht</strong> des <strong>3. Juli</strong> mitansehen musste? Daß sie dabei ihre <strong>geistige Gesundheit</strong> einbüsste, wäre sehr leicht nachzuvollziehen.</p>
<p><strong>Ausserdem</strong> möchte ich noch <strong>anmerken</strong>, daß <strong>Morrison</strong> mit für sich erfundenen Attributen wie &#8222;<strong>The Lizard King</strong>&#8220; oder Songtiteln wie z.b. &#8222;<strong>Crawling King Snake</strong>&#8220; auch <strong>Hinweise</strong> auf eine mögliche <strong>reptiloide Herkunft </strong>gegeben haben könnte- in welchem Fall das &#8222;Schlüpfen&#8220; in verschiedene <strong>Identitäten</strong> für ihn sowieso <strong>kein Problem</strong> gewesen sein dürfte. Aber da kennt sich <a href="http://www.davidicke.com/index.php/" target="_blank">David Icke</a> bekanntlich besser aus.</p>
<div id="attachment_1484" class="wp-caption aligncenter" style="width: 263px"><img class="size-full wp-image-1484" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/03/mojolate2.jpg?w=500" alt=""   /><p class="wp-caption-text">A real &quot;Lizard King&quot;?</p></div>
<p>Das waren nun so ziemlich <strong>alle mir bekannten Theorien</strong> zum <strong>Mythos</strong> des <strong>Todes</strong> und der <strong>Auferstehung</strong> des <strong>Jim Morrison</strong> &#8211; falls ihr noch <strong>weitere</strong> wisst, freue ich mich über entsprechende <strong>Kommentare</strong>.</p>
<p>Das <strong>Schlußwort</strong> hat <strong>Mr. Mojo Risin&#8217;</strong>.</p>
<span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fnachtstrom.fetznetz.it%2Fjim2.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /><param name='wmode' value='opaque' /></object></p></span>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>xxxxx</strong></span></p>
<p>Den ganzen <strong>Morrison-Beitrag</strong> von <strong>Thomas Lyttle</strong> aus der Anthologie &#8222;<strong>Secret and Supressed</strong>&#8220; gibt es <a href="http://www.illuminati-news.com/art-and-mc/mojo-risin.htm" target="_blank">hier</a> zu lesen.</p>
<p>Auch <strong>Alex Constantine</strong> hat sich natürlich ausführlich mit <a href="http://www.subcin.com/chaos.html" target="_blank">Morrison</a> beschäftigt.</p>
<p><strong>Morrison</strong> war übrigens auch ein <strong>musikalischer Visionär</strong>: In diesem <strong>Interviewauschnitt</strong> beschreibt er die <strong>Zukunft</strong> der <strong>elektronischen Musik</strong>.</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://obskuristan.com/2009/03/21/someone-here-got-out-alive/"><img src="http://img.youtube.com/vi/onnAzHz02Q8/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>Ich konnte nicht <strong>widerstehen</strong>, euch noch <strong>das hier </strong>zu präsentieren- den Mitschnitt einer <strong>Jimi Hendrix- Jamsession</strong> 1968 in einem <strong>New Yorker Club</strong>. Irgendwann wankt ein <strong>sturzbesoffener Morrison</strong> auf die Bühne, gröhlt <strong>absurde Obszönitäten</strong> ins Mikro, wird von Hendrix <strong>zurechtgewiesen</strong>. Er &#8222;singt&#8220; weiter, irgendwann <strong>fällt</strong> er samt <strong>Mikrofonständer um </strong>( zu hören bei ca. bei 3.22 min), ist allerdings auch liegend nicht dazu zu bringen, endlich die <strong>Klappe</strong> zu <strong>halten</strong>. Ganz grosses <strong>Kino</strong> für die <strong>Ohren</strong>!</p>
<span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fnachtstrom.fetznetz.it%2Fjim3.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /><param name='wmode' value='opaque' /></object></p></span>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/obskuristan.wordpress.com/1463/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/obskuristan.wordpress.com/1463/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/obskuristan.wordpress.com/1463/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/obskuristan.wordpress.com/1463/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/obskuristan.wordpress.com/1463/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/obskuristan.wordpress.com/1463/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/obskuristan.wordpress.com/1463/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/obskuristan.wordpress.com/1463/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/obskuristan.wordpress.com/1463/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/obskuristan.wordpress.com/1463/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/obskuristan.wordpress.com/1463/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/obskuristan.wordpress.com/1463/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/obskuristan.wordpress.com/1463/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/obskuristan.wordpress.com/1463/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=obskuristan.com&amp;blog=4781857&amp;post=1463&amp;subd=obskuristan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Jim Morrison und Pamela Courson</media:title>
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			<media:title type="html">Verhaftung wegen obszöner Gesten während eines Konzerts</media:title>
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			<media:title type="html">Pam &#38; Jim: Letzte Tage in Paris</media:title>
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			<media:title type="html">Arme Pamela: Dem Wahnsinn verfallen, starb sie 1974 an einer Überdosis</media:title>
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			<media:title type="html">Fragwürdige Persönlichkeit: Sam Bernett</media:title>
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			<media:title type="html">Ein wirklich seltsames Buch...</media:title>
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			<media:title type="html">Kontroversieller Morrison-Forscher: Thomas Lyttle (1955 - 2008)</media:title>
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		<title>John Train tötet Phil Ochs</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 20:28:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachtstrom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mind Control]]></category>
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		<description><![CDATA[Über die Zerstörung der Gegenkultur der 1960er/70er-Jahre mittels der gezielten Tötung ihrer Leitfiguren durch das amerikanische Establishment habe ich in diesem Blog schon mehrmals geschrieben. Nach den entsprechenden Fallbeispielen zu Lennon und Hendrix möchte ich heute von Phil Ochs berichten, einen unbequemen Liedermacher und Sixties-Folkhelden, dessen späteres Schicksal eines der seltsamsten in dem an obskuren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=obskuristan.com&amp;blog=4781857&amp;post=1436&amp;subd=obskuristan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die <span style="text-decoration:underline;"><strong>Zerstörung</strong></span> der <strong>Gegenkultur</strong> der <strong>1960er/70er-Jahre</strong> mittels der gezielten <strong>Tötung</strong> ihrer <strong>Leitfiguren</strong> durch das <strong>amerikanische Establishment</strong> habe ich in diesem Blog schon mehrmals geschrieben. Nach den entsprechenden <strong>Fallbeispielen</strong> zu <a href="http://obskuristan.wordpress.com/2008/11/23/the-best-way-to-go/" target="_blank">Lennon</a> und <a href="http://obskuristan.wordpress.com/2009/01/22/hippies-mind-control-und-der-tod-von-jimi-hendrix/" target="_blank">Hendrix</a> möchte ich heute von <strong>Phil Ochs</strong> berichten, einen unbequemen <strong>Liedermacher</strong> und <strong>Sixties-Folkhelden</strong>, dessen späteres <strong>Schicksal</strong> eines der <strong>seltsamsten</strong> in dem an <strong>obskuren Fällen</strong> nicht gerade armen Universum der &#8222;<strong>toten Rockstars</strong>&#8220; ist.</p>
<div id="attachment_1438" class="wp-caption aligncenter" style="width: 230px"><img class="size-full wp-image-1438" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/03/ochs1.jpg?w=500" alt="Phil Ochs, Rebell und Folk-Hero"   /><p class="wp-caption-text">Phil Ochs, Rebell und Folk-Hero</p></div>
<p><strong>Ochs</strong>, 1940 in <strong>El Paso, Texas</strong> geboren, mag heute nahezu <strong>vergessen</strong> sein; in den frühen <strong>1960er-Jahren</strong> bildete er mit <strong>Joan Baez</strong> und seinem engen Freund <strong>Bob Dylan</strong> das leuchtende <strong>Dreigestirn</strong> der damaligen <strong>Folk-Szene</strong>. Von diesen dreien war <strong>Ochs</strong> derjenige, der sich am <strong>wenigsten</strong> ein <strong>Blatt</strong> vor den <strong>Mund</strong> nahm- seine <strong>Protestsongs</strong> wie &#8222;<strong>I Ain&#8217;t Marching Anymore</strong>&#8220; waren von einer solchen <strong>Schärfe</strong> und <strong>Direktheit</strong>, dass sie auf konservativen Radiosendern <strong>Spielverbot</strong> bekamen. Damit wurde natürlich auch das <strong>FBI</strong> auf ihn aufmerksam, welches von da an begann, seine <strong>Aktivitäten</strong> genauestens <strong>mitzuverfolgen</strong>.</p>
<div id="attachment_1439" class="wp-caption aligncenter" style="width: 255px"><img class="size-full wp-image-1439" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/03/ochs2.jpg?w=500" alt="ochs2"   /><p class="wp-caption-text">Auf der Höhe seines Ruhms: Ochs tritt vor Studenten in Berkeley auf</p></div>
<p>Nachdem <strong>Dylan</strong> 1964 auf die <strong>elektrischen Gitarre</strong> umgesattelt hatte, wäre <strong>Phil Ochs</strong> eigentlich der <strong>logische Anwärter</strong> auf den <strong>Thron</strong> der <strong>akustischen Folkmusik</strong> gewesen. Doch irgendwie schien es mit dem ganz grossen <strong>Durchbruch</strong> nicht zu klappen- er zerfranste sich zwischen <strong>Happenings</strong>, zahllosen <strong>Treffen</strong> mit <strong>Gesinnungsgenossen</strong>, <strong>Reisen</strong> und <strong>politischen Aktionen </strong>(wie z.b. der Gründung der &#8222;<strong>Yippie &#8211; Partei</strong>&#8222;). Während er bei <strong>Auftritten</strong> gnadenlos über <strong>Nixon</strong> und die <strong>CIA </strong>herzog, begann er gleichzeitig <strong>Ängste</strong> zu entwicken, selbst einmal <strong>Opfer</strong> des so verhassten <strong>Establishments</strong> zu werden. Die Befürchtung, wie sein ehemaliger Lieblingspräsident <strong>Kennedy</strong> erschossen zu werden, kompensierte er mit dem erhöhten Konsum von <strong>Tabletten</strong> und <strong>Alkohol</strong>.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1440" class="wp-caption aligncenter" style="width: 345px"><img class="size-full wp-image-1440" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/03/ochs4.jpg?w=500" alt="Da lief es nicht mehr so gut: Ochs(re) und sein Manager-Bruder Michael in den 1970ern"   /><p class="wp-caption-text">Da lief es nicht mehr so gut: Ochs (rechts) und sein Manager-Bruder Michael in den 1970ern</p></div>
<p>Auf seinen <strong>Reisen</strong> passierten plötzlich <strong>eigenartige</strong>, bis heute nicht restlos aufgeklärte <strong>Ereignisse</strong> &#8211; mysteriöse <strong>Einbrüche</strong> ins <strong>Hotelzimmer</strong>, oder die teilweise <strong>Zerstörung</strong> seiner <strong>Stimmbänder</strong> in <strong>Afrika</strong> Anfang der <strong>1970er-Jahre</strong>: Als <strong>Ochs</strong> während eines Aufenthalts in <strong>Dar es Salaam, Tanzania</strong> einen <strong>Abendspaziergang</strong> am <strong>Strand</strong> machte, wurde er aus <strong>unbekannten Gründen</strong> von drei Einheimischen überfallen; einer der drei Täter <strong>würgte </strong>ihn so stark, daß sich sein <strong>Stimmorgan</strong> bis zum <strong>Ende</strong> seines <strong>Lebens</strong> nicht mehr richtig <strong>erholte</strong>.</p>
<p>Um <strong>1975</strong> herum nahm sein <strong>Leben</strong> eine <strong>Wende</strong> zum <strong>Bizarren</strong>: Ochs verwandelte sich in eine <strong>andere Persönlichkeit</strong>. Sein <strong>neues Ich</strong> bezeichnete er als &#8222;<strong>John Train</strong>&#8222;, und dieser <strong>John Train</strong> war in jeder Hinsicht das absolute <strong>Gegenteil</strong> des sympathischen, ruhigen Liedermachers <strong>Phil Ochs</strong> &#8211; er war <strong>laut</strong>, <strong>ruppig</strong>, suchte <strong>Streit</strong> und <strong>Handgreiflichkeiten</strong>; er trug ständig eine <strong>Waffe</strong> bei sich und behauptete, er sei <strong>CIA-Agent</strong>; ein <strong>Schlag</strong> ins <strong>Gesicht</strong> seines alten <strong>Freundeskreises</strong>, den er so oft vor den Kopf stieß, daß er letztendlich sämtliche <strong>Weggefährten</strong> von früher <strong>vergraulte</strong>.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1441" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-1441" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/03/ochs5.jpg?w=500" alt="Bizarrer Auftritt: John Train gibt ein Interview"   /><p class="wp-caption-text">Bizarrer Auftritt: John Train gibt ein Interview</p></div>
<p><strong>Alex Constantine</strong> vermutet in seinem Referenzwerk &#8222;<a href="http://www.amazon.de/Covert-War-Against-Rock-Hutchence/dp/092291561X/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1237059525&amp;sr=8-3" target="_blank">The Covert War Against Rock</a>&#8222;, daß <strong>Ochs</strong> das Opfer einer <strong>CIA-Gehirnwäsche</strong> geworden war- eine <strong>Maßnahme</strong>, die <strong>unberechenbares Verhalten</strong> auslöste, welches sich auf die <strong>Karriere</strong> des einstigen <strong>Folk-Helden</strong> mehr als <strong>verheerend</strong> auswirkte. <strong>John Train</strong> (der inzwischen <strong>aufgeschwemmt</strong> und ständig <strong>betrunken</strong> mehr als obskure <strong>Auftritte</strong> in einem <strong>goldenen Elvis-Kostüm </strong>absolvierte) tat in <strong>Interviews</strong> für <strong>Presse</strong> und <strong>Fernsehen</strong> alles, um <strong>Phil Ochs</strong> zu <strong>diskreditieren</strong>. Schließlich behauptete er einem Bekannten gegenüber, er hätte <strong>Phil Ochs getötet</strong>. Dieser zeichnete das entsprechende <strong>Gespräch</strong> übrigens auf <strong>Tonband</strong> auf, sodaß der originale <strong>Wortlaut</strong> erhalten geblieben ist:</p>
<p><em>&#8222;On The first day of summer, 1975, Phil Ochs was murdered in the Chelsea Hotel by John Train, who is now speaking. I killed Phil Ochs. The reason i killed him was, he was some kind of genius but he drank too much and was a boring old fart. For the good of <span style="text-decoration:underline;"><strong>societies</strong></span>, </em>public and<strong><span style="text-decoration:underline;"> secret</span></strong><em>, he <strong>needed to be gotten rid of</strong>. Although he had brilliant ideas, i.e. an an evening with Salvador Allende and a couple of good songs like &#8216;Crucifixion&#8217; and &#8216;Changes&#8217;, he was no loonger needed and useful. He was too embarassing at parties&#8230;&#8220;</em></p>
<p>(Zitiert aus <strong>Marc Eliot</strong>, &#8222;<a href="http://www.amazon.com/Death-Rebel-Biography-Phil-Ochs/dp/0806515554/ref=sr_1_5?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1237059869&amp;sr=8-5" target="_blank">Death Of A Rebel</a>&#8222;, <strong>Anchor Press</strong>, 1979, Hervorhebungen von mir.)</p>
<p>Die <strong>kreative Ader</strong>, das <strong>Songschreiben</strong>, all das war ab 1975 <strong>Geschichte</strong> &#8211; <strong>Train/Ochs</strong> besaß irgendwann nicht mal mehr eine <strong>Gitarre</strong>; sie war ihm während einer mehrtägigen <strong>Zechtour</strong> gestohlen worden. Als die <strong>John Train</strong> &#8211; Persönlichkeit im Jahr <strong>1976</strong> wieder zu <strong>verschwinden</strong> begann, realisierte der wiedererwachte <strong>Ochs</strong>, daß sein Leben in <strong>Trümmern</strong> lag- er war vollkommen <strong>pleite</strong>, <strong>obdachlos</strong> und hatte <strong>keine Freunde mehr</strong>. Im Frühling 1976 zog er für ein paar Tage zu seiner Schwester <strong>Sonny</strong> in <strong>Far Rockaway</strong>, <strong>New York</strong> und <strong>erhängte</strong> sich am <strong>9. April</strong> des Jahres in ihrem <strong>Badezimmer</strong>. Er wurde <strong>35 Jahre</strong> alt.</p>
<div id="attachment_1442" class="wp-caption aligncenter" style="width: 272px"><img class="size-full wp-image-1442" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/03/ochs6.jpg?w=500" alt="Das letzte Photo..."   /><p class="wp-caption-text">Das letzte Photo...</p></div>
<p>Wurde <strong>Phil Ochs</strong> von <strong>CIA-Psychiatern</strong> eine &#8222;<strong>destruktive Persönlichkeit</strong>&#8220; eingepflanzt? Jahre später wurde jedenfalls <strong>enthüllt</strong>, dass das <strong>FBI</strong> eine über <strong>500 Seiten</strong> starke <strong>Akte</strong> über den <strong>politisch Unbequemen</strong> besaß &#8211; dort war er als &#8222;<strong>subversive Person</strong>&#8220; eingestuft worden und galt wie andere <strong>Leitfiguren</strong> der &#8222;<strong>Counterculture</strong>&#8220; als &#8222;<strong>potentiell gefährlich</strong>&#8222;. (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Phil_Ochs#cite_note-100" target="_blank">Zitat</a>).</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1443" class="wp-caption aligncenter" style="width: 290px"><img class="size-full wp-image-1443" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/03/ochscover.jpg?w=500" alt="Schwer erhältlich, aber eine der besten Musikerbiographien die es gibt"   /><p class="wp-caption-text">&quot;Death Of A Rebel&quot;: Schwer erhältlich, aber eine der besten Musikerbiographien die es gibt.</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/obskuristan.wordpress.com/1436/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/obskuristan.wordpress.com/1436/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/obskuristan.wordpress.com/1436/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/obskuristan.wordpress.com/1436/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/obskuristan.wordpress.com/1436/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/obskuristan.wordpress.com/1436/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/obskuristan.wordpress.com/1436/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/obskuristan.wordpress.com/1436/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/obskuristan.wordpress.com/1436/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/obskuristan.wordpress.com/1436/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/obskuristan.wordpress.com/1436/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/obskuristan.wordpress.com/1436/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/obskuristan.wordpress.com/1436/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/obskuristan.wordpress.com/1436/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=obskuristan.com&amp;blog=4781857&amp;post=1436&amp;subd=obskuristan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Phil Ochs, Rebell und Folk-Hero</media:title>
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			<media:title type="html">ochs2</media:title>
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			<media:title type="html">Da lief es nicht mehr so gut: Ochs(re) und sein Manager-Bruder Michael in den 1970ern</media:title>
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			<media:title type="html">Bizarrer Auftritt: John Train gibt ein Interview</media:title>
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			<media:title type="html">Das letzte Photo...</media:title>
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			<media:title type="html">Schwer erhältlich, aber eine der besten Musikerbiographien die es gibt</media:title>
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		<title>Hippies, Mind Control und der Tod von Jimi Hendrix</title>
		<link>http://obskuristan.com/2009/01/22/hippies-mind-control-und-der-tod-von-jimi-hendrix/</link>
		<comments>http://obskuristan.com/2009/01/22/hippies-mind-control-und-der-tod-von-jimi-hendrix/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 07:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachtstrom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mind Control]]></category>
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		<category><![CDATA[Summer of Love]]></category>

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		<description><![CDATA[Erleuchtende Slogans: Make Love Not War! Drop Acid Not Bombs! Turn on, Tune in, Drop out! Unglaubliche Festivals: Monterey, Isle of Wight, Woodstock. Fantastische Bands: Jefferson Airplane, Grateful Dead, The Doors. Legendäre Persönlichkeiten: Allen Ginsberg, Abbie Hoffman, Timothy Leary. Denkt man heute an das Zeitalter der Hippies zurück, denkt man an Peace, Love &#38; Happiness, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=obskuristan.com&amp;blog=4781857&amp;post=1263&amp;subd=obskuristan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erleuchtende Slogans: <strong>Make Love Not War</strong>! <strong>Drop Acid Not Bombs</strong>! <strong>Turn on, Tune in, Drop out</strong>! Unglaubliche Festivals: <strong>Monterey</strong>, <strong>Isle of Wight</strong>, <strong>Woodstock</strong>. Fantastische Bands: <strong>Jefferson Airplane</strong>, <strong>Grateful Dead</strong>, <strong>The Doors</strong>. Legendäre Persönlichkeiten: <strong>Allen Ginsberg</strong>, <strong>Abbie Hoffman</strong>, <strong>Timothy Leary</strong>.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1267" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1267" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/01/ginsberg_2.jpg?w=500" alt="Allen Ginsberg"   /><p class="wp-caption-text">Hippie-Poet: Allen &quot;Howl&quot; Ginsberg</p></div>
<p>Denkt man heute an das Zeitalter der <span style="text-decoration:underline;"><strong>Hippies </strong></span>zurück, denkt man an <strong>Peace, Love &amp; Happiness</strong>, an <strong>freie Liebe</strong>, bewußtseinserweiternde <strong>Drogen</strong>, an die <strong>unglaubliche Musik</strong>, an das Erwachen einer <strong>neuen, friedlichen Generation</strong> von <strong>Blumenkindern</strong> im Zeichen des <strong>Wassermannes</strong>.</p>
<p>Komisch, daß diese &#8222;<strong>friedliche Revolution</strong>&#8220; eigentlich <strong>nichts</strong> bewirkt hat &#8211; in dieser kaltblütigen, gewalttätigen <strong>Endzeit-Welt</strong> von heute wundert man sich, wo die <strong>schönen Ideen</strong> von damals verblieben sind.</p>
<div id="attachment_1268" class="wp-caption aligncenter" style="width: 393px"><img class="size-full wp-image-1268" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/01/hippies_woodstock_f_425001g.jpg?w=500" alt="Ein lauschiges Plätzchen am Woodstock-Festival..."   /><p class="wp-caption-text">Ein lauschiges Plätzchen am Woodstock-Festival...</p></div>
<p>Die &#8222;<strong>friedliche Revolution</strong>&#8220; der <strong>Blumenkinder</strong> konnte <strong>nichts bewirken</strong>, denn sie war, wie wir heute wissen, nichts anderes als ein <strong>riesiges Laborexperiment</strong>. Im Zuge des &#8222;<strong>Freedom Information Acts</strong>&#8220; freigebene <strong>Dokumente</strong> sowie <strong>Ergebnisse</strong> von <strong>Untersuchungen</strong> diverser <strong>US- Senatskomitees</strong> im Laufe der Jahre haben gezeigt, daß der amerikanische Geheimdienst <strong>CIA</strong> von Anfang an seine Finger im &#8222;<strong>Summer of Love</strong>&#8220; drinnen hatte- die <strong>Drogen</strong> (zuerst <strong>Ketamin</strong>, später <strong>LSD</strong>), die an jeder Ecke des berühmten <strong>Haight Ashbury </strong>- Distrikts in <strong>San Francisco</strong> verteilt wurden, stammten aus <strong>CIA-Beständen</strong>, ebenso die <strong>Trips</strong>, die bei <strong>Ken Kesey&#8217;s </strong>berühmten &#8222;<strong>Acid Tests</strong>&#8220; in rauhen Mengen verschenkt wurden.</p>
<div id="attachment_1299" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1299" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/01/bus.jpg?w=500" alt="Ken Kesey &amp; his Merry Pranksters"   /><p class="wp-caption-text">Busladungen voller CIA-Drogen: Ken Kesey &amp; his Merry Pranksters</p></div>
<p>Diejenigen <strong>Blumenkinder</strong>, die mit den Folgen des <strong>hochwirksamen</strong> (weil <strong>reinen</strong>) <strong>LSD</strong> nicht zurechtkamen, wurden <strong>umsonst </strong>in entsprechenden <strong>Kliniken</strong> behandelt. In Wirklichkeit keine <strong>großzügige Geste</strong>, denn diese <strong>Kliniken</strong> waren mit <strong>CIA-Psychiatern</strong> hochkarätig besetzt, sogar das <strong>Pflegepersonal</strong> hatte <strong>geheimdienstliche Verbindungen</strong>. Es ist anzunehmen, daß die eingewiesenen <strong>Hippie-Patienten</strong> gleichzeitig zu <strong>Testpersonen</strong> der damaligen <strong>Mind Control &#8211; Experimente</strong> des <strong>CIA</strong> (im Rahmen des Projekts <strong>MKULTRA</strong>) wurden. (Quelle: <strong>Jim Keith</strong>, <a href="http://www.amazon.de/Bewu%C3%9Ftseinskontrolle-Jim-Keith/dp/3895392901/ref=sr_1_4?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1232553057&amp;sr=8-4" target="_blank">Bewußtseinskontrolle, Edition Jonathan May, 1998</a>).</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1273" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1273" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/01/hells-angels-altamont.jpg?w=500" alt="Hells Angels beenden den Auftritt der Rolling Stones am Altamont Festival"   /><p class="wp-caption-text">Chaos auf der Bühne: Hells Angels beenden den Auftritt der Rolling Stones am Altamont Festival</p></div>
<p>Am Ende der <strong>1960er-Jahre</strong> hatte das amerikanische <strong>Establishment</strong> genug von seinen <strong>Hippies</strong> und beendete das &#8222;<strong>friedliche Experiment</strong>&#8220; mit brachialer <strong>Härte</strong>. Das <strong>offizielle Ende</strong> kam im <strong>Dezember 1969</strong> während des <strong>Altamont-Festivals</strong> in <strong>Kalifornien</strong>, als eine Ordner-Truppe von <strong>Hells Angels</strong> einen jungen Schwarzen <strong>erstach</strong>; die<strong> Hells Angels</strong> wurden übrigens damals vom <strong>CIA</strong> gerne als <strong>Drogenkuriere</strong> benutzt. Schon ein paar Monate zuvor hatten die <strong>Mitglieder</strong> von <strong>Charles Mansons</strong> notorischer &#8222;<strong>Family</strong>&#8220; mit den <strong>Tate/ La Bianca &#8211; Morden</strong> ein <strong>Blutbad</strong> angerichtet, welches Amerika <strong>niemals wieder</strong> vergessen sollte.</p>
<div id="attachment_1274" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1274" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/01/charlesmanson.jpg?w=500" alt="Charles Manson"   /><p class="wp-caption-text">Todesengel mit CIA-Verbindungen: Charles Manson</p></div>
<p>Die <strong>Verbindungen</strong> von <strong>Manson</strong> zur <strong>CIA</strong> sind leicht zu ziehen: Er war <strong>Insasse</strong> des <strong>Vacaville-Gefängnisses</strong> in <strong>Kalifornien</strong>, in welchem in den <strong>1960er-Jahren</strong> zahlreiche <strong>MKULTRA </strong>- Experimente stattgefunden haben; auch die <strong>Drogen</strong> aller &#8222;Family&#8220;-Mitglieder kamen aus <strong>CIA-Quellen</strong>. Sie wurden zur Verfügung gestellt von der Kommune &#8222;<strong>The Brotherhood of Eternal Love</strong>&#8222;, welche wiederum von <strong>Ronald Stark</strong>, dem berüchtigsten <strong>CIA-Dealer</strong> der damaligen Zeit <strong>beliefert</strong> wurde. Das <strong>Charlie</strong> <strong>Manson</strong> ein kontrollierter <strong>Attentäter</strong> war, liegt also nahe.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1277" title="blackpantherspic11" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/01/blackpantherspic11.jpg?w=500" alt="blackpantherspic11"   /></p>
<p>Für die <strong>Radikalisierung</strong> der bis dato friedlichen <strong>Protestbewegungen</strong> sorgte das <strong>FBI </strong>mit seinem <strong>COINTELPRO</strong>- Programm, dessen von <strong>J. Edgar Hoover</strong> persönlich ausgewählte <strong>Agenten</strong> Organisationen wie die <strong>Black Panthers</strong> oder die &#8222;<strong>Students for a Democratic Society</strong>&#8220; infiltrierten- mit dem Ziel, <strong>Zwietracht</strong> zu säen und zu <strong>provozieren</strong>; andererseits wurden <strong>Hassgruppen</strong> wie der <strong>Ku Klux Clan</strong> heimlich <strong>gefördert</strong>.</p>
<p>Ein vorrangiges<strong> Ziel</strong> des <strong>Establishments</strong> war es ausserdem, die <strong>Ikonen</strong> der <strong>Gegenkultur</strong> zu <strong>eliminieren</strong>. Soll heissen: die <strong>wichtigsten</strong>, die am meisten umjubelten <strong>Rockstars</strong>, die sich <strong>öffentlich</strong> zu den <strong>politischen Idealen</strong> der <strong>rebellischen</strong> <strong>Jugend</strong> bekannten, sollten vom <strong>Antlitz</strong> des <strong>bürgerlichen Amerika</strong> verschwinden.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1280" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-1280" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/01/covert1.jpg?w=500" alt="Eines der spannendsten Bücher, das ich besitze..."   /><p class="wp-caption-text">Essentieller Lesestoff: &quot;The Covert War against Rock&quot;</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p><strong>Alex Constantine</strong> hat in seinem brilliantem <strong>Buch</strong> &#8222;<a href="http://www.amazon.de/Covert-War-Against-Rock-Hutchence/dp/092291561X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1232554832&amp;sr=8-2" target="_blank">The Covert War Against Rock</a>&#8220; einen <strong>Zusammenhang</strong> zwischen den <strong>mysteriösen Toden</strong> vieler &#8222;unbequemer&#8220; <strong>Rockstars</strong> gezogen; eine blutige <strong>Spur</strong>, die von den um<strong> 1970 </strong>herum verstorbenen<strong> </strong>Prominenten<strong> Mama Cass</strong>, <strong>Brian Jones</strong> und <strong>Jim Morrison</strong> über den <strong>1980</strong> erschossenen <strong>John Lennon</strong> bis zu den späteren, ebenso ungewöhnlichen<strong> Todesfällen </strong>von<strong> Bob Marley</strong>, <strong>Peter Tosh</strong>, <strong>Tupac Shakur</strong> und <strong>Michael Hutchence</strong> reicht.</p>
<p>Die meist <strong>unaufgeklärten Todesumstände</strong> lassen ein <strong>Muster</strong> erkennen, einen <strong>Plan</strong> etablierter <strong>Mächte</strong>, sich mittels <strong>eiskalter</strong> und  oft schlecht getarnter <strong>Morde</strong> als &#8222;<strong>gefährlich</strong>&#8220; eingestufter<strong> Identifikationsfiguren</strong> der <strong>Jugendkultur</strong> zu entledigen.</p>
<div id="attachment_1281" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1281" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/01/hendrixhair.jpg?w=500" alt="Gott, was für Afros! Jimi Hendrix und seine Experience"   /><p class="wp-caption-text">Was für Frisuren! Jimi Hendrix und seine Experience</p></div>
<p>Will man hier ein besonders <strong>eindrucksvolles Beispiel </strong>herausgreifen, kommt man um den <strong>Tod</strong> von <strong>Jimi Hendrix</strong> nicht herum. Der wie ein <strong>Gott</strong> verehrte <strong>Gitarrenheld</strong> hatte einen besonderen <strong>Feind</strong> in seinem engsten Umfeld, einen Mann, der wie eine <strong>Schwarze Witwe </strong>ein<strong> tödliches Netz </strong>webte<strong>, </strong>in dem sich<strong> </strong>der sensible und realitätsferne <strong>Hendrix</strong> rettungslos verfing.</p>
<p>Dieser Mann ist so <strong>mysteriös</strong>, daß es mir trotz intensivster <strong>Recherchen</strong> fast unmöglich war, ein <strong>Foto</strong> von ihm aufzutreiben- letztlich habe ich ihn in einer kurzen<strong> Einstellung</strong> einer alten <strong>Hendrix- Dokumentation</strong> entdeckt. Selbst die <strong>Schreibweise</strong> seines <strong>Namens</strong> bleibt ein <strong>Rätsel</strong>- <strong>Alex Constantine</strong> nennt ihn <strong>Mike Jeffrey</strong>, während er auf der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Jeffery_(manager)" target="_blank">englischen Wikipedia</a> als &#8222;<strong>Michael Jeffery</strong>&#8220; auftaucht, auf einigen <strong>Internetseiten</strong> wird er auch als &#8222;<strong>Mike Jeffries</strong>&#8220; bezeichnet.</p>
<div id="attachment_1284" class="wp-caption aligncenter" style="width: 461px"><img class="size-full wp-image-1284" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/01/hendrixmike.jpg?w=500" alt="Mike Jefferys bequatscht Jimi Hendrix..."   /><p class="wp-caption-text">Mike Jeffery bequatscht Jimi Hendrix...</p></div>
<p><strong>Mike Jeffery</strong> war der <strong>letzte Manager</strong> von <strong>Jimi Hendrix</strong>- zuvor hatte er <strong>Eric Burdon and the  Animals</strong> unter seiner Fuchtel. Seine <strong>Arbeit</strong> scheint schon zu dieser Zeit eher <strong>egoistische Ziele</strong> verfolgt zu haben- verschiedene <strong>Bandmitglieder</strong> beschuldigten ihn in späteren Jahren  <strong>öffentlich</strong>, sich sämtliche <strong>Einkünfte</strong> der Band in die <strong>eigene Tasche</strong> gesteckt zu haben.</p>
<p>Der <strong>1933</strong> in <strong>London</strong> geborene <strong>Jeffery</strong> scheint eine <strong>militärische Vergangenheit</strong> in obskuren <strong>Spezialeinheiten</strong> gehabt zu haben; ausserdem bezeichnete er sich bei verschiedenen <strong>Gelegenheiten</strong> als <strong>Agent </strong>des britischen Geheimdienstes <strong>MI5 </strong>und als<strong> CIA-Agent</strong> &#8211; eine recht <strong>seltsame Vergangenheit</strong> für einen <strong>Manager</strong> des <strong>Musikbusiness</strong>. (Quelle: <strong>Shapiro &amp; Glebbeek</strong>, <a href="http://www.amazon.de/Jimi-Hendrix-Electric-Gypsy/dp/0312130627/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1232556523&amp;sr=8-1" target="_blank">&#8222;Electric Gypsy&#8220;, Saint Martin&#8217;s Press, Reprint 1995</a>)</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1285" class="wp-caption aligncenter" style="width: 290px"><img class="size-full wp-image-1285" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/01/monkees66-promo.jpg?w=500" alt="The Monkees"   /><p class="wp-caption-text">Musik für Teenies: The Monkees</p></div>
<p><strong>Jeffery</strong>, der nebenbei auch noch <strong>Verbindungen</strong> zur <strong>Mafia</strong> gehabt zu haben scheint, machte sich bei seinem neuen &#8222;<strong>Schützling</strong>&#8220; systematisch an <strong>gezielte Zerstörungsarbeit</strong>: er isolierte <strong>Hendrix</strong> von früheren <strong>Weggefährten</strong>; buchte ihn für <strong>Konzerte</strong> und <strong>Touren</strong>, welche seine <strong>Reputation</strong> zerstörten (z.b. mit den <strong>Monkees</strong>, wo <strong>Hendrix</strong> mit einer Meute <strong>12-jähriger Teenies </strong>konfrontiert war), versorgte ihn im <strong>Übermass</strong> mit <strong>LSD</strong> und zweigte den <strong>Hauptteil</strong> der <strong>Einkünfte</strong> auf <strong>Konten</strong> der &#8222;<strong>Chemical Bank</strong>&#8220; auf den <strong>Bahamas</strong> ab- ein <strong>dubioses Bankinstitut</strong> mit <strong>Verbindungen</strong> zu <strong>CIA </strong>und <strong>Mafia</strong>, wie eine <strong>Untersuchung</strong> im Jahr <strong>1980</strong> aufdeckte.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1286" class="wp-caption aligncenter" style="width: 290px"><img class="size-full wp-image-1286" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/01/hendrixgypsy.jpg?w=500" alt="Die Band Of Gypsies"   /><p class="wp-caption-text">Letzte Proben: Die &quot;Band Of Gypsies&quot;</p></div>
<p><strong>1970</strong> war ein äusserst <strong>schlechtes Jahr</strong> für <strong>Jimi Hendrix</strong>: Freunde von ihm hatten durch Zufall ein <strong>Dokument</strong> gefunden, welches bewies, daß ein kürzlich erfolgter Auftritt <strong>50.000 Dollar Gage</strong> gebracht hatte und nicht <strong>10.000</strong>, wie <strong>Mike Jeffery</strong> behauptet hatte. Ausserdem war <strong>Hendrix</strong> der festen <strong>Überzeugung</strong>, daß sein <strong>Manager</strong> ihm <strong>Heroin</strong> untergeschoben hatte, für dessen <strong>Besitz</strong> der <strong>Rockstar</strong> bereits <strong>1969</strong> in <strong>Toronto</strong> verhaftet worden war.</p>
<p>Laut den späteren Berichten damaliger <strong>Freunde</strong> und <strong>Musikerkollegen</strong> befand sich <strong>Hendrix</strong> kurz vor seinem<strong> Tod</strong> in einem Zustand konstanter<strong> Paranoia</strong>; er versuchte mit <strong>allen Mitteln</strong>, aus dem <strong>Vertrag</strong> mit seinem sinsistren <strong>Manager</strong> auszusteigen, da er <strong>Angst</strong> um sein <strong>Leben</strong> hatte. Es war sinnlos- <strong>Jeffery</strong>, der seinen Star von mehreren <strong>Angestellten</strong> wie einen Gefangenen <strong>überwachen</strong> ließ, erfuhr jedesmal von dessen <strong>Versuchen</strong>, <strong>eigene Wege</strong> gehen zu wollen. Als <strong>Hendrix</strong> schließlich jegliche <strong>Kommunikation</strong> mit <strong>Jefferys</strong> verweigerte, war er <strong>fällig</strong>: er starb im Alter von nur <strong>27 Jahren</strong> am <strong>18. September 1970</strong> in einem <strong>Londoner Appartment</strong>.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1287" class="wp-caption aligncenter" style="width: 370px"><img class="size-full wp-image-1287" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/01/hendrixlast.jpg?w=500" alt="aufgenommen von Monika Dannemann am Nachmittag im Garten des Hotels, in dem er sterben sollte..."   /><p class="wp-caption-text">Das letzte Photo: aufgenommen von Monika Dannemann am Nachmittag vor der Todesnacht</p></div>
<p>Über die <strong>Umstände</strong> seines <strong>Todes</strong> gibt es <strong>mehrere</strong> (voneinander abweichende) <strong>Versionen</strong>. Am <strong>Vorabend</strong> hatte er ein paar <strong>Schlaftabletten</strong> genommen und seiner Freundin <strong>Monika Dannemann</strong> war es unmöglich, ihn am <strong>Vormittag</strong> des darauffolgenden Tages zu <strong>wecken</strong>. Sie rief die <strong>Retttung</strong>, wobei sie bis zu ihrem eigenen Tod darauf <strong>bestand</strong>, daß <strong>Hendrix</strong> noch <strong>atmete</strong>, als diese eintraf. Im <strong>Rettungswagen</strong> wurde er in einen <strong>Sessel</strong> geschnallt, wobei es ihm <strong>unmöglich</strong> gewesen sein soll, den Kopf <strong>nach vorne</strong> zu beugen, als er sich <strong>übergeben</strong> wollte; beim Eintreffen in der <strong>Notaufnahme</strong> war er tot, an seinem <strong>eigenen Erbrochenen</strong> erstickt.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1290" class="wp-caption aligncenter" style="width: 272px"><img class="size-full wp-image-1290" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/01/hendrixappartment.jpg?w=500" alt="Das Appartment, in dem es passierte.. (Foto von www.findadeath.com)"   /><p class="wp-caption-text">Das Appartment, in dem Hendrix starb (Foto von www.findadeath.com)</p></div>
<p>Laut den <strong>offiziellen Aussagen</strong> der <strong>Rettungssanitäter</strong> wiederum war <strong>Hendrix</strong> bereits<strong> tot</strong>, als sie das <strong>Appartment</strong> betraten. Die <strong>Tür</strong> soll <strong>offen</strong> gewesen sein, und <strong>Dannemann</strong> nicht anwesend. Ein äusserst interessanter<strong> Punkt</strong> ist die <strong>offiziell </strong>festgestellte<strong> Todesart</strong>- <strong>Hendrix</strong> (der kein großer Trinker war) soll an einer <strong>Kombination</strong> seines eigenen <strong>Erbrochenen</strong> und großen Mengen von <strong>Rotwein</strong> erstickt sein. Der <strong>Alkohol</strong> befand sich in seiner <strong>Lunge</strong>, wobei der <strong>Blutanteil</strong> niedrig war; dies wäre ein möglicher <strong>Hinweis</strong> darauf, daß <strong>Hendrix</strong> der <strong>Rotwein</strong> zuvor mit <strong>Gewalt</strong> eingeflösst worden sein könnte.</p>
<p>Trotz weiterer <strong>Untersuchungen</strong> von <strong>offizieller</strong> und auch von <strong>privater </strong>Seite bleibt der <strong>Tod</strong> von <strong>Jimi Hendrix</strong> bis heute <strong>ungeklärt</strong>. <strong>Mike Jeffery</strong> verschwand kurz danach <strong>spurlos</strong>; sein <strong>Name</strong> tauchte erst wieder auf der <strong>Passagierliste</strong> eines <strong>Flugzeugs</strong> auf, welches am <strong>5. März 1973</strong> unter <strong>unglücklichen Umständen</strong> über <strong>Frankreich</strong> nach der <strong>Kollision</strong> mit einem <strong>Kleinflieger</strong> abstürzte, <strong>keiner</strong> der <strong>Insassen</strong> der <strong>Iberia DC-9</strong> überlebte diesen Absturz.</p>
<div id="attachment_1291" class="wp-caption aligncenter" style="width: 252px"><img class="size-full wp-image-1291" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/01/dannemann.jpg?w=500" alt="Mitschuld am Tod von Hendrix? Monika Dannemann (1945 - 1996)"   /><p class="wp-caption-text">Mitschuld am Tod von Hendrix? Monika Dannemann (1945 - 1996)</p></div>
<p><strong>Monika Dannemann</strong> führte eine erbitterte <strong>gerichtliche Auseinandersetzun</strong>g mit <strong>Kathy Etchingham</strong>, einer anderen <strong>Hendrix-Geliebten</strong>, die sie der <strong>Beihilfe zum Mord</strong> an dem <strong>Gitarristen</strong> beschuldigte; <strong>Dannemann</strong> wurde kurz darauf, am <strong>5. April 1996</strong> tot in ihrem <strong>Mercedes</strong> in der Nähe ihres <strong>Hauses</strong> in <strong>Seaford, East Sussex</strong> gefunden- sie hatte die <strong>Auspuffgase</strong> in das <strong>Innere</strong> der <strong>Limousine</strong> geleitet. Ihr damaliger <strong>Freund</strong>, der <strong>Scorpions</strong>-Gitarrist <strong>Uli Jon Roth</strong>, behauptet bis heute, sie sei <strong>ermordet</strong> worden.</p>
<div id="attachment_1289" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1289" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/01/hendrixbehind.jpg?w=500" alt="Gitarrenlecken von hinten..."   /><p class="wp-caption-text">Gitarrenlecken von hinten...</p></div>
<p>Soweit die <strong>Geschichte</strong> von <strong>Jimi Hendrix</strong>, die ich deswegen <strong>ausgewählt</strong> habe, weil mir seine Musik unglaublich viel <strong>bedeutet</strong>. Selbst im <strong>21. Jahrhundert</strong> ist sein musikalisches <strong>Erbe</strong> nichts für <strong>nostalgische Rockfanatiker</strong>, die beim <strong>Klang</strong> seiner <strong>Gitarre</strong> leise in ihre <strong>Bierdose</strong> weinen- diese Musik brennt <strong>lichterloh</strong> und klingt wie pure <strong>Science Fiction</strong>, so als ob <strong>Jimi</strong> Ende der <strong>1960er</strong> eine <strong>Zeitmaschine</strong> bestiegen hätte, die uns noch immer um <strong>Lichtjahre</strong> auf der <strong>Überholspur</strong> vorauseilt.</p>
<div id="attachment_1288" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-1288" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2009/01/hendrixjones.jpg?w=500" alt="Brian Jones, Jimi Hendrix"   /><p class="wp-caption-text">Dead Men Walking: Brian Jones, Jimi Hendrix</p></div>
<p>Das gerade sein <strong>Manager</strong> ein <strong>Geheimdienstagent</strong> war, der <strong>bewußt</strong> seine Karriere <strong>zerstörte </strong>und ausserdem seine <strong>Einnahmen</strong> auf <strong>CIA-Konten</strong> umleitete, ist <strong>bitter</strong>. Aber <strong>Hendrix</strong> war natürlich nicht das einzige <strong>Opfer </strong><strong> </strong>der<strong> </strong>damaligen<strong> Rockmusik</strong>, denn der <strong>Zeitraum</strong> zwischen <strong>1969</strong> und <strong>1971</strong> war extrem &#8222;<strong>tödlich</strong>&#8220; für die <strong>Ikonen</strong> der <strong>Jugendkultur</strong>.</p>
<p>Das ist was für <strong>Zahlen-</strong> und <strong>Buchstabenmystike</strong>r: Mit jeweils ein paar Monaten Abstand verstarben alle <strong>Rockstars</strong> mit &#8222;<strong>J</strong>&#8220; im Namen: <strong>Brian Jones</strong>, <strong>Jimi Hendrix</strong>, <strong>Janis Joplin</strong>, <strong>Jim Morrison</strong>. Alle übrigens auch im selben Alter: <strong>27</strong>.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Quellen &amp; Materialien:</strong></span></p>
<p><a href="http://aconstantineblacklist.blogspot.com/" target="_blank">Hier</a> das <strong>Blog</strong> von <strong>Alex Constantine</strong>, neben <strong>Jim Keith</strong> mein allerliebster<strong> Verschwörungstheoretiker</strong>.</p>
<p>Immer <strong>nützlich</strong> bei der <strong>Recherche</strong> der <strong>letzten Lebensstunden</strong> von <strong>Stars</strong>: <a href="http://www.findadeath.com/" target="_blank">www.findadeath.com</a></p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/27_club" target="_blank">Hier</a> gibts Infos zum <strong>Club 27</strong>.</p>
<p>Die ganze <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hippie" target="_blank">Geschichte</a> der <strong>Hippie-Bewegung</strong>.</p>
<p>Zum Thema<strong> CIA, LSD und Hippiekultur </strong>gibts <a href="http://cropfm.at/past_shows.htm?showid=nachtstrom" target="_blank">hier</a> eine entsprechende <strong>CROPfm-Sendung</strong>, und <a href="http://cropfm.at/past_shows.htm?showid=mkultra" target="_blank">hier</a> eine zur Geschichte von <strong>MKULTRA</strong> &#8211; beide Sendungen unter <strong>Mitwirkung</strong> eures <strong>Docteurs</strong>.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/obskuristan.wordpress.com/1263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/obskuristan.wordpress.com/1263/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/obskuristan.wordpress.com/1263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/obskuristan.wordpress.com/1263/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/obskuristan.wordpress.com/1263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/obskuristan.wordpress.com/1263/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/obskuristan.wordpress.com/1263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/obskuristan.wordpress.com/1263/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/obskuristan.wordpress.com/1263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/obskuristan.wordpress.com/1263/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/obskuristan.wordpress.com/1263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/obskuristan.wordpress.com/1263/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/obskuristan.wordpress.com/1263/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/obskuristan.wordpress.com/1263/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=obskuristan.com&amp;blog=4781857&amp;post=1263&amp;subd=obskuristan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Allen Ginsberg</media:title>
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			<media:title type="html">Ein lauschiges Plätzchen am Woodstock-Festival...</media:title>
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			<media:title type="html">Ken Kesey &#38; his Merry Pranksters</media:title>
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			<media:title type="html">Hells Angels beenden den Auftritt der Rolling Stones am Altamont Festival</media:title>
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			<media:title type="html">Charles Manson</media:title>
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			<media:title type="html">Eines der spannendsten Bücher, das ich besitze...</media:title>
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			<media:title type="html">Gott, was für Afros! Jimi Hendrix und seine Experience</media:title>
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			<media:title type="html">Mike Jefferys bequatscht Jimi Hendrix...</media:title>
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			<media:title type="html">The Monkees</media:title>
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			<media:title type="html">Die Band Of Gypsies</media:title>
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			<media:title type="html">aufgenommen von Monika Dannemann am Nachmittag im Garten des Hotels, in dem er sterben sollte...</media:title>
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			<media:title type="html">Das Appartment, in dem es passierte.. (Foto von www.findadeath.com)</media:title>
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			<media:title type="html">Mitschuld am Tod von Hendrix? Monika Dannemann (1945 - 1996)</media:title>
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			<media:title type="html">Gitarrenlecken von hinten...</media:title>
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			<media:title type="html">Brian Jones, Jimi Hendrix</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>The walrus was Paul</title>
		<link>http://obskuristan.com/2008/11/25/the-walrus-was-paul/</link>
		<comments>http://obskuristan.com/2008/11/25/the-walrus-was-paul/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 10:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachtstrom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tote Rockstars]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorien]]></category>
		<category><![CDATA[Beatles]]></category>
		<category><![CDATA[CROPfm]]></category>
		<category><![CDATA[Glass Onion]]></category>
		<category><![CDATA[John Lennon]]></category>
		<category><![CDATA[Paul is dead]]></category>
		<category><![CDATA[Paul McCartney]]></category>
		<category><![CDATA[R. Gary Patterson]]></category>
		<category><![CDATA[Russell Gibb]]></category>
		<category><![CDATA[White Album]]></category>

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		<description><![CDATA[Hintergrundmusik: Secret Machines mit &#8222;The Leaves are gone&#8220; (von &#8222;Now Here&#8222;, 2004) &#8211; Psychedelia irgendwo zwischen Beatles, Flaming Lips und Pink Floyd. Lust auf mehr morbide Beatlemania? Kein Problem, davon gibts genug. Lass uns doch einmal die Beatles im Jahr 2008 betrachten: John ist tot (ermordet), George ist tot (Krebs); übrig bleiben Ringo und Paul. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=obskuristan.com&amp;blog=4781857&amp;post=929&amp;subd=obskuristan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hintergrundmusik: <strong>Secret Machines</strong> mit &#8222;<strong>The Leaves are gone</strong>&#8220; (von &#8222;<strong>Now Here</strong>&#8222;, 2004) &#8211; Psychedelia irgendwo zwischen <strong>Beatles</strong>, <strong>Flaming Lips</strong> und <strong>Pink Floyd</strong>.</em></p>
<span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fnachtstrom.fetznetz.it%2Fsecret.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /><param name='wmode' value='opaque' /></object></p></span>
<p><strong>Lust</strong> auf mehr<strong> morbide</strong> <span style="text-decoration:underline;"><strong>Beatlemania</strong></span>? Kein Problem, davon gibts <strong>genug</strong>. Lass uns doch einmal die <strong>Beatles</strong> im Jahr <strong>2008</strong> betrachten: <strong>John</strong> ist <strong>tot</strong> (ermordet), <strong>George</strong> ist <strong>tot</strong> (Krebs); übrig bleiben <strong>Ringo</strong> und <strong>Paul</strong>. Paul? Sorry, <strong>Paul</strong> ist ebenfalls <strong>tot</strong> &#8211; und zwar schon seit <strong>1966</strong>.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-930" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2008/11/beatles1.jpg?w=300&#038;h=185" alt="" width="300" height="185" /></p>
<p>Willkommen zu einer der <strong>irrwitzigsten</strong> und auch hartnäckigsten <strong>Verschwörungstheorien</strong> der <strong>Pop-Geschichte</strong>. Wie die absurde Story, daß <strong>Paul McCartney</strong> in besagtem Jahr <strong>ums Leben gekommen</strong> sei und durch einen (Trommelwirbel!) <strong>Doppelgänger</strong> ersetzt wurde, ist nicht ganz klar. Angeblich erschien <strong>1969</strong> in einer <strong>Campus-Zeitung</strong> der amerikanischen <strong>Michigan- Universität </strong>ein Artikel, der zum ersten Mal die <strong>Behauptung</strong> aufstellte, <strong>McCartney</strong> sei nicht mehr am Leben; das behauptete ausserdem kurz darauf ein mysteriöser <strong>Anrufer</strong> namens &#8222;<strong>Tom</strong>&#8220; während einer <strong>Radioshow</strong> des Detroiter Moderators <strong>Russell Gibb</strong>. <strong>Gibb</strong> ließ sich <strong>überzeugen</strong> und widmete dem Thema die restliche <strong>Sendung</strong>.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-938" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2008/11/paul3.jpg?w=180&#038;h=240" alt="" width="180" height="240" /></p>
<p>Diese legendäre <strong>Radioshow</strong> trat eine unglaubliche <strong>Welle</strong> der <strong>Hysterie</strong> los: unter der tatkräftigen Mithilfe sensationsgeiler <strong>Medien</strong> hatte die berüchtigte &#8222;<strong>Paul is dead</strong>&#8222;- Theorie das Licht der Welt erblickt; fortan widmeten sich hundertausende <strong>Fans</strong> der <strong>Beatles</strong> hingebungsvoll einer äußerst verschrobenen <strong>Schnitzeljagd</strong> nach versteckten <strong>Hinweisen</strong> in <strong>Beatles</strong>-Songs und auf den entsprechenden <strong>Plattencovern</strong> &#8211; ein paar <strong>Unentwegte</strong> tun das übrigens auch <strong>heute noch</strong>.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Mittwoch, 9. November 1966</strong></span>: Die <strong>Beatles</strong> befinden sich im <strong>Abbey Road</strong>-Studio, um einen  Song für die <strong>1967</strong> zum Release vorgesehene LP &#8222;<em>Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band</em>&#8220; aufzunehmen. Die vier Pilzköpfe gehen gerade durch eine harte Zeit- <strong>Lennon</strong> hat durch seine <strong>Ansage</strong>, die &#8222;<strong>Beatles seien populärer als Jesus Christus</strong>&#8220; die halbe Welt gegen sich <strong>aufgebracht</strong> (Anm.: Der <strong>Vatikan</strong> hat ihm ja dieser Tage endlich<strong> verziehen</strong>), die Band versoürt keine Lust mehr, <strong>live</strong> aufzutreten, zwischen den ewigen Rivalen <strong>John</strong> und <strong>Paul</strong> gibt es immense<strong> persönliche</strong> und <strong>kreative Spannungen</strong>.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-939" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2008/11/paul5.jpg?w=500" alt=""   /></p>
<p>Als während der nächtlichen <strong>Aufnahmesession</strong> irgendwann zu fortgeschrittener Stunde ein hitziger <strong>Streit</strong> wegen Pauls <strong>Perfektionismus</strong> ausbricht, springt der Beatle auf und verlässt im <strong>Zorn</strong> das <strong>Studio</strong>. Er rast bei starkem <strong>Regen</strong> in seinem weißen <strong>Austin Healey</strong> davon; kurze Zeit später bemerkt er eine <strong>Frau</strong>, die ohne <strong>Schirm</strong> neben der Strasse entlangläuft. Er hält an und fragt, ob er sie mitnehmen kann- die junge Dame (ihr Name, so wurde später angeblich ermittelt, lautete &#8222;<strong>Rita</strong>&#8222;) erkennt kurze Zeit später, wer der <strong>Fahrer</strong> ist und wird <strong>hysterisch</strong>.</p>
<div id="attachment_940" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-940" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2008/11/paul6.jpg?w=300&#038;h=200" alt="Austin Healy 3000, Baujahr 1965" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Austin Healy 3000, Baujahr 1965</p></div>
<p>Sie greift in das <strong>Lenkrad</strong>, der Wagen gerät ausser <strong>Kontrolle</strong> und rast ungebremst in einen <strong>Telefonmasten</strong>. Irgendwie ist es Rita möglich, sich aus dem <strong>Wrack</strong> zu <strong>befreien</strong>, sie ist nahezu <strong>unverletzt</strong>. Paul allerdings ist <strong>festgeklemmt</strong>. Als sie versucht, die <strong>Fahrertüre</strong> von aussen zu öffnen, bricht plötzlich ein <strong>Feuer</strong> aus. Paul ist bei <strong>Bewußtsein</strong>- seine <strong>Hand</strong> ist <strong>gebrochen</strong>, es ist ihm unmöglich, den <strong>Griff </strong>der der <strong>Vordertür </strong>herunterzudrücken. Am Unfallort eingetroffene Passanten haben die Einsatzkräfte verständigt; während die <strong>Feuerwehr </strong>zum <strong>Unfallort</strong> unterwegs ist, <strong>explodiert</strong> plötzlich das <strong>Fahrzeug</strong>- jede <strong>Rettung</strong> kommt zu <strong>spät</strong>. Paul McCartney <strong>verstirbt</strong> am <strong>Unfallort</strong>.<br />
Die <strong>später </strong>eingetroffene<strong> Polizei </strong>identifiziert den<strong> Lenker</strong> anhand des erhaltenen hinteren <strong>Nummernschilds</strong> &#8211; die <strong>Presse</strong> hat bereits Wind von dem <strong>Unfall</strong> bekommen und die Reporter haben wissen auch schon, wer das berühmte <strong>Opfer </strong>ist.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_941" class="wp-caption aligncenter" style="width: 232px"><img class="size-full wp-image-941" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2008/11/paul7.jpg?w=500" alt="Brian Epstein (1934 - 1967)"   /><p class="wp-caption-text">Brian Epstein (1934 - 1967)</p></div>
<p><strong>Brian Epstein</strong>, Manager der <strong>Beatles</strong>, verhindert entsprechende <strong>Schlagzeilen</strong> in den <strong>Morgenausgaben</strong> diverser <strong>Zeitungen</strong> und bittet die <strong>Polizei</strong> um absolutes <strong>Stillschweigen </strong>gegenüber der<strong> Öffentlichkeit</strong>. Wie ihm das (offensichtlich) gelungen ist, bleibt allerdings ein Rätsel; <strong>Epstein</strong> begeht im <strong>August</strong> des folgenden Jahres <strong>Selbstmord </strong>und nimmt seine sorgsam gehüteten <strong>Geheimnisse</strong> mit in eine <strong>andere Welt.</strong> Zuvor beschwört er die geschockten restlichen <strong>Bandmitglieder</strong>, sich wegen der unzähligen bestehenden <strong>Verträge</strong> nicht <strong>aufzulösen</strong>. Da <strong>Paul</strong> ausserdem der beliebteste <strong>Beatle</strong> war, gibt es anscheinend nur eine einzige <strong>Lösung </strong>für das Dilemma um<strong> </strong>seinen Tod: ein <span style="text-decoration:underline;"><strong>Doppelgänger </strong></span>muß her.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_942" class="wp-caption aligncenter" style="width: 181px"><img class="size-full wp-image-942" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2008/11/sheppard1.jpg?w=500" alt="William Campbell ?"   /><p class="wp-caption-text">McCartney-Double William Campbell ?</p></div>
<p>Er findet sich in einem kanadischen <strong>Polizeibeamten</strong> namens <strong>William Campbell</strong>- ein idealer <strong>Kanditat</strong>: Campbell ist <strong>Beatles-Fan</strong>, kann <strong>Bass</strong> spielen, und hat bereits einen &#8222;<strong>Paul McCartney-Lookalike</strong>&#8220; &#8211; Wettbewerb gewonnen. Eines Tages verschwindet er spurlos von seiner <strong>Arbeitsstelle</strong> im <strong>Ontario Police Department</strong>- und taucht nach einigen kleinen <strong>Schönheitsoperationen</strong> als &#8222;<strong>Paul McCartney</strong>&#8220; wieder auf.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_943" class="wp-caption aligncenter" style="width: 213px"><img class="size-full wp-image-943" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2008/11/paul8.jpg?w=500" alt="Mit einem Spiegel kann man auf dem Cover von Sgt Pepper Pauls Todesdatum herausfinden..."   /><p class="wp-caption-text">Mit einem Spiegel kann man auf dem Cover von &quot;Sgt Pepper&quot; Pauls &quot;Todesdatum&quot; herausfinden...</p></div>
<p>Der <strong>Schwindel </strong>funktioniert jahrelang ohne die geringsten <strong>Probleme</strong>- die restlichen <strong>Beatles</strong> allerdings fühlen sich <strong>schuldig</strong> und platzieren bei allen weiteren <strong>Releases</strong> nach Pauls <strong>Tod</strong> versteckte <strong>Hinweise</strong>, die  erst ab <strong>1969</strong> von aufmerksamen Fans <strong>entdeckt</strong> werden- viel später erst bemerken unermüdliche <strong>Amateurforscher</strong> bei Vergleichen von <strong>Fotos</strong> aus den Jahren vor <strong>1966</strong> und <strong>danach</strong> etliche <strong>Diskrepanzen</strong> zwischen dem <strong>echten Paul</strong> und seinem <strong>Double</strong>, dem man den verächtlichen Namen &#8222;<strong>Faul</strong>&#8220; gegeben hat.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_944" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-944" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2008/11/paul9.jpg?w=300&#038;h=294" alt="John als Priester, Ringo als Sargträger, George als Totengräber. Paul ist barfuß und hält die Zigarette in der falschen Hand" width="300" height="294" /><p class="wp-caption-text">Das Cover von &quot;Abbey Road&quot;: John als Priester, Ringo als Sargträger, George als Totengräber. Paul ist tot (weil barfuß) und hält die Zigarette in der falschen Hand. </p></div>
<p>Ich finde die &#8222;<strong>Paul is dead</strong>&#8220; &#8211; Theorie ziemlich <span style="text-decoration:underline;"><strong>Gaga</strong></span>, mag sie aber trotzdem unheimlich gerne; wenn man sich damit <strong>beschäftigt</strong>, klingen danach die schon lange nicht mehr gehörten <strong>Beatles</strong>-Songs noch viel <strong>mystischer</strong> oder &#8222;<strong>andersweltlicher</strong>&#8220; als früher. Es gibt übrigens nicht nur <strong>Wahnsinnige</strong> im <strong>Internet</strong>, welche diese <strong>Verschwörungstheorie</strong> hegen und pflegen- ich kann auch ein großartiges Buch von <strong>R. Gary Patterson</strong> empfehlen, welches sich geradezu <strong>liebevoll</strong> mit den aufregendesten &#8222;<a href="http://www.amazon.com/Walrus-Was-Paul-Great-Beatle/dp/0684850621/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;qid=1227595660&amp;sr=8-2" target="_blank"><strong>Death Clues</strong></a>&#8220; rund um die <strong>Beatles</strong> befasst.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_945" class="wp-caption aligncenter" style="width: 420px"><img class="size-full wp-image-945" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2008/11/pauleyes.jpg?w=500" alt="Vor 1966 war Mccartneys Augenfarbe braun, heute ist sie grün..."   /><p class="wp-caption-text">Seltsam: Vor 1966 war McCartneys Augenfarbe braun, heute ist sie grün...</p></div>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>PS</strong></span>: Die <strong>Beatles</strong> selbst haben die <strong>Hysterie</strong> um Paul&#8217;s angeblichen <strong>Tod</strong> natürlich mitgekriegt, haben sich <strong>geärgert</strong> und dann vermutlich darüber <strong>amüsiert</strong>. So sind eine Vielzahl von später gefundenen &#8222;<strong>Clues</strong>&#8220; wohl von ihnen<strong> absichtlich</strong> platziert worden. Und um schlußendlich auf den <strong>Titel </strong>dieses <strong>Artikels</strong> zurückzukommen: In dem Song &#8222;<strong>Glass Onion</strong>&#8220; (vom grandiosen &#8222;<strong>White Album</strong>&#8222;) singt <strong>Lennon</strong> eine <strong>Textzeile</strong>, gespickt mit <strong>schwarzem Humor</strong>: &#8222;<em>.. well here&#8217;s another clue for you all- the walrus was Paul.</em>&#8220; &#8211; Leider war <strong>Lennon</strong> im Endeffekt dann eben doch selbst das &#8222;<strong>Walrus</strong>&#8222;&#8230;</p>
<p><strong>Mehr:</strong></p>
<p>Die durchgeknallteste aller &#8222;<strong>Paul is dead</strong>&#8222;-Seiten findet ihr <a href="http://digilander.libero.it/jamespaul/fc1.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Euer <strong>Docteur</strong> war zum Thema mal <a href="http://cropfm.mur.at/past_shows.htm?guestid=nachtstrom" target="_blank">Sendungsgast</a> bei <strong>CROPfm</strong>.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>UND! ESSENTIELL!</strong></span> <strong>Chris Farley</strong> interviewt <strong>Paul McCartney</strong> zum &#8222;<strong>Paul is dead</strong>&#8220; &#8211; Thema: ein absoluter Klassiker (<strong>Auschnitt</strong> aus einer <strong>Saturday Night Live</strong> &#8211; Show)</p>
<span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fnachtstrom.fetznetz.it%2Ffarleymacca.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /><param name='wmode' value='opaque' /></object></p></span>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/obskuristan.wordpress.com/929/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/obskuristan.wordpress.com/929/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/obskuristan.wordpress.com/929/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/obskuristan.wordpress.com/929/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/obskuristan.wordpress.com/929/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/obskuristan.wordpress.com/929/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/obskuristan.wordpress.com/929/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/obskuristan.wordpress.com/929/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/obskuristan.wordpress.com/929/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/obskuristan.wordpress.com/929/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/obskuristan.wordpress.com/929/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/obskuristan.wordpress.com/929/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/obskuristan.wordpress.com/929/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/obskuristan.wordpress.com/929/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=obskuristan.com&amp;blog=4781857&amp;post=929&amp;subd=obskuristan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Austin Healy 3000, Baujahr 1965</media:title>
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			<media:title type="html">Brian Epstein (1934 - 1967)</media:title>
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			<media:title type="html">William Campbell ?</media:title>
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			<media:title type="html">Mit einem Spiegel kann man auf dem Cover von Sgt Pepper Pauls Todesdatum herausfinden...</media:title>
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			<media:title type="html">John als Priester, Ringo als Sargträger, George als Totengräber. Paul ist barfuß und hält die Zigarette in der falschen Hand</media:title>
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			<media:title type="html">Vor 1966 war Mccartneys Augenfarbe braun, heute ist sie grün...</media:title>
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		<title>The best way to go&#8230;</title>
		<link>http://obskuristan.com/2008/11/23/the-best-way-to-go/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 17:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachtstrom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mind Control]]></category>
		<category><![CDATA[Tote Rockstars]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorien]]></category>
		<category><![CDATA[Attentat]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Hintergrundmusik kommt heute von den genialen Psychedelik-Rockern Gong: &#8222;Rational Anthem&#8220; aus der LP &#8222;Magick Brother&#8220; von 1969. Ein historisches Foto als finstere (und irgendwie schwarzhumorige) Vorahnung eines tödlichen Schicksals: John Lennon macht im Jahr 1967 Späße am Set der Dreharbeiten zum Beatles-Streifen &#8222;Magical Mystery Tour&#8220; &#8211; hinter ihm das Werbe-Schild eines Bestattungsunternehmers mit dem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=obskuristan.com&amp;blog=4781857&amp;post=907&amp;subd=obskuristan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die <strong>Hintergrundmusik</strong> kommt heute von den genialen Psychedelik-Rockern <strong>Gong</strong>: &#8222;<strong>Rational Anthem</strong>&#8220; aus der LP &#8222;<strong>Magick Brother</strong>&#8220; von <strong>1969</strong>.</em></p>
<span style='text-align:left;display:block;'><p><object type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param name='movie' value='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param name='FlashVars' value='&amp;bg=0xf8f8f8&amp;leftbg=0xeeeeee&amp;lefticon=0x666666&amp;rightbg=0xcccccc&amp;rightbghover=0x999999&amp;righticon=0x666666&amp;righticonhover=0xffffff&amp;text=0x666666&amp;slider=0x666666&amp;track=0xFFFFFF&amp;border=0x666666&amp;loader=0x9FFFB8&amp;soundFile=http%3A%2F%2Fnachtstrom.fetznetz.it%2Fgong.mp3' /><param name='quality' value='high' /><param name='menu' value='false' /><param name='bgcolor' value='#FFFFFF' /><param name='wmode' value='opaque' /></object></p></span>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-908" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2008/11/lennon.jpg?w=500" alt=""   /></p>
<p>Ein <strong>historisches Foto</strong> als <strong>finstere</strong> (und irgendwie schwarzhumorige) <strong>Vorahnung</strong> eines tödlichen <strong>Schicksals</strong>: <strong>John Lennon</strong> macht im Jahr <strong>1967</strong> Späße am <strong>Set</strong> der <strong>Dreharbeiten</strong> zum <strong>Beatles</strong>-Streifen &#8222;<strong>Magical Mystery Tour</strong>&#8220;  &#8211; hinter ihm das Werbe-Schild eines <strong>Bestattungsunternehmers</strong> mit dem Text: &#8222;<strong>The Best Way To Go Is by <span style="text-decoration:underline;">M</span> <span style="text-decoration:underline;">D</span> <span style="text-decoration:underline;">C</span></strong>&#8222;.</p>
<p><strong>13 Jahre später</strong>, am Abend des <strong>8. Dezember</strong>, verblutet <strong>Lennon</strong> mit fünf <strong>Einschußlöchern</strong> im Rücken am <strong>Boden</strong> vor seinem <strong>Wohnhaus</strong>, dem &#8222;<strong>Dakota Building</strong>&#8220; in <strong>New York</strong>, während jener <strong><span style="text-decoration:underline;">M</span> <span style="text-decoration:underline;">D</span> <span style="text-decoration:underline;">C</span></strong> (<strong><span style="text-decoration:underline;">M</span>ark <span style="text-decoration:underline;">D</span>avid <span style="text-decoration:underline;">C</span>hapman</strong>) ganz ruhig neben ihm steht und bis zum Eintreffen der <strong>Polizei</strong> in einer <strong>Taschenbuchausgabe</strong> von <strong>J.D.Salingers</strong> &#8222;<em>Der Fänger im Roggen</em>&#8220; blättert.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_915" class="wp-caption aligncenter" style="width: 370px"><img class="size-full wp-image-915" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2008/11/chap21.jpg?w=500" alt="Lennon gibt seinem Killer ein Autogramm"   /><p class="wp-caption-text">Kurz vor seinem Tod: Lennon gibt seinem Killer ein Autogramm</p></div>
<p>&#8222;<strong>Tu es Tu es Tu es Tu es Tu es</strong>&#8222;. <strong>MDC</strong> hatte eine <strong>Stimme</strong> gehört, erzählt er später in einer <strong>BBC</strong>-Dokumentation. Und zwar als <strong>Lennon</strong> an ihm vorbeiging, und danach wurde es <strong>totenstill</strong> in seinem <strong>Gehirn</strong>: kein <strong>Zorn</strong>, kein <strong>Hass</strong>, keine <strong>Gedanken</strong>, nichts. Er kann sich nicht mehr <strong>erinnern</strong>, wie er die <strong>Pistole</strong> zog, in <strong>Combat-Stellung</strong> gegangen ist, &#8222;<strong>Mr. Lennon?</strong>&#8220; gerufen hat und den verehrtesten <strong>Rockstar</strong> der <strong>Welt</strong> getötet hat.</p>
<div id="attachment_916" class="wp-caption aligncenter" style="width: 330px"><img class="size-full wp-image-916" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2008/11/chap31.jpg?w=500" alt="Chapman wird abgeführt"   /><p class="wp-caption-text">Nach der Tat: Chapman wird abgeführt</p></div>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">MDC ist ein perfektes Beispiel eines programmierten Attentäters(1)</span></strong>: er gleicht darin <strong>Sirhan Sirhan</strong>, der am <strong>5. Juni 1968</strong> in einem Hotel in <strong>Los Angele</strong><strong>s</strong> den <strong>Senator</strong> und Präsidentschaftskanditaten <strong>Robert F. Kennedy</strong> erschossen hat. <strong>Sirhan</strong> befand sich bereits vor der Tat in einem <strong>Trance</strong>-artigen Zustand; an die <strong>Schüsse</strong>, die er abgegeben hatte, konnte er sich danach <strong>niemals</strong> erinnern. Nach seiner <strong>Verhaftung</strong> fand man ein <strong>Notizbuch</strong> bei ihm, voll mit seltsamen <strong>Kritzeleien</strong>, die seinen Psychiater <strong>Dr. Bernard Diamond</strong> (der interessanterweise auch <strong>Chapman</strong> nach dem <strong>Lennon-Mord</strong> untersuchte) davon überzeugten, daß <strong>Sirhan</strong> schon länger unter irgendeiner Form von <strong>Bewußtseinskontrolle</strong> gestanden haben muß.</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_917" class="wp-caption aligncenter" style="width: 288px"><img class="size-full wp-image-917" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2008/11/sirhan1.jpg?w=500" alt="Sirhan Sirhan"   /><p class="wp-caption-text">Sirhan Sirhan</p></div>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">MDC ist ein perfektes Beispiel eines programmierten Attentäters(2)</span></strong>: der schüchterne, dickliche junge Mann arbeitete als <strong>Aufseher</strong> und <strong>Berater</strong> der Jugendorganisation <strong>YMCA</strong> (laut dem Buch „<em>Inside the Company</em>&#8220; des ehemaligen <strong>CIA</strong>-Agenten <strong>Philip Agee</strong> wurde der <strong>YMCA</strong> vom <strong>CIA</strong> als <strong>Tarnorganisation</strong> benutzt), reiste in der Weltgeschichte umher und lebte in den <strong>1970ern</strong> eine Zeit lang in <strong>Beirut</strong>, just als der <strong>CIA</strong> dort eine <strong>Trainingsschule</strong> für <strong>Attentäter</strong> unterhielt (Quelle: <strong>Jim Keith</strong>, &#8222;<em>Bewusstseinskontrolle</em>&#8222;, Edition Jonathan May, 1998).</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_914" class="wp-caption aligncenter" style="width: 190px"><img class="size-full wp-image-914" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2008/11/chap5.jpg?w=500" alt="Mark David Chapman, Foto von 1975"   /><p class="wp-caption-text">Mark David Chapman, Foto von 1975</p></div>
<p>Nach seiner <strong>Rückkehr</strong> hatte sich der bis dahin als äußerst <strong>friedfertig</strong> geltende <strong>Chapman</strong> verändert: Er zeigte großes <strong>Interesse</strong> an <strong>Waffen</strong>, und unter dem Einfluss seines plötzlich wiederaufgetauchten Jugendfreundes „<strong>Gene Scott</strong>&#8220; (eine rätselhafte Persönlichkeit, bis heute nur unter diesem <strong>Pseudonym</strong> bekannt) <strong>kündigte</strong> er seine bisherige <strong>Arbeit</strong> und nahm einen kurzzeitigen <strong>Job</strong> als <strong>Leibwächter</strong> an. Über weitere Arbeitsstellen <strong>Chapmans</strong> in den späten <strong>70ern</strong> weiß man <strong>wenig</strong>- wie andere „<strong>Attentäter</strong>&#8220; vor ihm scheint er allerdings trotz mangelnder <strong>Beschäftigung</strong> sowohl <strong>Geld</strong> als auch <strong>Reisepässe</strong> im <strong>Überfluss</strong> besessen zu haben.</p>
<div id="attachment_920" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-920" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2008/11/chaplife.jpg?w=500&#038;h=214" alt="MDC 1980, 1998, 2003" width="500" height="214" /><p class="wp-caption-text">Ein Leben hinter Gittern: MDC 1980, 1998, 2003</p></div>
<p>Zu dieser Zeit begannen ihn auch <strong>mentale Probleme</strong> zu quälen &#8211; er wechselte ständig den <strong>Wohnort</strong> und wies sich selbst in zahlreiche <strong>psychiatrische Institutionen</strong> ein- ein perfektes <strong>Setting</strong> für die <strong>Programmierung</strong> eines <strong>Mordauftrags</strong> in seinem <strong>Kopf</strong>. Ab einem bestimmten Zeitpunkt entwickelte er damals übrigens auch jene <strong>Fixation</strong> auf <strong>J.D.Salingers</strong> Buch „<em>Der Fänger im Roggen</em>&#8222;, in welchem er am <strong>Tatort</strong> gelesen hat.</p>
<div id="attachment_919" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-919" src="http://obskuristan.files.wordpress.com/2008/11/jl.jpg?w=500" alt="John und Yoko"   /><p class="wp-caption-text">Politische Aktivisten: John und Yoko</p></div>
<p>Warum mußte <strong>John Lennon</strong> sterben? Zahllose Stimmen haben seit dem <strong>Tod</strong> des Ex-Beatle darauf hingewiesen, wie <strong>sinnlo</strong><strong>s</strong> es doch gewesen sei, einen harmlosen <strong>alternden Rockstar</strong> zu töten. <strong>Lennon</strong> allerdings war für das Establishment ziemlich<strong> gefährlich</strong>: als <strong>politischer Aktivist</strong> und erklärter <strong>Kriegsgegner</strong> war er jederzeit dazu imstande, bei einer massiven <strong>Vielzahl</strong> von jungen (und älteren) Menschen rund um den ganzen Erdball <strong>Gehör</strong> und <strong>Bestätigung</strong> für seine politischen <strong>Anliegen</strong> zu finden.</p>
<p><strong>Lennon</strong> stand seit seinem Umzug von <strong>England</strong> in die <strong>USA</strong> unter ständiger Beobachtung durch <strong>CIA</strong> und <strong>FBI</strong>, (die eine mehr als <strong>300</strong>-seitige <strong>Akte</strong> über seine <strong>Aktivitäten</strong> angelegt hatten). Obwohl <strong>Lennon</strong> sich in den Jahren vor <strong>1980</strong> aus der <strong>Öffentlichkeit</strong> zurückgezogen hatte (laut dem Buch „<em>The Last Days of John Lennon</em>&#8220; seines letzten Sekretärs <strong>Frederic Seaman</strong> hatte der müde und paranoid gewordene Musiker quasi als freiwilliger<strong> Gefangener </strong>von<strong> Yoko Ono</strong> in der eigenen <strong>Wohnung</strong> gelebt &#8211; er verbrachte seine Tage <strong>kettenrauchend</strong> im <strong>Bett</strong> vor drei bis zum Anschlag laut gedrehten <strong>Großbildfernsehern</strong>), gelang ihm <strong>1980</strong> sein großes musikalisches <strong>Comeback</strong>. Er kündigte an, auch wieder auf die <strong>politische Bühne</strong> der <strong>Gegenkultur</strong> zurückzukehren &#8211; und  könnte damit sein eigenes<strong> Todesurteil</strong> unterschrieben haben.</p>
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			<media:title type="html">Chapman wird abgeführt</media:title>
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			<media:title type="html">Sirhan Sirhan</media:title>
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			<media:title type="html">Mark David Chapman, Foto von 1975</media:title>
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